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Abschied | 04/2017

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Abschied TRAUERFALL iStockphoto, ©RobertHoetink Interessante Bestandsaufnahme Umfrage zum Thema Tod, Bestattung und Trauerkultur Immer wieder wird davon gesprochen, dass die Trauerkultur im Wandel ist. Aber wie wandelt sie sich, was denken die Deutschen darüber? Dieser Frage ging das Meinungsforschungsinstitut Infratest- Dimap nach und erstellte im Auftrag des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur e.V. eine repräsentative bundesweite Umfrage. Von den Befragten, die schon einmal eine Bestattung in Auftrag gegeben haben, waren 95 Prozent „völlig“ oder „eher“ zufrieden mit dem beauftragten Bestattungsunternehmen. „Dieses eindeutige, so positive Ergebnis freut uns natürlich sehr“, sagt Stephan Neuser, Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Bestatter. „Es spricht für die Qualität im deutschen Bestattungswesen.“ Nachdenklich stimmt hingegen ein anderes Ergebnis: Für gerade einmal 15 Prozent waren Rituale wie ein Friedhofsbesuch oder das Anzünden von Kerzen bei der Bewältigung ihrer Trauer hilfreich. Waren diese Rituale vor wenigen Jahren noch unverzichtbar, verlieren sie offensichtlich in der heutigen Trauerkultur an Bedeutung. Nach ihren persönlichen Bestattungswünschen gefragt, sagten 53 Prozent der Befragten,dass sie eine Feuerbestattung Anzeigensonderveröffentlichung 32

TRAUERFALL Abschied wünschten und 25 Prozent, dass sie die Erdbestattung vorziehen. Acht Prozent ist die Bestattungsart nicht wichtig, sie wollen diese Entscheidung ihren Angehörigen überlassen. Vier Prozent gaben an, ihren Leichnam für medizinische Forschungen zur Verfügung stellen zu wollen. Von den 53 Prozent, die sich für eine Feuerbestattung entschieden haben, wünschen sich nur noch 35 Prozent anschließend eine klassische Urnenbestattung auf dem Friedhof. 22 Prozent möchten in einem Bestattungswald beigesetzt werden. 18 Prozent wünschen eine Seebestattung. Hier zeigt sich also, dass alternative Bestattungsformen längst aus dem Nischendasein herausgewachsen sind und für viele Menschen attraktiv erscheinen. Oft werden alternative Bestattungsformen aber romantisiert. Man sieht beispielsweise Vorteile, aber nimmt die Nachteile nicht wahr oder unterschätzt die Bedeutung einer Grabstätte auf dem Friedhof für die Trauerbewältigung der Hinterbliebenen. Hier sieht das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. noch Nachholbedarf in Aufklärung und Beratung. Bei der Organisation einer Bestattung setzen die Deutschen auf den persönlichen Kontakt: 87 Prozent der Befragten würden auf keinen Fall eine Bestattung im Internet beauftragen und bezahlen, ohne den Bestatter gesehen zu haben. 30 Prozent können sich einen Preisvergleich im Internet vorstellen, wollen dann aber den direkten Kontakt mit dem Bestatter haben, auch um ihn persönlich kennenzulernen. Und so ist es nur folgerichtig, dass 46 Prozent einen Preisvergleich im Internet nicht für aussagekräftig halten. y Anzeigensonderveröffentlichung 24 h Telefon Den letzten Weggehen wir gemeinsam. Weil Abschied Vertrauenssache ist. Frank Oberüber –Bestatter und Trauerredner Hainichen Frankenberg Freiberg 037207 651392 037206 897590 03731 7980694 Am Damm 7 Am Graben 18 Poststraße 11 Weitere Infos: www.rieger-oberueber.de 33