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Abschied | 04/2018

Abschied VORSORGE Finanzielle Vorsorge Geld muss zweckgebunden angelegt werden iStockphoto, © Zwiebackesser Niemand ist verpflichtet, genug Geld für die eigene würdevolle Beisetzung zu hinterlassen. Wer jedoch nach seinem Ableben den Verwandten keine Bestattungskosten aufbürden möchte oder sicher gehen will, dass genügend Geld da ist für eine würdige Beisetzung, der muss entsprechende finanzielle Vorsorge treffen. Nicht zu empfehlen: Geld ansparen Die einfachste Methode ist es, Geld auf einem Konto oder Sparbuch anzusparen. Diese einfache Methode ist aber auch zugleich die unsicherste. Es gibt keine Garantie, dass dieser Betrag auch wirklich von den Erben für die Beisetzung und Trauerfeier verwendet wird. Es ist nicht einmal sicher, dass das mühsam ersparte Geld noch zum Zeitpunkt des Todes da ist, denn Sparbücher, Girokonten und Lebensversicherungen sind nicht für die Bestattungsvorsorge geeignet, wenn man zum Sozialfall wird. Das passiert oft, wenn der Pflegefall eintritt. Wenn man im Alter noch Sozialhilfe beantragen will, muss man zunächst das Ersparte aufbrauchen. Das schließt auch die Ersparnisse auf dem Sparkonto für die Bestattung ein. Sozialgerichte belassen aber ein Schonvermögen auf diesem Konto, wenn die sogenannte Zweckgebundenheit bewiesen werden kann. Anzeigensonderveröffentlichung 10

VORSORGE Abschied » Die Verantwortung für sich selbst ist dieWurzel jeder Verantwortung « Mong Dsi Sterbegeldversicherung Eine nach wie vor weit verbreitete Methode ist die klassische Sterbegeldversicherung. Dabei handelt es sich um eine spezielle Form der Kapitallebensversicherung. Das heißt: Der Versicherte zahlt in der Regel monatlich Beiträge in die Versicherung ein. Kommt es dann zum Leistungsfall (in diesem Fall dem Tod des Versicherungsnehmers), wird die vereinbarte Versicherungssumme an die Begünstigten zur Deckung der Bestattungskosten ausgezahlt. Wer glaubt, dass die Sterbegeldversicherung automatisch zweckgebunden für die Begleichung der Bestattungskosten eingesetzt wird, ist im Irrtum. Wer dies sicherstellen möchte, muss beispielsweise unwiderruflich einen Begünstigten einsetzen, der wiederum dafür sorgt, dass der Betrag wirklich nur für den gedachten Zweck eingesetzt wird. Vor dem Abschluss einer Sterbegeldversicherung sollten Sie sich daher umfassend beraten lassen. Treuhandkonto Eine sichere Möglichkeit der finanziellen Vorsorge ist ein Treuhandkonto, beispielsweise bei der „Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG“. Sie ist eine Einrichtung des „Bundesverbandes Deutscher Bestatter e.V.“ und auf die benannte Verwaltung von für die Bestattungsvorsorge bestimmten Geldern spezialisiert. Sie unterliegt dem strengen deutschen Aktienrecht; die Treuhandeinlage wird zusätzlich durch eine Ausfallbürgschaft abgesichert und steht zudem unter der ständigen Kontrolle eines Aufsichtsrates. Erst im Todesfall wird das Treuhandvermögen nach der vertragsgemäßen Ausführung der Bestattung einschließlich der aufgelaufenen Zinsen an den Bestatter ausgezahlt. y Anzeigensonderveröffentlichung 24 h Telefon Den letzten Weg gehen wir gemeinsam. Weil Abschied Vertrauenssache ist. Frank Oberüber – Bestatter und Trauerredner Hainichen Frankenberg Freiberg 037207 651392 037206 897590 03731 7980694 Am Damm 7 Am Graben 18 Poststraße 11 Weitere Infos: www.rieger-oberueber.de 11