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Abschied | 04/2018

Abschied VORSORGE richt keinesfalls informiert sein muss. Das notarielle Testament hingegen wird unmittelbar nach Beurkundung in gerichtliche Verwahrung gegeben, damit der „letzte Wille“ im Erbfall berücksichtigt werden kann. Im Erbfall ist für das Nachlassgericht jedoch nicht nur von Bedeutung, ob ein Testament vorliegt. Weitere Schriftstücke, die die Erbfolge beeinflussen können, müssen vorliegen, um die richtige Erbfolge ermitteln zu können. Welche das sind und woher das Nachlassgericht weiß, welche von Bedeutung sind? Dafür gibt es das Zentrale Testamentsregister der Bundesnotarkammer. Wichtige Urkunden im Zentralen Testamentsregister vereint Ziel des Zentralen Testamentsregisters ist es, die Angaben zu allen für die Bestimmung des Erben wichtigen Urkunden an einem Ort zu vereinen. Bislang wurden diesbezügliche Angaben vor allem bei den Standesämtern auf Millionen von Karteikarten gesammelt. Eine Sammlung an verschiedenen Orten führt jedoch schnell zu Fehlern. Daher wurden in den letzten drei Jahren die Daten von mehr als 18 Millionen Karteikarten in das Zentrale Testamentsregister übertragen. Angaben zu neuen Urkunden werden direkt beim Testamentsregister gemeldet. Nach dem Tod benachrichtigt das Sterbestandesamt das Zentrale Testamentsregister und dieses wiederum das Nachlassgericht darüber, welche Urkunden von Bedeutung sein können und wo diese sich befinden. Der „letzte Wille“ wird somit rechtssicher und schnell erfüllt. y (Quelle: Notarkammer Sachsen) Notar Andreas Birke Notarin Karin Schäfer Aue 23 – 27 09112 Chemnitz Telefon: 0371 382760 Fax: 0371 3827622 E-Mail: info@notar-birke.de Pufendorfstraße 3 09557 Flöha Telefon: 03726 713497 Fax: 03726 2222 E-Mail: info@notarin-schaefer.de www.notarinschaefer.de Anzeigensonderveröffentlichung 18

STERBEBEGLEITUNG Abschied Wir können das Leben eines Todkranken nicht verlängern, aber wir können die gemeinsame Zeit, die noch bleibt, lebenswert machen. Einem Sterbenden in seinen letzten Tagen beizustehen, hilft ihm und uns, Abschied zu nehmen. y Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger iStockphoto, © Obencem Einfach nur die Hand halten Sterbebegleitung ist eine schwere Aufgabe Anzeigensonderveröffentlichung Die meisten Menschen wünschen sich wohl einen schnellen Tod. Doch die Realität sieht anders aus. Sterben ist ein Prozess, der sich oft über Tage, manchmal Wochen hinzieht. Wir schleichen uns aus dem Leben. Den Menschen bei diesem letzten Lebensabschnitt zu begleiten, sie nicht allein zu lassen, ihnen Einsamkeit und Angst zu nehmen und die letzten Stunden so angenehm wie möglich zu gestalten, ist die schwere Aufgabe von Sterbebegleitern. Unter Sterbebegleitung können oder wollen sich viele Menschen nichts Genaues vorstellen. Ein symbolisches Bild hierfür ist das Halten der Hände des Sterbenden. Und dies sagt mehr als Tausend Worte. Menschen sind verschieden, auch darin wie sie auf das nahe Ende reagieren. Jeder hat unterschiedliche Bedürfnisse und so bestimmt meist der Patient selbst, wie er seine letzte Zeit gestaltet. Oft besteht die Aufgabe darin, da zu sein und zuzuhören. Manche reden am liebsten über vergangene Erlebnisse oder das, was nach dem Tod kommen könnte. Andere möchten durch Aktivitäten wie gemeinsames Singen oder Gesellschaftsspiele spielen die letzten Tage mit Freude füllen. Oft zeigen sich die Sterbenden dankbar dafür, dass jemand einfach nur am Bett sitzt, ihnen die Hand hält, die Lippen befeuchtet oder Schweiß von der Stirn tupft. y 19