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Abschied | 04/2018

Abschied TRAUERFALL Todesfall im Ausland Es sind einige Besonderheiten zu beachten Wir Deutschen reisen gern, auch Senioren sind viel unterwegs in der ganzen Welt. Auch haben viele Rentner im Ausland ein Ferienhaus oder eine Wohnung und leben dort die meiste Zeit. Zahlreiche Deutsche arbeiten dauerhaft oder vorübergehend im Ausland. Doch was ist eigentlich zu tun, wenn ein Deutscher im Ausland verstirbt? Stirbt ein Mensch im Ausland, so müssen sowohl die Angehörigen als auch der Bestatter einige Dinge berücksichtigen: Um die Überführung eines Verstorbenen und die damit verbundenen Formalitäten zu vereinfachen, gibt es zwei internationale Abkommen, die Richtlinien für den Leichentransport ins Ausland beschreiben. So sind im „Internationalen Abkommen über Leichenbeförderung“ und im „Europäischen Übereinkommen über die Leichenbeförderung“ beispielsweise geregelt, dass das Land, in dem jemand verstirbt, einen Leichenpass für den Verstorbenen ausstellen muss. Zudem gibt es aus hygienischen Gründen einige strenge Vorschriften für den Sarg, in dem der Verstorbene transportiert wird. Der Sarg muss undurchlässig, aus Zink und verlötet sein und in einer Holzkiste verpackt werden. Hatte der Verstorbene eine ansteckende Krankheit, so Kommunales Bestattungswesen Reichenbach Feuerbestattung Erdbestattung Sonderbestattung Zwickauer Straße 115 08468 Reichenbach Telefon: 03765 13228 E-Mail: bestattungswesen@ arcor.de www.reichenbachbestattung.de Anzeigensonderveröffentlichung 34

TRAUERFALL Abschied » Am intensivsten ist die Nähe beim Abschied « Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger muss dieser zudem in ein Leichentuch eingewickelt werden, welches mit einer antiseptischen Lösung durchtränkt ist. Bestatter aus Heimatland Auch nach dem Todesfall im Ausland ist der Bestatter der erste Ansprechpartner für die Angehörigen. Dabei kann entweder ein Bestatter direkt vor Ort oder aus dem Heimatland beauftragt werden. Bestatter beauftragen Letzteres ist zu empfehlen, da so Formalitäten leichter zu erledigen sind, weil man ja einen direkten Ansprechpartner hat und nicht alles per Telefon oder E-Mail klären muss. Sobald die Behörde des Sterbeortes die notwendigen Unterlagen erstellt hat und der Verstorbene hygienisch versorgt und in den Sarg gebettet ist, kann der Verstorbene entweder auf dem Landweg oder auf dem Luftweg transportiert werden. Wird der Verstorbene von einem Fahrzeug befördert, so wird der Sarg vom Zollamt überprüft. Bei einem Flugzeugtransport muss der Sarg zusätzlich mit einer Druckausgleichsvorrichtung ausgestattet sein. Falls im Sterbeort eine Einäscherung möglich ist, so kann die Urne über Kurierdienste verschickt werden. Rückführungskosten sind hoch Kosten für eine Rückführung des im Ausland Verstorbenen ins Heimatland sind meist sehr hoch. Eine Auslandskrankenversicherung zahlt die Rückführungskosten oft nur begrenzt. Vor allem, wenn ein Auslandsaufenthalt länger dauert als ein gewöhnlicher Urlaub, zahlt die Auslandsversicherung in manchen Fällen gar nicht. Daher empfiehlt es sich, bei ständigem oder längerem Auslandsaufenthalt einen entsprechenden Vorsorgevertrag abzuschließen. y Anzeigensonderveröffentlichung Einheimisches Familienunternehmen BESTATTUNGSHAUS MAIK BAUMANN Adam-Ries-Straße 6 ∙ 08062 Zwickau / Planitz Tag und Nacht, sowie an Sonn- und Feiertagen dienstbereit! Telefon: 0375 - 788 19 746 · Feuerbestattungen ab 740 € * · See- und Baumbestattungen · Individuelle Bestattungen · Traueranzeigen · Erdbestattungen ab 920 € * · Überführungstransporte · eigene Trauerhalle · kostenfreie Hausbesuche * (Preisangaben beziehen sich auf Bestattungshaus eigene Leistungen) SERIÖS – WÜRDEVOLL – FREUNDLICH – KOMPETENT – FAIR IM PREIS www.bestattungen-baumann-zwickau.de Abschied Erinnerung Trauer Würde Nähe Abschied Liebe Liebe Trauer Würde Nähe Erinnerung 35