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Abschied | 04/2018

Abschied ORT DER BESINNUNG Eines ihrer innovativen Angebote ist ein gärtnerbetreutes Grabfeld, das sie mit ihrem Team 2016 angelegt haben. Hier handelt es sich um eine fertig gestaltete und zusammenhängende Anlage, die nach und nach mit Grabstellen belegt wird. Riedig und ihre Mitstreiter verantworten die dauerhafte Pflege des Grabfeldes. Zusammen mit Steinmetzen, Bestattern und der Friedhofsverwaltung wird das Konzept vermarktet und erfährt viel Zuspruch in der Bevölkerung. „Die Leute sehen hier schon vorher, was sie bekommen und zahlen ein Komplettpaket. Viele sind sehr begeistert von der gesamten Wirkung der Anlage - dem „Ruhegarten der Geborgenheit“, so Heike Riedig. Friedhofsgärtner: kein Job für Langeweiler Ein Grab nicht nur zu gestalten, sondern auch dauerhaft in einem gepflegten Zustand zu erhalten, diese Dienstleistung wird für die Friedhofsgärtnereien immer wichtiger. Die Zahl der Menschen, die für sich selbst oder für verstorbene Angehörige einen Dauergrabpflegevertrag abschließen, steigt seit Jahren. „Zum einen, weil viele Angehörige nicht mehr vor Ort wohnen und sich nicht selbst um die Grabpflege kümmern können. Aber auch, weil sie weniger Pflanzenwissen haben oder sich schlicht die bestmögliche Betreuung für die jeweilige Grabs tätte wünschen“, erklärt Heike Riedig. Informationen zu den Dienstleistungsangeboten der Friedhofsgärtner und eine Übersicht über alle Dauergrabpflegeinstitutionen finden Sie im Internet unter www.dauergrabpflege-sachsen.de sowie www.grabpflege.de. Ob sie die Pflege eines Grabes übernehmen soll oder eine Bestattung im „Ruhegarten der Geborgenheit“ gewünscht ist, erfährt sie in intensiven Gesprächen mit den Kunden. „Beratungsgespräche erfordern oft viel Feingefühl und Einfühlungsvermögen. Aufmunternde und tröstende Worte für Hinterbliebene zu finden ist genauso wichtig wie sachlich über Gestaltungsmöglichkeiten zu informieren“, erklärt Heike Riedig. Auch die Büroarbeit ist ein wichtiger Teil ihres täglichen Geschäfts. Gerade als Betriebsinhaber ist sie dabei als Allrounder gefordert: Die Übersicht über die Finanzen zu wahren, Vorbild für die Kollegen zu sein und ansprechbar zu bleiben – der Arbeitsalltag von Heike Riedig ist alles andere als eintönig und langweilig! Wie der Friedhofsgärtner das alles schafft? Das weiß sie manchmal selber nicht so genau. „Vermutlich liegt es daran, dass ich zwischendurch auch kreativ sein darf und das Zusammenspiel an Formen und Farben mich glücklich macht. Kreativ sein – das ist eben die Seele von uns Friedhofsgärtnern“. y Anzeigensonderveröffentlichung 54

ANZEIGE Die NATURRUHE im Friedewald Der Bestattungswald Coswig vereint bronzezeitliche Hügelgräber und zeitgemäße Naturgräber Der Friedewald Zwischen den Großen Kreisstädten Coswig und Radebeul und den Gemeinden Moritzburg und Weinböhla liegt das Revier Kreyern, in dem sich der Bestattungswald „NATURRUHE Friedewald“ befindet. Als komplexes Ökosystem ist der Friedewald der Lebensraum einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Sein Name kann bis ins Mittelalter zurückverfolgt werden. Damals war der Friedewald ein unbewohnter Grenzwald. Hier durften keine kriegerischen Handlungen ausgeübt werden und so wurde er zum Zufluchtsort vieler Menschen. Heute schenkt uns der Friedewald Ruhe und Erholung, Naturerlebnisse und einen Ausgleich zum Alltag. Neben der Schutz- und Erholungsfunktion bietet er nun als Bestattungswald eine neue und doch zugleich mehrere Tausend Jahre alte Nutzungsform. Der Bestattungswald In dem Bestattungswald „NATUR- RUHE Friedewald“ ist die Naturbestattung in Form des Urnenbegräbnisses möglich. In langjähriger Vorbereitung auf den Bestattungswald wurden zukünftige Bestattungsbäume heraus gepflegt. Diese sind vornehmlich Buchen und Eichen im Alter zwischen 50 und 70 Jahren. Beide Baumarten werden weit über 200 Jahre alt und weisen eine hohe Stabilität und Resistenz gegenüber äußeren Schadfaktoren auf. In dem Bestattungswald wird unterschieden zwischen einem Gemeinschaftsbaum, einem Wahlbaum, einem Pflanzbaum und einem Landschaftselement (bspw. Findling). Bei einem Gemeinschaftsbaum und einem Landschaftselement stehen 12 Urnenplätze zur Verfügung. Es kann ein Anrecht für einen Urnenplatz oder mehrere Urnenplätze erworben werden. Die weiteren Plätze werden von der NATURRUHE Friedewald GmbH vergeben. Bei einem Wahlbaum handelt es sich um einen Baum, der ausschließlich vom Anrechtsinhaber bis zum Jahr 2115 für Urnenbeisetzungen genutzt werden kann. Bei einem Wahlbaum wird unterschieden zwischen einem Partnerbaum (2 Urnenplätze, nicht erweiterbar), einem Familienbaum (5 Urnenplätze, erweiterbar auf 9) und einem Freundschaftsbaum mit 8 Urnenplätzen (erweiterbar auf 12). Mit den Pflanzbäumen (2 Urnenplätze, erweiterbar auf 12) wird die Möglichkeit geboten einen Baum zu pflanzen. Bei einem Spaziergang durch den Bestattungswald kann ein Baum oder ein Landschaftselement ausgesucht werden. Hierfür sollte die Nummer auf der angebrachten Ronde notiert und der NATURRUHE Friedewald mitgeteilt werden. Interessenten können auch gerne an einer öffentlichen Waldführung zu festen Terminen teilnehmen oder einen persönlichen Termin zur Auswahl eines Baumes/Landschaftselementes vereinbaren. A 4 Richtung Chemnitz Niederau Weinböhla A 4 ANFAHRT Auer Gerne beraten Sie die Mitarbeiter der NATURRUHE Friedewald und beantworten Fragen rund um das Thema Naturbestattung und Bestattungswald. Bestattungswald Friedewald Coswig Kreyernweg Lindenau Moritzburger Straße Elbe Radebeul Moritzburg S 81 A 4 Abfahrt Dresden Neustadt A 13 Richtung Berlin A 4 Richtung Bautzen NATURRUHE Friedewald GmbH Telefon: (0351) 32 35 05 29 kontakt@naturruhe-friedewald.de www.naturruhe-friedewald.de Besucheranschrift/Büro (Termine nach Vereinbarung) Mittlere Bergstraße 85, 01445 Radebeul Besucheranschrift Bestattungswald (Parkplatz) Kreyernweg (Höhe Hausnummer 91) 01445 Radebeul