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Abschied | 04/2019

Abschied TRAUERFALL » Zweimal lebt, wer in der Erinnerung lebt. « Marcus Valerius Martial Steuerangelegenheiten der letzten vier bzw. sieben Jahre gehen auf die Erben über.“ Für Pflichtveranlagte verjähren die Ansprüche nach sieben und für freiwillig Veranlagte nach vier Jahren. Wichtig hierbei ist, dass die Erben auch die Fristen für die Abgabe der Steuererklärung einhalten. Gegebenenfalls sollte man rechtzeitig Fristverlängerung beantragen, wenn sich abzeichnet, dass nicht alle steuerlich relevanten Unterlagen vorliegen und unter Umständen mit größerem Aufwand besorgt werden müssen. Bestattungsinstitut Tauscher War der Verstorbene noch berufstätig oder bezog steuerpflichtige Einkünfte, müssen die Erben im kommenden Jahr eine Steuererklärung einreichen. Auch eventuell vorhandene offene Einkommensteuererklärungen aus vergangenen Jahren müssen nunmehr die Erben einreichen. Den steuerlichen Pflichten können sich Angehörige nur dann entziehen, wenn sie das Erbe ausschlagen. Wer das Erbe ausschlägt, kommt natürlich auch nicht in den Genuss etwaiger Erstattungszahlungen. Witwensplitting Ein tiefer Einschnitt ist der Tod des Partners auch dann, wenn beide zusammenveranlagt waren. Immerhin gewährt der Fiskus beim Ehegattensplitting eine Übergangsfrist von einem Jahr, das sogenannte „Witwensplitting“. Dies können natürlich auch Witwer in Anspruch nehmen. Das heißt: In dem Jahr, das auf den Tod folgt, berechnet das Finanzamt die Steuern des hinterbliebenen Partners weiter nach dem Splittingtarif. Dieser Steuervorteil endet im darauffolgenden Jahr. Pfarrgasse 3 · 08209 Auerbach bestattung.tauscher@outlook.de Tag und Nacht erreichbar: Telefon 03744 21 23 77 Beratungen auch an Sonn- und Feiertagen „Hinterbliebene müssen über die Trauer hinaus auch diese oftmals komplexen Probleme noch stemmen“, sagt Beate Anders: „Gut beraten ist, wer in dieser Situation seiner Steuerangelegenheiten einem Lohnsteuerhilfeverein anvertraut.“ y Anzeigensonderveröffentlichung 44

TRAUERFALL Abschied Die Traueranzeige Viele Menschen werden erreicht Traueranzeigen sind heute ein wichtiger Bestandteil unserer Trauerkultur. Während nächste Verwandte und Freunde unmittelbar nach dem Todesfall auf direktem Wege informiert werden, bekommen oft ferne Bekannte, beispielsweise ehemalige Arbeitskollegen, Studienfreunde, Vereinskameraden, Nachbarn usw., dieses traurige Ereignis nicht mit. Traueranzeigen sind daher ein oft gewählter Weg, um einen großen Kreis von Menschen, die den Verstorbenen kannten, über dessen Ableben zu informieren. reduzieren und sich auf die notwendigsten Informationen beschränken. Weniger ist manchmal mehr. iStockphoto, © izzzy71 Anzeigensonderveröffentlichung Wer ein entsprechendes Inserat aufgeben möchte, muss eine Reihe von Entscheidungen treffen, zum Beispiel über Größe, Inhalt, Gestaltung, Zeitpunkt des Erscheinens und Verbreitungsgebiet. Die Größe der Anzeige hat Einfluss auf den Preis. Dennoch sollte man bei der Größenauswahl auch den geplanten Inhalt berücksichtigen. Sollen Informationen über Beisetzung, eine lange Liste trauernder Verwandter und Freunde, eventuell ein Foto des Verstorbenen oder ein Zitat abgedruckt werden? Ein typischer Fehler ist es immer wieder, viel zu viele Informationen auf einer viel zu kleinen Fläche unterbringen zu wollen. Das schränkt die Gestaltungsmöglichkeiten ein, zwingt den Gestalter, sehr kleine, kaum noch entzifferbare Schriftgrößen zu verwenden. Übersichtlichkeit und Lesbarkeit der Anzeige geht verloren. Wer sich aus Kostengründen für ein kleines Inserat entscheidet, sollte also die Informationen auf ein Minimum Neben der Anzeigengröße beeinflussen auch ganz entscheidend das Erscheinungsgebiet und die Auflage der Zeitung den Preis. Die einfache Faustformel lautet: Je größer das Verbreitungsgebiet, umso höher ist die Auflage der Zeitung und umso höher ist der Preis. Die Freie Presse erscheint im Regierungsbezirk Chemnitz. Meist ist es aber nicht notwendig, die Traueranzeige in der Gesamtauflage erscheinen zu lassen. Mit ihren vielen Lokalausgaben gewährt die Freie Presse ihren Kunden die Möglichkeit, präzise das passende Gebiet auszuwählen. Die Bestatter bieten als Service an, die Traueranzeige bei der Tagespresse in Auftrag zu geben, um so die Hinterbliebenen zu entlasten. Selbstverständlich kann man sich auch selbst um das Inserat kümmern, beispielsweise wenn es sehr individuelle Gestaltungswünsche gibt. In den Geschäftsstellen der Freien Presse erhalten Sie eine umfassende Beratung. y 45