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Abschied | 04/2019

Abschied ORT DER BESINNUNG Gestaltung des Grabmals Nicht nur der persönliche Geschmack spielt eine Rolle iStockphoto, © mactrunk Bei der Auswahl eines Grabmals kann ein Laie viel falsch machen, denn es sind viele Details wie Material, Vorschriften des Friedhofes, Standort, Gestaltung und der gleichen zu beachten. Im Folgenden haben wir einige Hinweise zusammengetragen, die Ihnen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen, damit Sie über viele Jahre durch ein schönes, passendes Grabmal an den Verstorbenen erinnert werden. Die Größe Nähert man sich einer Grabstelle, ist meist schon von Weiten das Grabmal zu sehen. Es prägt entscheiden das Gesamtbild und ist letztlich das Zentrum des Grabes. Allerdings sollte der Grabstein in einem harmonischen Verhältnis zur Grabstelle stehen. Ist er zu groß für die Fläche, wirkt das Grab überladen und es bleibt wenig Spielraum für Bepflanzung, Grableuchten oder andere Gestaltungselemente. Beliebt sind auch liegende Kissensteine auf Grund der Einfachheit und Bescheidenheit dieser Grabmalart. Was nur wenige wissen: Kissensteine sind nicht für jeden Standort wirklich geeignet. Auch muss man dann bei der Gestaltung der Grabstelle darauf achten, dass die Pflanzen nicht zu hoch wachsen. Der Stein würde sonst mitsamt seiner Inschrift schnell zuwachsen. Bodendecker sind hier empfehlenswert. Anzeigensonderveröffentlichung 54

ORT DER BESINNUNG Abschied Einige Friedhöfe haben bezüglich des Grabmals einige Vorschriften. Erkundigen Sie sich danach, damit Sie diese Vorgaben mit in Ihren Überlegungen einbeziehen können. Die regionalen Steinmetz kennen natürlich diese Vorschriften und werden Sie bei der Beratung auch darauf hinweisen. Das Material Das gebräuchlichste Material für Grabsteine ist Granit. Dieses Material ist extrem hart und widerstandsfähig. Es ist daher sehr witterungsbeständig und zudem sehr pflegeleicht. Viele Hinterbliebenen entscheiden sich für Granit, weil das Grabmal viele Jahre ohne weitere Pflege schön und elegant aussieht. Wer gern einen hellen Stein haben möchte mit einer schönen individuellen Maserung, ist mit Marmor gut beraten. Die Besonderheit des Materials: Es ist weich und entwickelt im Laufe der Jahre eine schützende Patina. Als weitere Alternative gilt Sandstein. Es wirkt sehr warm und eignet sich sehr gut für bildhauerische Arbeiten. Allerdings verwittert Sandstein sehr schnell. haben Einfluss darauf, was gut wirkt. So ist es beispielsweise eine schlechte Idee, bei liegenden Steinen eine gehauene Schrift zu wählen. Diese setzt sich schon nach kurzer Zeit mit Schmutz zu und ist nicht mehr gut lesbar. Auch die Schriftart ist eine wichtige Wahl. Soll es was modernes, eine klassische Druckschrift oder eine Schreibschrift sein? Viele Hinterbliebenen wünschen eine Schreibschrift. Sie wirken individueller und persönlicher. Allerdings sind Schreibschriften – wenn man die ästhetischen Ansprüche ausklammert – nicht sehr gut für die Beschriftung von Grabmalen geeignet. Diese Schriften sind filigran und oft verschnörkelt. Das reduziert die Lesbarkeit, beispielsweise wenn es bereits dämmert oder der Lichteinfall durch Bäume reduziert wird und auch darüberhinaus dann, wenn schon ein wenig der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlassen hat. y Meine Immobilie und ich – wie geht es weiter? Anzeigensonderveröffentlichung Inzwischen werden auch moderne Materialien (Kunststoffe, Legierungen) verwendet oder Materialkombinationen. Schwebt Ihnen so etwas vor, sollten Sie sich ausführlich beraten lassen, denn nicht alles ist machbar oder passt auch gut zusammen. Die Schrift Die Schrift ist ein wichtiges Gestaltungselement. Zu entscheiden ist, ob die Buchstaben in Stein gemeiselt oder aus Metall aufgesetzt werden sollen. Bei dieser Wahl geht es jedoch nicht nur um den persönlichen Geschmack, denn auch Art des Grabmals und örtliche Begebenheiten Lassen Sie sich vom Immobilienexperten beraten • Unverbindlich • Kompetent • Diskret und Vertrauensvoll Moser Hermsdorf Invest GmbH Beratungshotline: 0176 400 156 18 55