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Abschied | 04/2020

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Abschied VORSORGE TIPPS Patientenverfügung 1. Die rechtliche Grundlage bildet das Patientenverfügungs-Gesetz. Eine Patientenverfügung muss schriftlich vorliegen und ist verbindlich zu befolgen. Nach dem Gesetz muss eine Patientenverfügung Ihren Namen, Ihre aktuelle Anschrift und Ihr Geburtsdatum enthalten. 2. Beschreiben Sie möglichst konkret, in welcher Situation Sie welche Behandlung wünschen. Formulierungen wie „unwürdig dahinvegetieren“ oder „nicht qualvoll leiden“ sind viel zu allgemein, als dass ein Arzt damit etwas anfangen könnte. 3. Lassen Sie sich am besten bei der Formulierung beraten, zum Beispiel von Ihrem Arzt. Auch die Deutsche Hospiz Stiftung bietet Unterstützung an. 4. Die Patientenverfügung muss genau beschreiben, für welche Situationen Ihre Wünsche gelten sollen, zum Beispiel für den Fall, dass Sie im Koma oder im Sterben liegen. verfügung und Vorsorgevollmacht. Es gibt mehrere gute Gründe, die dafür sprechen: Individuelle Beratung und Gestaltung Bei der Beurkundung einer Vorsorgevollmacht erfragt der Notar den Willen seines Kunden, klärt den Sachverhalt und belehrt über die rechtliche Tragweite der Erklärungen. Dies schützt vor Irrtümern. Klare und eindeutige Formulierungen in der Urkunde geben somit die tatsächlichen individuellen Bedürfnisse und Wünsche wieder. Bei der Verwendung eines Formulars aus dem Internet wäre dies nicht gewährleistet. Geschäftsfähigkeit und Identität werden geprüft Der Notar ist verpflichtet, die Geschäftsfähigkeit zu prüfen. Gerade bei hochbetagten Personen hilft dies, spätere Streitigkeiten über die Wirksamkeit der 5. Die Verfügung sollte in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden, ob sie noch den eigenen Anschauungen entspricht. In dem Fall kann sie erneut mit Datum unterschrieben werden, um die Aktualität zu dokumentieren. Dies sollte etwa alle zwei Jahre geschehen. So besteht im Ernstfall Sicherheit darüber, dass die Patientenverfügung noch den Willen des Patienten darstellt. 6. Nur Angaben, die gesetzeskonform sind, sind für den behandelnden Arzt bindend. So kann beispielsweise dem Wunsch nach aktiver Sterbehilfe nicht Folge geleistet werden. 7. Die Patientenverfügung am besten so aufbewahren, dass das Dokument schnell gefunden werden kann. Nahe Angehörige oder behandelnde Ärzte sind darüber zu informieren, dass eine Patientenverfügung vorliegt. Notarin Stephanie A. Jost Buchholzer Straße 32 09456 Annaberg-Buchholz Telefon: 03733 14030 Fax: 03733 140316 E-Mail: info@notarin-jost.de www.notarin-jost.de Anzeigensonderveröffentlichung 10

VORSORGE Abschied Dokumente zu vermeiden. Auch die Identität der jeweiligen Person wird geprüft. Daher genießen notariell beurkundete Dokumente besondere Akzeptanz. Umfassende Einsatzmöglichkeiten Nur die beurkundete Vorsorgevollmacht deckt alle Arten von Rechtsgeschäften bestmöglich ab. Zwar gelten oft keine besonderen Formvorschriften. Doch im Detail sieht manches anders aus. Beispielsweise ist der Abschluss eines Darlehensvertrages durch einen Bevollmächtigten nur mittels einer beurkundeten Vorsorgevollmacht möglich. Für Ersatz ist gesorgt Bei einem beurkundeten Dokumentes kann der Notar den Bevollmächtigten im Falle des Verlustes weitere Ausfertigungen erteilen. Diese haben rechtlich den gleichen Wert wie das Original. Privat abgefasste Schriftstücke versagen hier. y Notar Martin Michel Schwarzenberger Straße 7 08280 Aue Telefon: 03771 56720 Fax: 03771 567299 E-Mail: info@notar-michel.de Anzeigensonderveröffentlichung Notar Robert Walter, LL.M. Markt 20 – 23 (Ferdinand-Pester-Haus) 09648 Mittweida Tel.: 03727 930220 o. 21 o. 62260 Fax: 03727 930222 E-Mail: info@notarwalter.de www.notarwalter.de Notarin Karin Schäfer Pufendorfstraße 3 09557 Flöha Telefon: 03726 713497 Fax: 03726 2222 E-Mail: info@notarin-schaefer.de www.notarinschaefer.de 11