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Abschied | 04/2020

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Der Tod eines geliebten

Der Tod eines geliebten Menschen Wenn ein Mensch geht, drängen viele Fragen auf Antwort Manchmal kommt er nicht überraschend, ist eine Erlösung nach schwerer Krankheit. Manchmal kommt er ganz plötzlich, reißt einen Nahestehenden mitten aus dem Leben. Doch immer ist der Tod ein schwerer Schlag, löst Bestürzung, Schmerz und Trauer aus. Wie sollen wir ohne den geliebten Menschen, der ein Teil unseres Lebens war, weiterleben? Ein unfassbarer Gedanke, auf den es im Augenblick des Schmerzes keine Antwort gibt. Aber das Leben muss weitergehen! Unerbittlich. Es lässt uns kaum Zeit zur stillen Trauer. Es sind viele Fragen zu klären und Entscheidungen zu treffen. Für all das braucht man eigentlich einen klaren Kopf, doch den haben Trauernde meist nicht. Gut ist es, wenn bereits vor dem Sterbefall wichtige Fragen geklärt wurden. Gut ist es, wenn Freunde oder Verwandte hilfreich zur Seite stehen. Und gut beraten ist, wer sich möglichst schnell professionelle Hilfe in einem Bestattungsunternehmen holt. y Foto: iStockphoto, © RoterPanther 28

TRAUERFALL Abschied Todesfall – was nun? Trauer lähmt uns und dennoch müssen wir handeln Ein geliebtes Herz hat aufgehört zu schlagen. Der Schock, die tiefe Bestürzung, der Schmerz über den Verlust lösen Chaos in unserem Kopf aus und wir sind kaum fähig, einen klaren Gedanken zu formulieren. Der Tod eines nahestehenden Menschen ist ein Ereignis, das uns emotional und geistig überfordert und gleichzeitig organisatorisch viel von uns abverlangt. Tiefe Trauer lähmt uns und dennoch müssen wir handeln. Das Wissen, dass wir handeln müssen, dass wir in dieser furchtbaren Situation funktionieren müssen, kann auch hilfreich sein. Die notwendigen Aktivitäten können verhindern, dass wir in Schmerz und Trauer versinken und wir endlos unseren Gedanken nachhängen. Diese Aufgaben sind wie ein Rettungsring, der verhindert, dass wir im Meer der Trauer versinken. Anschließend muss ein Bestatter informiert werden, der den Verstorbenen abholt und in seinem Institut hygienisch versorgt und für die Bestattung vorbereitet. Schon hier sind einige Entscheidungen zu treffen. Welchem Bestattungsinstitut vertrauen wir? Eventuell hat der Verstorbene einen Bestattungsvorsorgevertrag abgeschlossen. In diesem Fall wurden den Angehörigen schon einige Fragen abgenommen. Ist Ihnen nicht bekannt, ob ein Bestattungsvorsorgevertrag existiert, sollten Sie dennoch sicherheitshalber danach suchen, bevor sie einem Unternehmen den Auftrag erteilen. Ein Hinweis könnte sich im Portemonnaie befinden oder in einem Ordner mit persönlichen Dokumenten. Ein weiterer schwerer, aber wichtiger Schritt ist das Informieren engster Angehöriger. Das Überbringen einer Todesnachricht ist wohl mit eine der aufwühlendsten und Anzeigensonderveröffentlichung Die ersten Schritte Sollte Ihr Angehöriger zuhause verstorben sein, muss zunächst ein Arzt, möglichst der Hausarzt, benachrichtigt werden. Dieser untersucht den Verstorbenen, um die Todesursache festzustellen, und stellt den Totenschein aus. Eventuell ist auch ein Seelsorger herbeizurufen. Bestattungen Fam. Rozynek Reinhold-Becker-Straße 10 - 08626 Adorf Tel.: 037423 50104 Am Rathaus 11 - 08258 Markneukirchen Tel.: 037422 405999 Plauener Straße 8 - 08538 Weischlitz Tel.: 037436 209969 Mobil Tag und Nacht erreichbar unter: 0172 7903203 www.bestattungen-rozynek.de 29