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Abschied | 04/2020

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Abschied TRAUERFALL Zwar ist man an gewisse Vorgaben, vor allem bei einer kirchlichen Bestattung, gebunden, doch sollten hier auch die persönlichen Wünsche der Familie oder – so weit bekannt – vom Verstorbenen einfließen. Ob beispielsweise der Sarg oder die Urne in einem Meer von Blumen versinkt oder nur mit einer einzelnen Lieblingsblume des Verstorbenen dezent geschmückt wird, ist den Vorlieben und Wünschen und dem individuellen Geschmack überlassen. Häufig wird der Urne auch ein Foto des Verstorbenen beigestellt, um so symbolische Nähe zu schaffen. Gründliche Planung Auch wenn es schwerfällt, die Trauerfeier sollte bis ins Detail durchgeplant werden. Denn wenn irgendetwas schief geht aufgrund einer Fehlplanung, ist dies besonders fatal, denn eine zweite Chance gibt es bei Trauerfeiern in der Regel nicht. Ganz wichtig ist es, einen geeigneten Termin zu finden. Besonders für nah stehende Freunde, Bekannte und Verwandte ist es ein Bedürfnis, an der Trauerfeier teilzunehmen. Je größer dieser Kreis ist, umso schwieriger wird es aber, einen Termin zu finden, der allen passt. Ein beliebter Wochentag ist der Freitag, so haben entfernt wohnende Hinterbliebene eher die Möglichkeit freizunehmen. Aber der Freitag ist oft auch über Wochen ausgebucht. Auch wenn Sie vielleicht das Bedürfnis haben, diesen schweren Gang schnell hinter sich zu bringen, setzen Sie den Termin nicht zu kurzfristig an, sodass für alle genug Zeit bleibt, sich darauf einzustellen, eventuelle andere Vorhaben zu verschieben, Urlaub einzureichen, Anreisevorbereitungen zu treffen, eventuell Übernachtung zu buchen usw. Zur Vorbereitung gehört auch die Information über den Termin der Bestattung. Eine beliebte Möglichkeit ist eine entsprechende Traueranzeige. Aber darüber hinaus sollten alle Personen, die dem Verstorbenen besonders nah standen, direkt informiert werden, per Brief, E-Mail, Telefonat oder persönlich. Um niemanden zu vergessen, sollten Sie eine Namensliste anfertigen. Bitten Sie auch um eine Rückmeldung, ob an der Trauerfeier teilgenommen wird. So können Sie einschätzen, wie viele kommen und ob der Platz in den Räumlichkeiten auch reicht. Unterstützung bei der Vorbereitung Bei der Vorbereitung der Trauerfeier helfen gern die Mitarbeiter der Bestattungsinstitute. Sie beraten bei der Auswahl des Blumenschmucks, besprechen den genauen Ablauf der Bestattungszeremonie und organisieren diese, vermitteln Trauerredner und Musiker und unterstützen die Hinterbliebenen. y Anzeigensonderveröffentlichung 38

TRAUERFALL Abschied Musikalischer Abschied Welche Musik spielt man bei der Trauerfeier? Anzeigensonderveröffentlichung Foto: iStockphoto, © kzenon Eine Trauerfeier ohne Musik kann man sich kaum vorstellen. Die Musik wirkt beruhigend und tröstend. Sie hilft, dass Gedanken meditativ schweifen können. Die Trauernden können Erinnerungen mit der Musik verbinden und kommen doch in die Gegenwart zurück, wenn die Musik endet. Die Musik verbindet schließlich die Trauernden miteinander und mit der verstorbenen Person. Eingeleitet wird die Trauerfeier bzw. Gedenkfeier meist durch ein Instrumentalstück. Ebenso begleitet Instrumentalmusik den Auszug der Trauergemeinde aus der Kapelle bzw. Kirche oder Trauerhalle. Instrumentale Klänge passen auch an das Ende einer Ansprache; sie ermöglichen den Trauergästen, das Gehörte nachwirken zu lassen. Lieder hingegen haben immer eine Aussage. Sie sind also nicht nur musikalisch bedeutsam, sondern auch inhaltlich. Daher gehören sie in den Verlauf der Feier, an eine Stelle, die inhaltlich passt. Die Musik kann besinnlich, melancholisch und ergreifend den Schmerz über den Verlust verdeutlichen. Sie kann andererseits leicht und beschwingt den Dank für das gelebte Leben ausdrücken und Hoffnung auf eine ewige Heimat verkünden. Der Abschied von einem Menschen ist natürlich traurig, bedrückend, schwer. Dennoch muss die Musik nicht „schwer“ sein. Im Gegenteil: Die Musik soll die Bedrückung nicht verstärken, den Abschied nicht erschweren. Sie soll trösten und aufatmen lassen. 39