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Abschied | 04/2020

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Abschied VORSORGE Vorstellungen über eigene Bestattung Bestattungsvorsorgevertrag – damit Wünsche umgesetzt werden Foto: iStockphoto, © Rawpixel Junge Menschen finden es oft befremdlich oder unangenehm, wenn ältere Verwandte Gedanken äußern wie: „Wenn ich mal tot bin, möchte ich auf dem Friedhof X begraben werden.“ Oder: „Ich würde mich freuen, wenn auf meiner Trauerfeier mein Lieblingslied Y gespielt wird.“ Oder: „Ich wünsche mir, dass in meinen Sarg ein Bild von meinem guten Willy gelegt wird.“ Wer jung ist, macht sich keine Gedanken über die eigene Bestattung und möchte sich mit derartigen Überlegungen nicht beschäftigen. Viele hören nur halbherzig zu oder versuchen, das Gespräch abzuwürgen, wenn Oma oder Opa derartige Überlegungen äußern. Nicht selten werden die geäußerten Wünsche als unwichtig abgetan oder man hat sie bald schon wieder verdrängt und vergessen. Wer sicher gehen möchte, dass seine Bestattungswünsche auch wirklich respektiert und umgesetzt werden, sollte daher diese Wünsche nicht nur mal so nebenbei erwähnen. Denn es gibt keine Garantie, dass sich die Verwandten noch an die Gespräche erinnern oder sich verpflichtet fühlen, die Wünsche auch umzusetzen. Es besteht die Möglichkeit, mit einem Bestatter eigener Wahl einen Bestattungsvorsorgevertrag zu schließen. Hier können alle Details der eigenen Bestattung vertraglich genau festgelegt werden. Anzeigensonderveröffentlichung 6

VORSORGE Abschied » Wer das Morgen nicht bedenkt, wird Kummer haben, bevor das Heute zu Ende geht. Konfuzius Dies beginnt bei der Art der Beisetzung, geht weiter über Details zu Sarg oder Urne und reicht bis zu sehr individuellen Wünschen, sofern sie im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und der jeweiligen Friedhofssatzungen liegen. Diese Verträge sind rechtsverbindlich und gelten selbstverständlich über den Tod hinaus. Das heißt, Erben können den Vertrag normalerweise nicht ändern oder gar aufheben. Vorsorge für Finanzierung der Bestattung Falls das Vermögen im Todesfall für die Bestattung nicht reicht, können Erben allerdings die Bedingungen des Bestattungsvorsorgevertrages ändern und eine kostengünstigere Variante wählen. Daher sollte beim Abschluss eines Bestattungsvorsorgevertrages auch die Finanzierung berücksichtigt werden. Es ist nicht zu empfehlen, das für die Bestattung benötigte Geld einfach dem Bestattungsunternehmen bei Vertragsabschluss zu übergeben. Bei einer Insolvenz des Unternehmens wäre die Einlage dann höchstwahrscheinlich weg. Die bessere Variante ist es, den Betrag auf ein Treuhandkonto einzuzahlen (siehe auch Seite 12). y TIPP Bestattungsvorsorgevertrag Besonders wichtig ist ein solcher Bestattungsvorsorgevertrag für alleinstehende Personen, die niemanden haben, der die Bestattung regeln könnte. Gibt es keine Hinterbliebenen, so kümmert sich nämlich das Ordnungsamt um die Beisetzung. Ist nichts festgelegt, so führt das Amt nur das Notwendigste aus. Anzeigensonderveröffentlichung Ratsuchende erreichen uns Tag und Nacht unter: Telefon: 0371-336 41 77 Steffen Metzner · Beyerstraße 8 · 09113 Chemnitz 7