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Aktiv & Gesund | 02/2017

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12 AKTIV & GESUND

12 AKTIV & GESUND ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Experten verhindern Schmerzen So arbeiten die Techniker bei Reha-aktiv 10. Februar 2017 3801932-10-1 3795670-10-1 Rücken- oder Knieschmerzen nach langem Stehen oder – andersherum – nach längerem Gehen: Wer kennt das nicht? Und manchmal braucht es deshalb schon den Fachmann, um den Ursachen auf den Grund zu gehen. Neben den Fachärzten sind es die Spezialisten in der Orthopädietechnik und Orthopädieschuhtechnik, die dann gefragt sind. „Nur ein Blick auf das Beschwerdebild reicht da in der Regel nicht aus. Hilfsmittel müssen sich zunächst an den Ursachen orientieren, nicht nur an den Beschwerden“, sagt Thomas Hähnel, Orthopädiemechaniker-Meister bei Reha-aktiv. Mit mehr als 30 Standorten und eigenen hochspezialisierten Fachwerkstätten ist das Chemnitzer Unternehmen der größte Sanitätshaus- und Orthopädietechnikanbieter in den neuen Bundesländern. „Die Möglichkeiten, die uns hier zur Verfügung stehen, reichen dabei von visuellen Bewegungsanalysen und Körpervermessungen bis zur dynamischen Fußdruck- und Ganganalyse“, erklärt Hähnel. Hierbei wird in der Regel eng mit dem jeweils behandelnden Arzt zusammengearbeitet. So wird beispielsweise das Gangbild auf einem speziellen Laufband beurteilt, ob es der „Norm“ entspricht. Sind Abweichungen vorhanden, wird geprüft, ob sich diese durch therapeutische oder technische Maßnahmen korrigieren lassen. „Dabei können wir schon während der ...und dabei sparen Die IKK classic hat die mehrfach ausgezeichneten Extra-Leistungen IKK Bonus und IKK Gesundheitskonto vereinfacht und verbessert. Beim Bonus für Erwachsene gibt es beim Nachweis von vier Maßnahmen generell 100 Euro. Kinder bekommen bei drei Maßnahmen insgesamt 60 Euro. Diese können auch schon unterjährig ausgezahlt werden. Das Warten bis zum nächsten Jahr entfällt. Auch die Aktivitäten im Gesundheitskonto werden sofort erstattet. Ganganalyse mit Hilfsmitteln zur Probe arbeiten und im Patientengespräch Veränderungen direkt vergleichen.“ Ziel ist es, mögliche Fehlbelastungen deutlich zu reduzieren und so vorhandene Schmerzen zu minimieren. Auch Haltungsanalysen und Rückenvermessungen werden bei Reha-aktiv vorgenommen. Denn Schmerzen im Rücken, Muskelverspannungen und Gelenkprobleme können durch Bewegungsmangel, einseitige Belastung und letztendlich durch eine Verschiebung der Körperstatik entstehen. Mit Hilfe einer 3D-Rückenvermessung können Menschen mit Haltungsschwierigkeiten ihren Körper wieder ins Lot bringen. Die angewendete strahlungsfreie Messmethode ist dabei unbedenklich. „Mit innovativen Techniken und einem umfangreichen Produktangebot soll eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten für eine eigenständige, mobile Lebensführung und eine erstrebenswerte Lebensqualität erreicht werden“, umreißt Thomas Hähnel den Anspruch an die eigene Arbeit. Mit der SPOORTH GmbH betreibt Reha-aktiv seit einem guten Jahr deshalb ein Zentrum für Bewegungsanalyse und Leistungsdiagnostik. SPOORTH erweitert mit sportwissenschaftlichem Hintergrund die diagnostischen und therapeutischen Möglichen des Unternehmens für eine bestmögliche Patientenbetreuung – nicht nur im Leistungssport. Gesünder leben... So zum Beispiel die professionelle Zahnreinigung mit 40 Euro. Das Schöne am IKK Gesundheitskonto: Es ist nach oben offen. Das heißt, mit dem Konto können alle erstattungsfähigen Maßnahmen abgerechnet werden. So können unter anderen zwei Kurse pro Jahr in den Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung und Entspannung mit bis zu 90 Euro pro Kurs oder die IKK Aktiv-Tage (zwei Kompaktkurse im Wellness-Hotel eigener Wahl) finanziert werden.

AKTIV & GESUND 10. Februar 2017 13 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Wenn Allergene in Textilfasern stecken Kein Unterschied, ob die Kleidung als Natur- oder Chemiematerialien ist Wer auf hautfreundliche Mode Wert legt, sollte beim Einkauf nicht nur auf das Material achten. „Ob die Haut auf Textilien allergisch reagiert, hat mit der Faserart meist nichts zu tun“, sagt die Chemikerin Dr. Silvia Pleschka vom Deutschen Allergie- und Asthmabund im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Allergene können in Stoffen aus Naturfasern genauso vorhanden sein wie in Chemiefasern.“ Problematisch werden Textilien eher durch die Veredelung, also durch Farben und Ausrüstungsmittel. Diese lösen möglicherweise allergische Reaktionen aus, eine sogenannte Textildermatitis. Steht auf dem Etikett etwa „knitterfrei“, „hochveredelt“ oder „geruchshemmend“, kann das auf den Einsatz spezieller Ausrüstungschemikalien hinweisen. Farben lösen häufig Textilien-Kontaktallergien aus. Helle Kleidung ist eher unbedenklich als dunkle, Textilien mit Hinweisen wie „separat waschen“ und „kann abfärben“ besser meiden. Sie setzen viel Farbe frei. Vor dem ersten Tragen sollten Textilien immer gewaschen werden - wenn möglich mehrmals. Das reduziert Rückstände aus der Produktion. Helle Kleidung ist für Allergiker meist unbedenklicher, da sie weniger Farbstoffe enthalten. Foto: Fotolia/ ArtFamily. WENN ES IN DEN OHREN RAUSCHT Nach dem Schwimmen oder einem Spaziergang im Kalten zwickt manchmal das Ohr. Solange der Betroffene gut hört und sich nicht schlapp fühlt, ist das kein Grund zur Sorge, sagt Michael Deeg vom Deutschen Berufsverband der HNO-Ärzte: „Man kann frei verkäufliche Ohrentropfen hineinträufeln, bei Schmerzen ein Schmerzmittel nehmen oder einfach abwarten.“ Hört man allerdings nur noch dumpf oder schlechter als sonst oder läuft Sekret aus dem Ohr heraus, muss der Betroffene zum HNO-Arzt. Eine akute bakterielle Mittelohrentzündung zum Beispiel sollte medikamentös behandelt werden. (dpa) Pfleger versichern Das meldet der Gesetzgeber Menschen, die sich unentgeltlich um eine pflegebedürftige Person kümmern, sind in vielen Fällen gesetzlich unfallversichert. Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz, das zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten ist, hat der Gesetzgeber den Begriff der Pflegebedürftigkeit erweitert. Geistige und seelische Beeinträchtigungen werden künftig bei der Begutachtung gleichberechtigt berücksichtigt. Durch das neue Gesetz haben sich auch die Bedingungen für den Versicherungsschutz der Pflegepersonen teilweise verändert. Grundsätzlich gilt: Es sind nur solche Pflegepersonen versichert, die sich nicht erwerbsmäßig in häuslicher Umgebung um Pflegebedürftige kümmern. Darüber hinaus haben sich mit der neuen Rechtslage einige Voraussetzungen verändert oder müssen zusätzlich erfüllt sein, damit eine Pflegeperson bei ihrer Pflegetätigkeit unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung steht. Für die pflegebedürftige Person muss mindestens Pflegegrad 2 oder höher festgestellt sein. Die Festsetzung des Pflegegrades nimmt die Pflegekasse vor. Die Pflegeperson muss wöchentlich mindestens zehn Stunden pflegen. Und diese wöchentliche Pflegezeit muss regelmäßig auf mindestens zwei Tage pro Woche verteilt sein. Unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen nur solche Tätigkeiten, für die im Gutachten der Pflegeversicherung ein Bedarf für die zu pflegende Person festgestellt wurde. Unter Pflegetätigkeiten fallen zum Beispiel: Hilfe beim ins Bett bringen, Hilfe beim Waschen, Duschen und Essen, Begleitung bei Arztbesuchen, Unterstützung der kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten, aber auch Schutz der Pflegebedürftigen vor selbstschädigendem Verhalten. Aktivitäten außer Haus, zum Beispiel Spaziergänge, fallen nicht unter den Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Es sei denn, sie sind Teil der vom Gesetz beschriebenen pflegerelevanten Bereiche. Das wäre zum Beispiel bei einem Arztbesuch der Fall. (ots) 3798914-10-1