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Aktiv & Gesund | 02/2017

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6 Zu wenig Medizin mit Bio-Siegel? Verband fordert schnellere Versorgung Die Politik unternimmt nach Ansicht des Pharmaverbandes Pro Generika immer noch zu wenig, um den Arzneimittelmarkt für biotechnologisch hergestellte Nachahmerprodukte zu öffnen. Krankenkassen und Ärzte sollten in ihrer Region nach Angaben des Verbandes Zielvereinbarungen treffen, damit solche sogenannten Biosimilars schneller in die Versorgung gelangten, sagte der Geschäftsführer des Verbands, Bork Bretthauer, der Deutschen Presse-Agentur. Zu solchen Zielvereinbarungen gehörten Informationen über Sicherheit und Wirksamkeit der Biosimilars sowie eine Beratung über deren Wirtschaftlichkeit. Der Verband Pro Generika tritt hauptsächlich für wirkstoffgleiche Arzneimittel ein, die sich allerdings preisgünstig von ehemals patentgeschützten Präparaten abheben. (doa) MEHR PRÄVENTIONSANGEBOTE FÜR PFLEGEKRÄFTE Die Krankenkasse AOK hat sich für mehr Präventionsangebote für Pflegekräfte ausgesprochen. Der Gesetzgeber müsse stärker an diejenigen denken, ohne die die gesamte Pflegeversicherung nicht funktioniere, erklärte die Vorsitzende des Verwaltungsrats, Traudel Gemmer, beim Neujahrsempfang der AOK Sachsen-Anhalt am Samstag in Halle. Pflegekräfte würden im täglichen Arbeitsalltag Risiken für die eigene Gesundheit auf sich nehmen. Sie müssten deshalb mit entsprechenden Angeboten besser unterstützt werden, um selbst gesund zu bleiben. Nach Angaben der Krankenkasse sind in Sachsen-Anhalt etwa 90 0000 Menschen pflegebedürftig. Mit rund 740 000 Versicherten ist die AOK nach eigenen Angaben die größte Krankenkasse im Land. (dpa) GESUND & FIT Durchblick mit gesundem Auge Optiker gehen mit glänzenden Aussichten ins junge Jahr 2017 Die Deutschen werden immer älter. Das freut die Augenoptiker: Die Branche hat Aussicht auf glänzendes Wachstum. Jetzt kommen die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer in das Alter, wo es nicht mehr ohne Brille geht. Dazu kommt der Trend zu Zweit- und Drittbrillen fürs Autofahren, die Bildschirmarbeit oder auch für den Sport, wie Verbandspräsident Thomas Truckenbrod sagt. Etwa 42 Millionen Deutsche tragen heute eine Brille oder Kontaktlinsen. Wenn die Sehkraft nachlässt, behelfen sich viele übergangsweise mit einer Fertigbrille aus dem Drogeriemarkt. Aber bis 2030 erwartet die Branche eine Million zusätzliche Kunden. Noch schöner fänden es die Augenoptiker, wenn jeder nicht nur eine einzige Brille hätte - ein Drittel der Brillenträger bescheidet sich heute noch damit. Nur eine Million Brillenträger treiben Sport mit einer optischen Sportbrille, berichtet Peter Frankenstein vom Industrieverband Spectaris. Mehr als 15 Millionen fehlsichtigen Sportlern würde er gerne den richtigen Durchblick verpassen. Auch Online-Optiker drängen auf diesen Markt. Der nach eigenen Angaben größte, Mister Spex, hat inzwischen 400 Sportbrillen im Angebot - davon allerdings nur 36 Modelle mit Sehstärke. Die Konkurrenz aus dem Internet macht den Fachgeschäften ohnehin wenig Angst: Sie 10. Februar 2017 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Die meisten Kunden wollen ihre Brille beim Fachmann anprobieren, sich bei der Auswahl beraten lassen. Foto: Fotolia/Kzenon erwirtschaftet lediglich vier Prozent des Umsatzes der Augenoptiker, und der ist vergangenes Jahr um zwei Prozent gewachsen auf 5,7 Milliarden Euro. Weitaus die meisten Kunden wollen ihre Brille anprobieren, sich bei der Auswahl beraten und sie vom Fachmann anpassen lassen, sagt Truckenbrod. (dpa) 3796377-10-1

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