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Aktiv & Gesund | 02/2017

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Die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz, gab im Januar vor 150 Vertreterinnen und Vertretern der geförderten Projekte sowie des Innovationsausschusses und des Expertenbeirats den Startschuss für die Umsetzung. „Eine zukunftsgerichtete Gesundheitsversorgung zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie das Wohl der Patientinnen und Patienten wie auch die Qualität der Behandlung in den Mittelpunkt stellt. Dabei spielt gerade die Vernetzung der unterschiedlichen Versorgungsbereiche eine große Rolle“, sagte sie. Insgesamt stehen mit dem Innovationsfonds in den Jahren 2016 bis 2019 jährlich 300 Millionen Euro zur Verfügung: 225 Millionen für die Förderung neuer Versorgungsformen und 75 Millionen für die Förderung der Versorgungsforschung. Im ersten Jahr werden deutschlandweit 29 Projekte zu neuen Versorgungsformen und 62 Projekte zur Versorgungsforschung gefördert. In den nächsten Jahren wird es weitere Fördermöglichkeiten geben. Über die Förderung entscheidet der Innovationsausschuss. Er setzt sich aus Mitgliedern zusammen, die die verschiedenen Organisationen der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen repräsentieren. Außerdem sind das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium für Bildung und Forschung vertreten. Die Patientenvertretung ist über ein Mitberatungs- und Antragsrecht eingebunden. Giftstoffe: Spurenelemente aus dem Lot? Manchmal sorgen Metallbelastungen oder ein Ungleichgewicht der Spurenelemente für Probleme. „Wer sich schlapp und weniger leistungsfähig fühlt, denkt oft erst einmal an Ursachen wie Stress oder eine sich ankündigende Erkältung. Doch auch Stoffe, die wir mit der Nahrung zu uns nehmen, können unseren Organismus beeinträchtigen. Schwermetalle wie Quecksilber oder Blei gelangen beispielsweise durch belasteten Fisch, durch das Fleisch von mit Fischmehl gefütterten Hühnern oder sogar durch Trinkwasser in unseren Körper“, so Dr. med. Bernd Schottmann, Facharzt für Laboratoriumsmedizin im Diagnosticum. Das Unternehmen betreibt viele Laborstandorte in unserer Region, beispielsweise in Neukirchen, Dresden, Plauen, Hof, Zwickau und Niederdorf/Stollberg. Als Partner der niedergelassenen Ärzte AKTIV & GESUND 10. Februar 2017 3 Gesunde Ernährung ohne Giftstoffe: bewusst mit naturbelassenen Nahrungsmitteln kochen FOTO: fotolia.com: © contrastwerkstatt WANN ZUM LABORTEST? Zur Frage, ob ein Schwermetall- Check oder eine Prüfung Ihres Spurenelementhaushalts sinnvoll ist, berät Sie Ihr Arzt, beispielsweise der Hausarzt. Lassen Sie zum Beispiel einen Labortest durchführen, wenn: • Sie eine abnehmende Leistungsfähigkeit bemerken • Sie sehr infektanfällig sind • Sie von Hautausschlägen oder Haarausfall betroffen sind • Wachstumsstörungen vorliegen • die Fruchtbarkeit beeinträchtigt ist und keine andere Ursache dieser Beschwerden festgestellt wurde Mehr Patienteninfos gibt es kostenlos unter www.laborleistungen.de bietet das Diagnosticum Laborleistungen an, um die Prävention, die Diagnostik und die Therapie zu unterstützen. Doch wie belasten Schwermetalle den Körper? Neben Quecksilber und Blei können zum Beispiel Arsen, Aluminium oder Kadmium durch Lebensmittel in unseren Körper gelangen. Die Giftstoffe binden sich oft an körpereigene Zellbestandteile. Unser Organismus stuft diese eigenen Zellen dann als körperfremd ein und bekämpft sich selbst. Außerdem fördern Schwermetallbelastungen die Entstehung von Freien Radikalen, die unter anderem im Verdacht stehen, Krankheiten wie Alzheimer oder Krebs zu begünstigen. Schwermetalle werden allerdings oft nicht als Krankheitsverursacher erkannt, denn die Belastungsanzeichen ähneln denen vieler Erkrankungen. Daher gilt: Wenn chronische Beschwerden auftreten oder wenn bei Infektanfälligkeit, häufigen Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Ähnlichem keine anderen Ursachen gefunden werden, sollten Ärzte und Patienten einen Check auf Schwermetallbelastungen in Erwägung ziehen. Der Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit wird auch bei den Spurenelementen deutlich. Sie gehören zu den Mineralstoffen und sind wichtig für unseren Organismus. Ein Überschuss kann aber genauso wie ein Mangel zu Problemen führen. Ein Zink- oder Selen-Mangel macht uns beispielsweise anfälliger für Infekte, zu viel Zink reizt dagegen die Schleimhäute und kann für Kopfschmerzen sorgen. Wer sich bewusst und ausgewogen ernährt und naturbelassene Lebensmittel bevorzugt, tut viel für seine Gesundheit. In Zweifelsfällen liefern Laboruntersuchungen verlässliche Ergebnisse, sodass der Arzt Behandlungen veranlassen und Ernährungsempfehlungen geben kann. 3798784-10-1