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Aktiv & Gesund | 11/2017

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4 KASKO FÜR DIE

4 KASKO FÜR DIE GESUNDHEIT? Die gesetzliche Krankenversicherung ist eine der wenigen Versicherungen, bei der es keine flexiblen Tarife gibt. Mehr als 60 Prozent der Bundesbürger würden das gern ändern. Sie können sich wie im Kfz-Bereich eine Art Teil- und Vollkasko-Versicherung für die Gesundheitsversorgung vorstellen. Jeder zweite Versicherte wäre dann bereit, für geringere Beiträge auf bestimmte Leistungen zu verzichten. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Zukunft der Gesundheitsversorgung“, die im Auftrag der Krankenkasse pronova BKK im Juni 2017 durchgeführt wurde. Durch transparente Informations- und Vergleichsmöglichkeiten in den Medien bekommen die Versicherten einen guten Überblick darüber, was sie an Produkten und Leistungen brauchen und was nicht. Und die Menschen erwarten passgenaue Leistungen und Preise statt hoher Standardtarife. Für mehr als drei Viertel der Befragten gehört das hiesige Gesundheitssystem zu einem der besten weltweit. Ein Leistungsverzicht für günstigere Tarife wäre trotzdem denkbar. Bislang haben die Krankenkassen nur die Möglichkeit, ihren Versicherten kleinere Beträge über Bonusprogramme zurückzuerstatten. Herbstzeit ist Wellnesszeit. Der Kurzurlaub zur gepflegten Rundum- Entspannung gehört für viele Deutsche inzwischen zum Standard-Freizeit-Programm. Zwei von drei Wellnessurlaubern gönnen sich sogar mehr als einmal jährlich ein paar Wohlfühltage zur Regeneration für Körper und Seele. Doch bei der Buchung eines passenden Hotels ist Vorsicht geboten. Die meisten Urlaubshotels im 4 bis 5- Sterne-Bereich und selbst viele Stadthotels verfügen zwar heute über einen so genannten Wellnessoder Spabereich, das allein macht sie jedoch noch nicht zu einem echten Wellnesshotel. Deshalb kommt es immer wieder zu herben und unnötigen Enttäuschungen. Der Deutsche Wellness Verband hat bereits vor mehr als zwanzig Jahren die besonderen Merkmale eines echten Wellnesshotels festgelegt und fortlaufend aktualisiert. Seit zwölf Jahren überprüft er auch die Erfüllung dieser Kriterien. Die Premium-Auszeichnung mit dem Deutschen Wellness Zertifikat stellt AKTIV & GESUND sicher, dass es sich bei einem Hotel tatsächlich um ein echtes Wellnesshotel handelt. Die Stiftung Warentest empfiehlt das Deutsche Wellness Zertifikat für Hotelbetriebe und betont seinen umfassenden Anspruch. Echte Wellnesshotels sind auf Erholungs- und Wellnessgäste spezialisiert. Ihr Anteil beträgt mindestens 75%. Keinesfalls darf die Entspannung durch andere Gästegruppen gestört werden, die etwa eine Tagung im Hotel besuchen, 18. November 2017 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Verband informiert zu Wellness-Anlagen Welches Hotel ist wirklich für einen erholsamen Urlaub mit körperlicher Verwöhnung geeignet Wellness im Hotel. Doch welches ist das Richtige? Foto_ Fotolia/nd3000 auf einer Geschäftsreise sind, Station mit einer Busreise-Gesellschaft machen oder eine Familienfestlichkeit feiern. So ist es eigentlich auch selbstverständlich, dass echte Wellnesshotels in ruhiger und möglichst natürlicher Umgebung liegen. Die vielen Stadthotels, die mit Wellness werben oder die in Wellnesshotel-Führern und -Katalogen aufgelistet sind, können schon deshalb keine echten Wellnesshotels sein. Eine Ausnahme stellen Wellnesshotels in Kur- und Bäderorten dar. Je größer der Wellnessbereich, desto eher ist gewährleistet, dass das Hotel ein echter Wellnessspezialist ist. Der Deutsche Wellness Verband nennt als Richtgröße mindestens zehn Quadratmeter Wellnessbereich pro Gästezimmer. 3874177-10-1

AKTIV & GESUND 18. November 2017 5 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Wer sich fit hält, bleibt länger gesund Diese Aktivitäten helfen, wenn man sich vor der Alzheimer-Krankheit weitgehend schützen will Viele Menschen haben Angst, an Alzheimer zu erkranken. Weil die häufigste Form der Demenz bislang nicht heilbar ist, steigt das Interesse am Thema Alzheimer-Prävention stetig. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) bietet deshalb eine Checkliste für ein gesundes Altern an. Denn Alzheimer-Forscher haben nachgewiesen: Durch eine gesunde Lebensweise lässt sich das Alzheimer-Risiko zumindest senken. Ein Patentrezept für eine garantiert wirksame Alzheimer-Prävention gibt es aber nicht. Mit ausreichend Bewegung Durch ausreichend Bewegung wird nicht nur der Körper fit gehalten, sondern auch das Gehirn. Mindestens zwanzig Minuten pro Tag sind ideal. Dabei geht es nicht um Höchstleistungen, sondern darum, mit Spaß in Bewegung zu bleiben. Gehen Sie Spazieren, Tanzen oder Schwimmen und nehmen Sie das Fahrrad statt des Autos. Durch geistige Fitness Wer rastet, der rostet - das gilt auch für die grauen Zellen. Wer sich geistig auf Trab hält, hat ein geringeres Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Ob Musizieren, Reisen, Karten spielen, seinen Hobbies nachgehen oder eine neue Sprache lernen - bleiben Sie aktiv und neugierig. Mit gesunder Ernährung Eine mediterrane Ernährung versorgt das Gehirn mit wichtigen Nährstoffen und stärkt seine Abwehrbereitschaft. Essen Sie viel Obst und Gemüse, Olivenöl und Nüsse, dafür wenig rotes Fleisch und viel Fisch. Über soziale Kontakte Geselligkeit hält uns geistig fit. Wer viel allein ist, hat ein doppelt so großes Alzheimer-Risiko, als jemand mit viel sozialem Austausch. Bleiben Sie mit der Familie in Kontakt, treffen Sie sich regelmäßig mit Freunden und Bekannten und bleiben Sie offen für neue Begegnungen. Mit medizinischer Vorsorge Bewegung ist gut für eine anhaltende Gesundheit. Foto: Kzenon/Fotolia Sorgen Sie für Ihre Gesundheit und lassen Sie sich regelmäßig vom Arzt untersuchen. Achten Sie besonders auf Symptome für Herz- und Gefäßerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Herzrhythmusstörungen und erhöhte Cholesterinwerte. Nicht beeinflussen lassen sich das Alter und die Gene. Je älter ein Mensch wird, desto höher ist sein Alzheimer-Risiko. Von den 70- bis 75-Jährigen sind nur drei bis vier Prozent betroffen, während es bei den über 90-Jährigen mehr als ein Drittel sind. www.alzheimer-forschung.de Wenn die Pumpe mechanisch schlägt Herzzentrum Dresden: Kunstherzen haben sich zur dauerhaften Alternative zu einer Herztransplantation entwickelt ANZEIGE Das Leben von Jörg Czechaczek hängt am Kabel. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es kommt aus einer offenen Wunde im Bauchbereich, geht zu einer schwarzen Tasche mit einer Steuerungseinheit und Akkus, heißt Driveline - und versorgt sein Herz mit Energie. Der 66-jährige Chemnitzer lebt seit etwa anderthalb Jahren mit einem Kunstherz. „Das Gerät hat mir das Leben gerettet“, sagt der Rentner. Eigentlich hätte Jörg Czechaczek eine Herztransplantation gebraucht. Im Laufe von mehr als zwei Jahrzehnten ist seine Herzschwäche soweit fortgeschritten, dass sein Lebensmuskel auch mit Tabletten nicht mehr ausreichend Blut durch den Körper pumpt. „Am Ende konnte ich kaum zwei Meter laufen, weil ich einfach keine Luft mehr bekam“, erinnert er sich zurück. Sein Kardiologe sah nur noch eine Möglichkeit: ein Kunstherz. Deshalb schickte er ihn zu Oberarzt Dr. Omar Allham ans Herzzentrum Dresden Universitätsklinik, der Jörg Czechaczek operierte. Lebensqualität kommt zurück Die schwarze Tasche ist der ständige Begleiter von Jörg Czechaczek. Sie versorgt sein Kunstherz mit dem nötigen Strom. Foto: Robert Reuther „Eigentlich ist der Begriff Kunstherz nicht ganz richtig. Es dient lediglich als Unterstützungssystem, das dem eigenen Herzen einen Teil der Arbeit abnimmt“, erklärt Herzchirurg Dr. Allham. Sie sind technisch mittlerweile so weit entwickelt, dass sie längst mehr sind, als eine kurzfristige Notlösung bis zur lebensrettenden Herztransplantation. „Die modernen Kunstherzen sind eine echte Alternative in der Langzeitbehandlung“, so Dr. Allham. Wie wichtig das ist, zeigt ein Blick in die Statistik: In den letzten Jahren konnten in Deutschland weniger als 300 Herztransplantationen jährlich durchgeführt werden. Mehr als doppelt so viele Patienten standen auf der Warteliste. Dazu kommen viele ältere Patienten, die gar nicht gelistet werden. Außerdem nimmt die Spendenbereitschaft immer mehr ab. „Kunstherzen können diese Lücke mittlerweile füllen. Sie bieten eine auf Dauer angelegte hohe Lebensqualität. Sowohl die Überlebensrate als auch die körperliche Leistungsfähigkeit ist laut Studien für Patienten mit einem Kunstherz deutlich besser als mit alleiniger medikamentöser Therapie“, sagt Dr. Omar Allham. Alltag ändert sich Das merkt auch Jörg Czechaczek. Sicher, sein Lebensalltag hat sich geändert. Die schwarze Tasche ist sein ständiger Begleiter. Er muss besonders auf die Wunde am Bauch achten, damit diese sich nicht entzündet. Auch Baden ist tabu, lediglich Duschen noch möglich. Dann muss er den Akku des Kunstherzens in einen speziellen wasserdichten Beutel stecken. Für Jörg Czechaczek ist das am schwersten, er liebt Wasser. „Aber das halte ich aus. Was wäre die Alternative? Ich kann ein ziemlich normales Alltagsleben führen und habe jede Menge Lebensqualität zurück. Ich fahre trotzdem weiter ans Meer. Und das nicht zum letzten Mal. Ich habe noch einiges vor, ich genieße mein Leben.“ KONTAKT Fetscherstraße 76 01307 Dresden Telefon: 0351 450-1801 Telefax: 0351 450-1802 hzd-kardiochirurgie@ herzzentrum-dresden.com www.herzzentrum-dresden.com