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Aus- & Weiterbildung | 06/2017

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12 AUS- & WEITERBILDUNG

12 AUS- & WEITERBILDUNG 23. Juni 2017 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Im Luftverkehr neu durchstarten 3838236-10-1 Die beiden Ausbildungsberufe im Luftverkehr – „Luftverkehrskaufleute“ und „Servicekaufleute im Luftverkehr“ – starten neu durch. Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat die Ausbildungen modernisiert. Erhebliche Änderungen gibt es bei den Luftverkehrskaufleuten: Künftig wird bei ihnen auch der Steuerung rund um die Terminalprozesse Rechnung getragen. Die Ausbildung der Servicekaufleute im Luftverkehr zielt dagegen in erster Linie auf Kundenberatung und Serviceorientierung ab. In beiden Ausbildungen erhalten künftig Englischkenntnisse eine zentrale Bedeutung. Foto: Picture-Factory 3838641-10-1 3838039-10-1 Bachelor-Absolventen verdienen weniger Andere Hochschulabsolventen bei Gehalt vorn Das Gehalt von Bachelorabsolventen ist im Alter von 25 Jahren noch mit dem von Absolventen beruflicher Fortbildungsabschlüsse wie einem Meister- oder Technikerabschluss vergleichbar. Master- und Diplomabsolventen erzielen zu diesem Zeitpunkt schon ein etwas höheres Einkommen. Mit steigendem Alter und längerer Berufserfahrung werden die Einkommensunterschiede zwischen den Qualifikationsgruppen dann größer. Bachelorabsolventen können sich zunehmend von Arbeitnehmern mit beruflichen Fortbildungsabschlüssen absetzen, müssen aber Einkommensnachteile gegenüber Masterund Diplomabsolventen in Kauf nehmen. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. „Damit bestätigen unsere Analysen den Befund, wonach sich Bildung lohnt – mit dem Alter tendenziell zunehmend“, so die Arbeitsmarktforscher. Die Ergebnisse würden dafür sprechen, dass sich Bachelorabsolventen auf dem Arbeitsmarkt auf längere Sicht unterhalb der Masterabsolventen oder der Akademiker mit traditionellem Abschluss wie Diplom, Magister oder Staatsexamen positionieren. Während 25-jährige Beschäftigte mit einem Master- oder Diplomabschluss im Durchschnitt rund 2900 Euro brutto im Monat erhalten, sind es bei Bachelorabsolventen 2750 Euro. 34-jährige Beschäftigte mit Master- oder Diplomabschluss verdienen im Durchschnitt etwa 4380 Euro brutto im Monat, mit Bachelorabschluss 3880 Euro. Bei Beschäftigten mit Fortbildungsabschlüssen wie Meister oder Techniker steigt der Brutto-Monatsverdienst von 2750 Euro im Alter von 25 auf gut 3530 Euro im Alter von 34. Bei Personen mit einem Berufsabschluss liegt der durchschnittliche Verdienst bei 2200 Euro beziehungsweise 2700 Euro. Personen mit Bachelorabschluss unterscheiden sich hinsichtlich des Anforderungsniveaus der von ihnen ausgeübten Tätigkeiten erheblich von Personen mit einem Master- oder Diplomabschluss. Während mehr als die Hälfte der Master- oder Diplomabsolventen eine Tätigkeit auf dem höchsten Anforderungsniveau ausübt, ist dies bei nur gut einem Drittel der Bachelorabsolventen der Fall. Gleichzeitig liegt der Anteil der Bachelorabsolventen, die auf den nächst niedrigeren Tätigkeitsniveaus der Spezialisten und Fachkräfte arbeiten, je etwa zehn Prozent über dem entsprechenden Anteil der anderen Hochschulabsolventen.

Dieses Dezernat hilft, wenn es im Studium irgendwo klemmt So clever bündelt die WHZ ihre Angebote AUS- & WEITERBILDUNG 23. Juni 2017 13 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG DER ONLINE STUDIER- KOMPASS (OSKA) Diese Plattform bildet alle Informationen rund um das WHZ- Studium in gebündelter Form ab und navigiert auf die entsprechenden WHZ-Internetseiten. Nutzer finden umfangreiche Darstellungen zu den Beratungsangeboten und Informationen von der Studienwahl bis zum Übergang ins Berufsleben. –oska.fh-zwickau.de Es ist der Dreh- und Angelpunkt eines jeden Studiums an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ): das Dezernat Studienangelegenheiten – kurz DSA. Service wird dort besonders groß geschrieben: Als „Eingangs- und Ausgangstor“ der Hochschule bekommen Interessierte Orientierung, Beratung und Begleitung. „Und das nicht erst mit Beginn des Studiums. Die Unterstützung beginnt schon bei der Wahl des richtigen Studienfaches und endet auch nicht mit der Übergabe des Abschlusszeugnisses“, betont Dr. Peter Mietke, Leiter des DSA an der WHZ. Vielmehr reiche die Unterstützung bis zum Berufseintritt und zur Betreuung der Alumni. „Wir haben jetzt ein Beratungsangebot und Beratungsniveau erreicht, was sich in der Hochschullandschaft sehen lassen kann“, ist der Leiter stolz auf die Arbeit seiner Mitarbeiter. Die Studienberatung informiert zu Studienmöglichkeiten und den für ein Studium notwendigen Voraussetzungen und Anforderungen. Das Zulassungsamt, das Studentensekretariat, das Prüfungsamt, die Prüfungsverwaltung und die Stunden- und Raumplanung, die ebenfalls am DSA als originäre Bereiche angesiedelt sind, bieten die verschiedensten Angebote. Neben den grundlegenden Serviceangeboten runden zusätzliche innovative Services, im Rahmen von Projekten, das Angebot des DSA ab. Die Studien- und Sozialberatung hilft zum Beispiel in Krisensituationen oder bei sozialen und psychosozialen Problemen im studentischen Alltag. Auch bei einem Wechsel des Studienganges ist die Studien- und Sozialberatung der richtige Ansprechpartner. „Das Thema Studienabbruch ist dabei für uns kein Tabu, sondern Grund, gemeinsam mit dem Studierenden nach Plan B zu schauen“, betont Dr. Peter Mietke. Mit dem Mentoringprogramm MentMAB unterstützt das DSA junge Leute mit dem Ziel, schon während des Studiums berufliche Orientierung zu bieten. Die Studierenden können Praxisluft schnuppern und Kontakte zu Firmen knüpfen. Dieses Angebot richtet sich besonders an Studierende der Richtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie an Studierende ohne Abitur oder mit Beeinträchtigungen. Beim Übergang in den Beruf sind schließlich die Berater des Career Services zur Stelle. Sie helfen etwa bei der Bewerbung und bieten Workshops an, damit sich der Übergang vom Hörsaal ins Büro möglichst reibungslos gestaltet. „Sie sind außerdem Ansprechpartner für Unternehmen bei der Absolventensuche und haben dadurch natürlich viele wichtige Kontakte“, erklärt der DSA-Leiter. Besonders an ausländische Studierende richtet sich das Programm „Study & Stay in Zwickau“, mit dem Fachkräfte für den Landkreis Zwickau und damit für den regionalen Arbeitsmarkt gesichert werden sollen. Um alle, die ihr Studium bereits erfolgreich abgeschlossen haben, kümmert sich letztlich das Alumni-Management des DSA. DIE WESTSÄCHSISCHE HOCHSCHULE ZWICKAU Zur Westsächsischen Hochschule Zwickau gehören auch Hochschuleinrichtungen in Markneukirchen, Reichenbach und Schneeberg. Es kann neben Bachelor- und Masterabschlüssen weiterhin der Diplom-Ingenieur erworben werden. Studiengänge werden in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Gesundheit, Sprachen und Kunst angeboten. Das Projektteam um Dr. Peter Mietke (5. v. l.) sorgt an der Westsächsischen Hochschule Zwickau für ein reibungsloses Studium. Foto: Helge Gerischer 3836537-10-1