Aufrufe
vor 2 Monaten

Aus- & Weiterbildung | 06/2017

  • Text
  • Hochschule
  • Weiterbildung
  • Ausbildung
  • Beruf
  • Juni
  • Studium
  • Chemnitz
  • Digitalisierung
  • Technischen
  • Menschen

4 AUS- & WEITERBILDUNG

4 AUS- & WEITERBILDUNG Studieren vor der Haustür Hochschule Mittweida ist Ort der Begegnung 23. Juni 2017 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Sie alle schätzen die familiäre Atmosphäre auf dem Mittweidaer Campus: Sarah Krautwurst, Eric Syrbe, Maximiliane Nimz, Annika Tom und Jennifer Vogel (v. l.). Foto: Hochschule Mittweida 3834880-10-1 Wer an die Hochschule Mittweida kommt, entdeckt einen Campus mitten in der Kleinstadt: ideal für Lehre, Forschung und Leben, eine Umgebung für Hightech und Kreativität, groß genug für die Vielfalt der Möglichkeiten und klein genug für die Begegnung von Studierenden, Lehrenden und Forschenden. „An der ,Hochschule der Begegnung‘ treffen kleine Studierendengruppen auf sehr gute Ausstattung und auf Professoren, die persönlich erreichbar sind. Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften bietet sie vielfältige Zugänge zum Studium und eine große Auswahl an Studienmöglichkeiten“, sagt Helmut Hammer, Pressesprecher der Hochschule. Mehr als 50 Studienangebote in Ingenieur- und Naturwissenschaften, Informatik, Wirtschafts- und Medienwissenschaften sowie Sozialer Arbeit gibt es an den fünf Fakultäten. Viele Studiengänge sind interdisziplinär, einige praxisintegriert – das heißt, man studiert in enger Verbindung mit einem Unternehmen. „Individuelle Schwerpunkte lassen sich so besser setzen und Anwendung wird unmittelbar erlebbar“, so Hammer. Manche Studiengänge gibt es so nur in Mittweida, wie etwa „Allgemeine und digitale Forensik“. Annika Tom hatte von ihrer Lehrerin von diesem Studiengang erfahren: „Ich habe mich schnell für diesen Studiengang entschieden, weil er für mich sehr ansprechend und interessant wirkte. Sehr schön finde ich, dass viel Wert auf Praxis gelegt wird und der Studiengang sehr vielfältig ist“, sagt die 20-Jährige aus dem fränkischen Hof. Dass man in Mittweida schnell Anschluss findet, ist auch ihrer Kommilitonin Jennifer Vogel aufgefallen. Auch sie haben die Studieninhalte aus Franken nach Mittelsachsen gezogen. Die 20-jährige Hobby- Musikerin hat an der Hochschule Mittweida viele Gleichgesinnte gefunden. „Außerdem gibt es tolle Orte, um draußen abzuhängen, wie die Torfgrube oder den Park.“ Das Hobby war für Maximiliane Nimz aus Altmittweida vor drei Jahren der Grund, unmittelbar vor der Haustür zu studieren: Als Reiterin mit eigenen Pferden konnte sie nur so Studium und Pferdesport verbinden. Die 23-jährige studiert Betriebswirtschaft und steht kurz vor dem Abschluss. „Das BWL-Studium ist für manche eine Notlösung, weil sie sich nicht entscheiden können. Für mich ist es genau das Richtige, weil ich eine breite Ausbildung bekommen habe, die eine optimale Basis für meinen Plan ist, mein Hobby zum Beruf zu machen“. Die Hochschule Mittweida ist eine forschungsstarke Hochschule, an der auch Studierende schon in die Forschung einsteigen können. Ein Exzellenzbereich ist die Laserforschung mit dem 2016 eröffneten Neubau. „Das Laserinstitut gehört zu den führenden Forschungseinrichtungen der Lasertechnik in Deutschland mit weltweit anerkannten Forschungsergebnissen“, sagt der Pressesprecher. Für Eric Syrbe aus Wittgensdorf bei Chemnitz war diese „Exzellenz in Heimatnähe“ ein Grund, in Mittweida Lasertechnik zu studieren. Der 19-jährige hätte es in seinem Studiengang zwar gerne etwas weniger exklusiv und wundert sich, dass nicht mehr an Technik und Physik Interessierte die hervorragenden Bedingungen an der Hochschule und die Vielfalt im Studium nutzen, „aber so genießen meine Kommilitonen und ich eine persönliche Betreuung. Die Professoren begeistern uns für die Laserforschung und geben uns früh die Möglichkeit, in der Forschung am Laserinstitut mitzuarbeiten.“ Anwendungsnähe in Forschung und Lehre werden großgeschrieben an der Hochschule Mittweida. Viele Praxisprojekte führen Studierende aus ganz verschiedenen Disziplinen zusammen, wie das Motorsportteam TMM oder auch das Hochschultheater. Sarah Krautwurst sieht nach zwei Jahren Biotechnologie-Studium an der Hochschule Mittweida alle Gründe für ihre Studien-Entscheidung bestätigt. Für die 20-jährige Chemnitzerin war unter anderem wichtig, dass der Praxisbezug einen höheren Stellenwert als an der Universität hat. „Besonders die Ausstattung der Labore ist sehr aktuell und hochwertig.“ Mit den anderen Studierenden teilt Sarah Krautwurst die Erfahrung, dass die Atmosphäre auf dem Mittweidaer „Campus der kurzen Wege“ familiär ist: „Sowohl zu Dozenten als auch zu Studenten anderer Studiengänge kann man schnell Kontakt aufbauen. Die Professoren nehmen einen nicht als Nummer in einer großen Masse wahr und sind imer persönlich erreichbar.“ DIE HOCHSCHULE 6320 Studierende sind im aktuellen Sommersemester 2017 an der Hochschule Mittweida eingeschrieben. Die Hochschule ist Partnerhochschule des Spitzensports und bietet Leistungssportlern individuelle ortsunabhängige und zeitlich auf Trainings- und Wettkampfzeiten abgestimmte Studienbedingungen. Nächster Studieninformationstag ist am 19. August 2017. –www.hs-mittweida.de

Top-10 der Berufe 2016 BIBB veröffentlicht Rangliste Auch 2016 wurde wieder mehr als ein Drittel aller Ausbildungsverträge in nur zehn Berufen abgeschlossen. Spitzenreiter bleibt der Kaufmann für Büromanagement. Rund 28.700 Jugendliche haben in diesem Beruf laut Bundesinstitut für Berufsbildung einen neuen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Mit weiblichen Auszubildenden wurden die meisten Verträge in kaufmännischen Berufen – Kauffrau für Büromanagement, im Einzelhandel, im Groß- und Außenhandel sowie Industriekauffrau –, als Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte, Verkäuferin im Lebensmittelhandwerk sowie als Hotelfachfrau und Friseurin abgeschlossen. Bei den Männern lagen nach dem Kfz-Mechatroniker der Elektroniker, der Kaufmann im Einzelhandel, der Industriemechaniker, der Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik, der Fachinformatiker, Verkäufer, die Fachkraft für Lagerlogistik sowie der Kaufmann Groß- und Außenhandel und der für Büromanagement auf den weiteren Plätzen. Digitalisierung, Vernetzung und Elektromobilität beschleunigen das ohnehin hohe Entwicklungs- und Innovationstempo in der Automobilbranche. Moderne Fahrzeuge werden mit neuen Funktionen und Eigenschaften ausgestattet, die die Fahrer in Form vielfältiger Assistenz-Systeme unterstützen. Durch die zunehmende Komplexität der Produkte rückt der Bereich After- Sales im Automobilhandel verstärkt in den Blickpunkt. Die Bedeutung des Internets für den Handel ist stark gestiegen. Auch in den Verkaufsräumen bedient man sich zunehmend digitaler Unterstützung. Dies wirkt sich auf kaufmännische Bereiche wie Marketing und Vertrieb aus. Daher hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die Berufsausbildung für Automobilkaufleute auf den neuesten Stand gebracht. Neu in der modernisierten Ausbildungsordnung ist eine stärkere Einbeziehung verschiedener Bereiche des Betriebs. So wird etwa die Schnittstellenfunktion der Automobilkaufleute zwischen Vertrieb und AUS- & WEITERBILDUNG 23. Juni 2017 5 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Automobilkaufleute auf der Überholspur Modernisierte Ausbildungsordnung tritt in Kraft Werkstatt hervorgehoben, denn Grundlagenkenntnisse über Werkstattprozesse sowie Fahrzeugtechnologien stellen eine Basis für alle kaufmännischen Tätigkeiten dar. Weiterhin wird der Bereich Kundendienst und Service durch Aspekte von Kundenmobilität und Nutzung digitaler Informationssysteme angereichert. Kommunikative Kompetenzen, veränderte rechtliche Rahmenbedingungen, Datenschutz und Datensicherheit erhalten einen höheren Stellenwert. Neu ist ferner eine stärkere Berücksichtigung der Nachhaltigkeit und des Umweltbewusstseins in Form umweltgerechter Entsorgung von Fahrzeugen, Komponenten und Betriebsstoffen. Alle Auszubildenden durchlaufen die wesentlichen Bereiche des Betriebs: Teile und Zubehör, Werkstatt, Kundendienst und Service, Marketing, Fahrzeughandel und -vertrieb, Finanzdienstleistungen, Personal sowie kaufmännische Steuerung und Kontrolle. Die bisherige Einteilung in Einsatzgebiete wurde aufgehoben. Kaufmännische Tätigkeiten in Vertrieb und Marketing gehören zum Berufsbild des Automobilkaufmanns. Foto: Andreas Fenqle Automobilkaufleute arbeiten in Betrieben der Kraftfahrzeugbranche, vorwiegend bei Autohäusern, Fahrzeugimporteuren sowie Automobilherstellern. Sie unterstützen den Verkauf von Fahrzeugen durch kaufmännische Tätigkeiten, der Fahrzeugverkauf selbst ist aber nicht Bestandteil des Ausbildungsberufs. Für daran interessierte Automobilkaufleute bieten die Kfz- Hersteller die Weiterbildung zum zertifizierten Automobilverkaufsberater an. Darüber hinaus eröffnen sich Automobilkaufleuten Fortbildungen für den beruflichen Aufstieg. So gibt es verschiedene Fachwirt-Abschlüsse sowie auf darüber liegendem Niveau die Fortbildung zum Geprüften Betriebswirt. Seit der Einführung des Ausbildungsberufs im Jahr 1998 hat die Zahl der Auszubildenden stetig zugenommen. Allein im Jahr 2016 haben mehr als 5100 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag zum Automobilkaufmann unterschrieben. 3836403-10-1