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Aus- & Weiterbildung | 06/2018

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4 ANZEIGEN AUS- &

4 ANZEIGEN AUS- & WEITERBILDUNG 22. Juni 2018 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE Stein gestalten mit Hand und Maschine Ausbildung für Steinmetze wird modernisiert 3924168-10-1 Computergesteuerte Anlagen kommen vermehrt zum Einsatz – ein Grund, die Ausbildung zum Steinmetz zu modernisieren. Foto: BIV Steinmetze/Watzke 3922622-10-1 3929074-10-1 Ein Beruf zwischen Tradition und Moderne: Das Steinmetzhandwerk zeichnet sich durch die Verbindung traditioneller Handwerkskunst und den Einsatz moderner Bearbeitungsverfahren aus. Computergesteuerte Anlagen und neue Anforderungen an die Verarbeitung von Materialien sind der Grund für die jetzt erfolgte Modernisierung des Berufes. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Berufsausbildung für Steinmetze und Steinbildhauer auf den neuesten Stand gebracht. Die Neuregelung tritt am 1. August in Kraft. Viele Betriebe setzen inzwischen computergesteuerte Maschinen ein, um die Natursteinbearbeitung effizienter zu gestalten und neue Produkte anzubieten. Was früher mehrere Arbeitstage in Anspruch genommen hat, kann nun innerhalb weniger Stunden gefertigt werden. Trotzdem ist der Bedarf an Fachkräften, die Natursteine manuell bearbeiten können, groß. Denn die Aufträge werden für Kunden ausgeführt, die traditionelle Handwerksarbeit wertschätzen. Zum Berufsbild in der Fachrichtung Steinmetzarbeiten gehören das Gestalten und Versetzen von Grabmalen, der Innenausbau, Fassadenbau und die Restaurierung von Denkmälern. In der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten bekommt die künstlerische Gestaltung von Objekten eine besondere Bedeutung, zum Beispiel das Gestalten und Herstellen von Formen, Modellen, Reliefs und Skulpturen. Die dreijährige Ausbildung endet mit einer Gesellenprüfung. Steinmetze und Steinbildhauer arbeiten hauptsächlich in steinver- und -bearbeitenden Betrieben, aber auch im Baubereich oder in Dombauhütten. Die Ausbildung eröffnet Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten, zum Beispiel zum Steinmetzund Steinbildhauermeister. Gleitzeit hilft Müttern Wiedereinstieg hängt von Arbeitszeitmodell ab Gleitzeit erleichtert Müttern den beruflichen Wiedereinstieg, Nachtschichten von Vätern wirken sich dagegen ungünstig aus. Das zeigt eine neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Ob es Müttern gelingt, familiäre und berufliche Verpflichtungen unter einen Hut zu bringen, hängt demnach unter anderem von betrieblichen Arbeitszeitmodellen ab. Die Experten der Hans-Böckler- Stiftung kommen zu dem Ergebnis, dass Frauen nach der Elternzeit eher in den Job zurückkehren, wenn der Arbeitgeber Gleitzeit anbietet. Besonders schwer haben sie es dagegen, wenn ihr Partner regelmäßig in der Nacht arbeiten muss.

AUS- & WEITERBILDUNG 22. Juni 2018 5 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE Auf die Mischung kommt es an Angehende Pharmakantin hat sehr gute berufliche Perspektiven Die Begeisterung für ihren Beruf begann bei Lisa Rupp im Chemieunterricht. „Für mich war es ein Highlight, wenn wir Versuche gemacht haben“, sagt die 20-Jährige. Nach ihrem Abitur an einem Ernährungswissenschaftlichen Gymnasium stand, das war ihr klar, eine Ausbildung an: „Ich muss etwas anfassen können, um es zu begreifen“, sagt sie. Auf Ausbildungsmessen informierte sie sich über Perspektiven in den Berufsfeldern Chemie und Pharmazie. So entdeckte sie die Ausbildung zur Pharmakantin – und ist seit über einem Jahr mit Freude dabei. Als Nachwuchskraft im Kräuterhaus Sanct Bernhard, einem mittelständischen Unternehmen in Bad Ditzenbach, produziert und vertreibt sie Naturheilmittel und -kosmetika. Entsprechend vielfältig sind ihre Aufgaben. „Genau das gefällt mir“, sagt Lisa Rupp. Sie stellt Pulvermischungen für Kapseln und Tabletten her und ist am Fertigungsprozess von Weichgelatinekapseln beteiligt. Außerdem füllt sie Produkte ab, etikettiert sie und macht sie fertig für den Versand. „Das gehört bei jedem Produkt dazu.“ An anderen Tagen steht sie im Labor und mischt Rezepturen. Ihre Eltern sind stolz auf ihre Berufswahl. „Ich bin die Einzige in der Familie, die etwas mit Chemie macht“, sagt sie. Mittlerweile erkundigt sich ihre ganze Verwandtschaft nach ihrer Arbeit. Die Anerkennung ihrer Ausbilder sieht die junge Frau darin, wie viel Verantwortung ihr übertragen wird. „Bereits nach wenigen Versuchen durfte ich Gelatine unter Aufsicht selbst herstellen.“ Keine leichte Aufgabe, denn bei dem Prozess kann viel schiefgehen. Sorgfalt und eine saubere und präzise Arbeitsweise sind sehr wichtig in dem Beruf. „Schließlich trägt man die Verantwortung für die hergestellten Produkte.“ Qualitätsanalysen gehören genauso zu ihren Aufgaben wie die Betreuung der produktionstechnischen Anlagen. Wer den Beruf ergreifen möchte, sollte daher ein gewisses IT-Verständnis mitbringen. Viele Prozesse laufen mittlerweile EDV-gestützt. Lisa Rupp ist fasziniert von all den unterschiedlichen Rezepturen. Später möchte sie für den Herstellungsprozess noch mehr Verantwortung übernehmen – „dann als Industriemeisterin in der Fachrichtung Pharmazie“. Über die Möglichkeiten und Perspektiven der beruflichen Bildung informiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Kampagne „Du + Deine Ausbildung = Praktisch unschlagbar!“ –www.praktisch-unschlagbar.de Ihre Eltern sind stolz auf ihre Berufswahl: Lisa Rupp ist angehende Pharmakantin. Foto: Sascha Baumann/BMBF ANZEIGE Bewerbertraining in Chemnitz ANZEIGE Krankenkasse gibt Tipps für Vorstellungsgespräch Kundenberaterin Melanie Binder freut sich auf viele Teilnehmer zum Bewerbertraining. Foto: ikk classic Die IKK classic bietet in ihrem Service-Center in Chemnitz Jugendlichen Hilfestellung beim Start ins Berufsleben. Interessenten können ein Berufsstarterpaket anfordern, in dem alle wichtigen Informationen für einen reibungslosen Einstieg ins Berufsleben zusammengefasst sind. Darüber hinaus veranstaltet die Krankenkasse auch Bewerbertrainings für Schüler. Dort werden praktische Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung vermittelt und in Rollenspielen Vorstellungsgespräche und Eignungstests trainiert. Zusätzlich gibt es jede Menge Hinweise zur Ausfertigung von korrekten Bewerbungsunterlagen. Anmeldungen fürs Bewerbertraining bitte an Melanie Binder, Tel. 0371 4806-413 233 oder melanie.binder@ikk-classic.de. Dort können auch die Berufsstarterpakete abgefordert oder ein persönliches Beratungsgespräch vereinbart werden. 3927116-10-1