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Aus- & Weiterbildung | 10/2017

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Die Zahl der geförderten Schüler ging im Vergleich zum Vorjahr um 7,6 Prozent zurück, die Zahl der geförderten Studierenden um 4,5 Prozent. Die Förderung erstreckte sich zum Teil nicht über das volle Jahr. Im Durchschnitt wurden je Monat 525.000 Personen gefördert. 48 Prozent der BAföG-Empfänger (rund 394.000) erhielten den maximalen Förderbetrag. Die Höhe des Förderbetrages ist abhängig von der Ausbildungsstätte und der Unterbringung. Eine Teilförderung, die geleistet wird, wenn das Einkommen der Geförderten oder der Eltern Grenzen übersteigt, erhielten 52 Prozent der BAföG-Empfänger (etwa 429.000). Die Zahl der Vollgeförderten sank 2016 gegenüber AUS- & WEITERBILDUNG 2015 um 1,4 Prozent, die Zahl der Teilgeförderten um 8,9 Prozent. 2016 betrugen die Ausgaben des Bundes 2,9 Milliarden Euro. Für die Schülerförderung wurden knapp 0,8 Milliarden Euro (minus 43 Millionen Euro) bereitgestellt und für die Studierendenförderung 2,1 Milliarden Euro (minus 59 Millionen Euro). Im Durchschnitt erhielten geförderte Schüler monatlich 435 Euro pro Person (plus 14 Euro) und geförderte Studierende 464 Euro pro Person (plus 16 Euro). 28 Prozent aller Geförderten wohnten bei ihren Eltern und 72 Prozent außerhalb des Elternhauses. 3869240-10-1 3868646-10-1 Mehr Anträge auf Anerkennung Zahlen zu ausländischen Abschlüssen steigen Die meisten Anträge auf Anerkennung einer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation kamen 2016 erneut aus dem Bereich der medizinischen Gesundheitsberufe. Foto: pressmaster/fotolia Für das Jahr 2016 wurden mehr als 23.000 neue Anträge auf Anerkennung einer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation gestellt. Dies entspricht einer Steigerung um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der gestellten Anträge seit Inkrafttreten des Gesetzes im Jahr 2012 stieg damit insgesamt auf mehr als 86.000. Das geht aus einer vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten amtlichen Statistik zum Anerkennungsgesetz des Bundes hervor. „Das Anerkennungsgesetz wirkt. Der kontinuierliche Zuwachs von Anträgen von Menschen aus Ländern außerhalb der EU zeigt: Das Anerkennungsgesetz ist ein wichtiger Hebel für die notwendige Zuwanderung und Integration qualifizierter Fachkräfte“, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Mit 54 Prozent überstieg der Anteil an Anträgen zu Berufsqualifikationen aus Drittstaaten erstmals den der Anträge aus Ländern der EU und der Schweiz. Vor allem die Antragszahl zu syrischen Abschlüssen hat sich mit 1728 Anträgen im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifacht (2015: 636 Anträge). Damit steht Syrien auf Platz 4 der häufigsten Ausbildungsstaaten, hinter Rumänien, Polen sowie Bosnien und Herzegowina. Die Bundesregierung unterstützt den Zugang zum Berufsanerkennungsverfahren durch einen Zuschuss, der Ende 2016 neu aufgelegt wurde. Rund 900 Förderzusagen wurden seither erteilt. „Unsere 27. Oktober 2017 Unterstützung ist gut investiert. Denn die Anerkennung eines Berufsabschlusses zahlt sich aus – für Fachkräfte und Unternehmen“, so Ministerin Wanka. Die Evaluation zum Anerkennungsgesetz zeigt, dass die Beschäftigtenquote im Vorher-Nachher-Vergleich um mehr als 50 Prozent steigt. Nach der erfolgreichen Anerkennung sind neun von zehn Fachkräfte mit einem ausländischen Berufsabschluss erwerbstätig. Das Bruttoeinkommen wächst nach der Berufsanerkennung um durchschnittlich 1000 Euro im Monat; es steigt somit um 40 Prozent. Bei 66 Prozent der Verfahren wurde die volle Gleichwertigkeit mit dem deutschen Referenzberuf festgestellt, das ist ein Rückgang um 8 Prozentpunkte im Vergleich zu 2015. Der Anerkennungsbescheid ist auch eine wichtige Rückmeldung zu noch fehlenden beruflichen Kompetenzen: Jedes zehnte Verfahren endete mit einer teilweisen Gleichwertigkeit, 20 Prozent mit der Auflage einer Ausgleichsmaßnahme. Die Ablehnungsquote liegt konstant niedrig bei um die 3 Prozent. Die meisten Anträge kamen erneut aus dem Bereich der medizinischen Gesundheitsberufe, allen voran Gesundheits- und Krankenpflegerin oder -pfleger (7080) sowie Ärztin und Arzt (6225). Der Anteil an Anträgen zu reglementierten Berufen, für deren Ausübung die Anerkennung der ausländischen Berufsqualifikation Voraussetzung ist, blieb mit 75 Prozent stabil.

Von Besen bis zu feinen Pinseln Ausbildung zum Bürsten- und Pinselmacher modernisiert AUS- & WEITERBILDUNG 27. Oktober 2017 15 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Ob im Alltag oder in der Kunst, beim Wohnungsanstrich oder bei der Körperpflege – überall benötigen wir Bürsten und Pinsel. Etwa 1000 verschiedene Sorten gibt es, vom Reisigbesen wie für die Märchenhexe bis zur Gemüsebürste, vom Make-up-Quast bis zum feinsten Künstler- oder großen Malerpinsel. Gerade die handwerklich hochwertigen Produkte werden von Bürsten- und Pinselmachern hergestellt. Deren Ausbildung hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) auf den neuesten Stand gebracht. Die neue Ausbildungsordnung ist seit 1. August in Kraft. Technische, wirtschaftliche und organisatorische Veränderungen und Entwicklungen in der Bürsten- und Pinselfertigung sind der Hintergrund der Neuordnung. So berücksichtigt die modernisierte Ausbildungsordnung neue Fertigungsverfahren und erhöhte Anforderungen an die Produkte in Bezug auf Sicherheit und Nachhaltigkeit. Sie sollen nicht nur strapazierfähig und gut zu handhaben sein, sondern höchsten Ansprüchen genügen. Gefertigt werden sie aus Tierhaaren, Naturborsten, pflanzlichen oder synthetischen Fasern, die in Holz oder Kunststoffe eingefügt werden. Der größte Teil der Bürsten- und Pinselproduktion kommt aus deutschen Industriebetrieben oder wird importiert. Es gibt aber auch Verbraucher mit besonderem Interesse an handwerklich hergestellten Produkten, für die dann ein entsprechend höherer Preis anfällt. Die Ausbildung zum Bürsten- und Pinselmacher wird sowohl von Handwerks- als auch von Industriebetrieben angeboten. Die Auszubildenden erlernen die Bürstenund Pinselarten und ihren Verwendungszweck, sie werden mit den handwerklichen und/oder industriellen Verarbeitungstechniken und Bürsten- und Pinselmacher stellen handwerklich hochwertige Produkte her. Foto: da Vinci, Nürnberg mit den Maschinen und Werkzeugen vertraut gemacht. Die neue Ausbildungsordnung unterscheidet nicht mehr nach Fachrichtungen. Sie legt die Bürsten- und die Pinselherstellung als jeweils eigenständigen Schwerpunkt fest. Die Übernahmeaussichten sind sehr gut. Nach der Abschlussprüfung kann eine Weiterqualifizierung zum Bürsten- und Pinselmachermeister angeschlossen werden. Qualifizierung im Sicherheitsgewerbe Gut ausgebildete Mitarbeiter werden gesucht Die Quo Vadis Akademie Stollberg bietet unter anderem auch Qualifizierungen in Waffensachkunde an. Foto: Quo Vadis Das Geschäft mit der Sicherheit boomt. Das spüren auch die privaten Wach- und Sicherheitsdienste, die nach gut ausgebildetem Personal suchen. „Um im Wach- und Sicherheitsdienst arbeiten zu können, wird zunächst ein so genannter Sachkundenachweis benötigt. Die notwendigen Kenntnisse vermitteln wir innerhalb einer zehntägigen Ausbildung. Anschließend werden die Teilnehmer bei der Industrie- und Handelskammer geprüft“, sagt Jürgen Engelmann von der Quo Vadis Akademie. Das Unternehmen mit Standorten in Stollberg, Chemnitz, Gera und Leipzig ist seit 2006 zertifizierter Bildungspartner für Aus- und Weiterbildungen im Bereich Schutz und Sicherheit. Werden von den Unternehmen öffentliche Gebäude bewacht, reicht für die Mitarbeiter der einfache Sachkundenachweis nicht aus. Denn dann setzen Unternehmen Fachkräfte für Schutz und Sicherheit ein. „Es handelt sich dabei um einen vollwertigen IHK-Berufsabschluss, der innerhalb von zwei Jahren in Vollzeit absolviert werden kann“, sagt Jürgen Engelmann. Der Qualifizierung sei dabei auch für Quereinsteiger, ältere Arbeitnehmer oder Rehabilitanden geeignet. „Die Arbeit im Wach- und Sicherheitsgewerbe bietet anspruchsvolle, interessante und abwechslungsreiche Tätigkeiten mit hoher Verantwortung sowie gute Aufstiegsmöglichkeiten bei entsprechender Qualifizierung“, sagt Jürgen Engelmann. Die höchste Qualifizierung, die die Quo Vadis Akademie anbietet, ist der Meister für Schutz und Sicherheit. SERVICE Weitere Informationen bietet die Quo Vadis Akademie, Bahnhofstraße 4, in Stollberg per Telefon unter der Rufnummer 037296/ 549660 sowie im Internet unter www.qv-akademie.de. Dort sind auch die zahlreichen Qualifizierungen verzeichnet, die das Unternehmen anbietet. 3859830-10-1