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Aus- & Weiterbildung | 10/2017

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4 AUS- & WEITERBILDUNG

4 AUS- & WEITERBILDUNG ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Besonders engagiert für die Auszubildenden Ein Unternehmen aus Annaberg-Buchholz lässt sich für den Nachwuchs einiges einfallen 27. Oktober 2017 Bei der Gemeinnützigen Wohnund Pflegezentrum Annaberg- Buchholz GmbH (WPA) wird die Azubi-Akquise und -bindung seit Jahren groß geschrieben. „Mit neuen Ideen, wie der hauseigenen Azubi-Akademie, mit den Azubi- Impulstagen, dem ,Azubi-Fachtag in der Altenhilfe‘ und der hauptamtlichen Praxisanleitung wollen wir ein positives Bild der Altenpflege vermitteln, junge Menschen für Berufe im Gesundheitswesen begeistern und unseren jungen Kollegen den Einstieg in den Berufsalltag erleichtern“, sagt Personalmanager Alexander Carl. So werde bei der WPA kein Azubi bei Ausbildungsbeginn ins „kalte Wasser“ geworfen. Vielmehr wird der Übergang von Schule in Arbeit mit einer „geschützten Praxiswoche“ gleitend gestaltet. „Für uns ist das auch ein Beitrag dazu, die Qualität der Arbeit ständig zu steigern“, sagt Alexander Carl. Innerhalb der hauptamtlichen Praxisanleitung kümmert sich eine Mitarbeiterin um die Organisation und Koordinierung der Pflegeausbildung Bei der Gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH werden die Azubis nicht ins „kalte Wasser“ geworfen, sondern umfassend auf die Anforderungen des Berufes vorbereitet. Foto: WPA im Unternehmen. Sie ist gleichzeitig der Ansprechpartner für die Azubis. Die „geschützte Praxiswoche“ ist Bestandteil der vor mehr als zwei Jahren eingerichteten Azubi-Akademie. „Unterstützt durch eine Erlebnispädagogin aus Oberwiesenthal verfolgen wir mit der Azubi- Akademie das Ziel, das Zusammengehörigkeitsgefühl durch alle Berufsgruppen hinweg zu stärken, die Identität mit dem WPA zu erhöhen und die wichtigen Soft Skills der Azubis auszubauen“, so Alexander Carl. Zu letzteren gehören in seinen Augen auch projektbezogenes und lösungsorientiertes Handeln, Team- und Konfliktfähigkeit. Das Unternehmen hat aber noch mehr gute Ideen und nutzt deshalb den Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai als Azubi-Fachtag: „Mit diesem Angebot wird die gute Kooperation des WPA mit den in Annaberg-Buchholz ansässigen Altenpflegeschulen untermauert. Die angehenden Altenpfleger, die zum Fachtag eingeladen sind, bekommen vor Ort die Möglichkeit, eine interessante Vortragsreihe zu aktuellen Fachthemen zu besuchen“, so der Personalmanager. Der Azubi-Fachtag solle eine Plattform zum Austausch für die Fachkräfte von morgen sein. DAS UNTERNEHMEN Die Gemeinnützige Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH (WPA) ist ein kompetenter Ausbildungspartner im sozialen Bereich. Das Leistungsangebot des innovativen Unternehmens reicht über den Bereich der stationären Pflege in den Häusern Louise Otto-Peters und Adam Ries hinaus. Zu den verschiedenen Dienstleistungsbereichen gehören unter anderem der Anna-Pflegedienst, eine Tagespflege, Betreutes Wohnen, umfangreiche wohnbegleitende Angebote, Beratungsund Pflegestützpunkte sowie Cafés. Aktuell erhalten 36 Jugendliche eine fundierte Ausbildung im Unternehmen – elf junge Frauen und Männer begannen im September die Ausbildung zum Altenpfleger, weiterhin starteten zwei Köche und eine Kauffrau für Büromanagement die Lehre. Darüber hinaus bietet das Wohn- und Pflegezentrum die Möglichkeit von Praktika, Ferienarbeit und wissenschaftlichen Hospitationen, um das in der Theorie erlernte Wissen in die Praxis umzusetzen. 3868781-10-1

AUS- & WEITERBILDUNG 27. Oktober 2017 5 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Experten für eine intakte Umwelt WHZ bildet berufsbegleitend Diplomingenieure für Umwelttechnik aus Eine intakte Umwelt braucht heute und noch stärker in Zukunft Fachleute, die mit technischem und technologischem Wissen dafür sorgen, dass unser Lebensraum geschützt und wiederhergestellt wird. Die Umweltingenieurwissenschaften beschäftigen sich umfassend mit Themen wie Wasser- und Abfallwirtschaft, Luftreinhaltung, Recycling und Energieeinsparung. Schwerpunkte, die der Aufbau-Diplomstudiengang „Umwelttechnik und Recycling“ an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) in hoher Qualität behandelt. Und dabei kann dieser berufsbegleitende Studiengang für ungewöhnlich viele das Sprungbrett für eine Karriere im Bereich der Umwelttechnik sein. Naturwissenschaftliche Abschlüsse wie Geografie, Geologie, (Mikro-)Biologie, Chemie oder Geoökologie, Angewandte Naturwissenschaften, Umwelt(natur)wissenschaften sind ebenso eine hervorragende Basis wie ingenieurwissenschaftliche Abschlüsse in Maschinenbau, Kraftfahrzeugtechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen. Auch für einen BA-Abschluss wie zum Beispiel „Versorgungs- und Umwelttechnik“ der Staatlichen Studienakademie Glauchau kann der Studiengang „Umwelttechnik und Recycling“ die perfekte Weiterbildung neben dem Job sein. WHZ-Professor Bernhard Gemende leitet den Studiengang und weiß, dass die berufsbegleitend Studierenden besondere Herausforderungen zu meistern haben: „Wir passen die Struktur des Aufbaustudiums sehr stark an die Anforderungen der Studierenden an, ohne die Inhalte zu vernachlässigen. Das betrifft sowohl die Präsenzzeiten als auch die zu bewältigenden Aufgaben. Die verhältnismäßig kleinen Seminargruppen sorgen dafür, dass in einem fast familiären Flair gelernt werden kann. Das betrifft auch den Kontakt zu uns Professoren.“ In jedem Semester gibt es mindestens eine ganztägige Exkursion. Dabei werden Hersteller von umwelttechnischen Ausrüstungen, Biogas-Anlagen, Solarparks, Recyclingunternehmen, Deponien, Kraftwerke, Kläranlagen, Unternehmen der Sekundärrohstofferzeugung oder auch Niedrigenergiehaus-Siedlungen besucht. Mit einem Schmunzeln erinnert sich Bernhard Gemende an bisherige Exkursionen: „Die können schon mal zu einem Erlebnis für die Sinne werden. Ich denke da an den Besuch einer Abfallvergärungsanlage im Hochsommer oder einer Kleinkläranlage bei -10 °C Außentemperatur. Diese Erlebnisse schweißen aber auch zusammen und werden von den Studierenden als wertvolle Bereicherung der praxisorientierten Wissensvermittlung betrachtet.“ Und die Praxisorientierung des Aufbaustudiums ist durchgehend sehr hoch. Zur Vertiefung absolvieren die Studierenden zusätzlich verschiedene Praktika zu Chemie, Gewässer- und Luftreinhaltung sowie Recycling. Die Teilnehmer sind in ihren Voraussetzungen sehr heterogen, vom „frisch gebackenen“ Auf eine hohe Praxisorientierung wird im Aufbaustudium „Umwelttechnik und Recycling“ großer Wert gelegt. Foto: Helge Gerischer Bachelor bis zum seit vielen Jahren erfolgreichen Mitarbeiter aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen, vom Zwickauer bis zum Kommilitonen aus Jordanien studieren die künftigen Diplom- Umwelttechniker gemeinsam. Von den verschiedenen Erfahrungen und Perspektiven profitieren alle. Die Absolventen des Studiengangs lernen aber nicht nur gemeinsam. Das Netzwerk, welches sie für die weitere Karriere aufbauen, bereichert auch persönlich. Im vergangenen Jahr nahmen einige Studierende an der Hochzeit eines indischen Kommilitonen in dessen Heimatland teil. Und haben dabei sicher auch Eindrücke für ihr berufsbegleitendes Studium „Umwelttechnik und Recycling“ an der WHZ mitgebracht. 3864398-10-1