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Aus- & Weiterbildung | 10/2017

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6 AUS- & WEITERBILDUNG

6 AUS- & WEITERBILDUNG ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Generation 50plus macht immer öfter Weiterbildungen Laut aktueller Studie absolviert jeder Zweite mindestens einmal jährlich eine Weiterbildung 27. Oktober 2017 Im vergangenen Jahr haben 50 Prozent aller Deutschen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren an mindestens einer Weiterbildungsmaßnahme teilgenommen. Die Weiterbildungsbeteiligung bleibt damit auf hohem Niveau, nachdem sie zwischen 2010 und 2012 deutlich angestiegen war. Dies ist ein Ergebnis des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Adult Education Survey (AES) 2016, mit dem das Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung erhoben wird. Das beim Bildungsgipfel 2008 gesetzte Ziel, jeder zweite Erwachsene sollte mindestens einmal im Jahr an einer Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen, wurde damit erneut erreicht. Besonders weiterbildungsaktiv sind die jüngeren Altersgruppen bis zum Alter von 50 Jahren, aber auch die Generation 50plus hat in den vergangenen zehn Jahren ihre Weiterbildungsbeteiligung kontinuierlich gesteigert. Auch bei den über 65-Jährigen nimmt immerhin noch jeder Fünfte an Weiterbildungsmaßnahmen teil. „Weiterbildung lohnt sich in jedem Alter. Sie ermöglicht es uns, unser Wissen und unsere Kompetenzen an die sich ändernden Lebens- und Arbeitswelten anzupassen“, sagt Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Eine wesentliche Veränderung der Lebens- und Arbeitswelten stellt dabei die Digitalisierung dar. Sie hält auch in der Weiterbildung Einzug. Die Anforderungen der Digitalisierung sind nicht nur Gegenstand vieler Weiterbildungen, laut AES- Erhebung finden auch mehr als 40 Prozent aller Weiterbildungsmaßnahmen in digital gestützter Form statt. Die Motivation zur Teilnahme an Weiterbildung und mögliche Hemmnisse sind individuell sehr verschieden, das macht auch der Adult Education Survey deutlich. So nehmen Deutsche ohne Migrationshintergrund – im AES sind als solche Deutsche definiert, die in ihrer Kindheit als Erstsprache Deutsch gelernt haben – häufiger an Weiterbildungen teil als Deutsche mit Migrationshintergrund und Ausländer. Diese beiden Gruppen haben in den vergangenen Jahren aber deutlich aufgeholt. So ist die Weiterbildungsbeteiligung von Deutschen mit Migrationshintergrund seit 2012 um zehn Prozentpunkte auf 43 Prozent gestiegen. Der Adult Education Survey wird seit 2007 im Abstand von zwei bis drei Jahren in Deutschland durchgeführt. Er hat das Berichtssystem Weiterbildung abgelöst, mit dem schon seit Anfang der 1970er-Jahre Daten zum Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung in Deutschland erhoben werden. Für den Survey hat das Meinungsforschungsinstitut Kantar im Oktober 2016 im Auftrag des BMBF insgesamt rund 7750 Interviews mit Personen zwischen 16 und 69 Jahren durchgeführt, davon allein knapp 650 mit 65- bis 69-Jährigen. 3869118-10-1 Autoexperten treffen Nachwuchskräfte Hochkarätige Netzwerkveranstaltung in Zwickau Am 8. November dreht sich in Zwickau alles um das Fahrzeug von morgen. Foto: WHZ/Helge Gerischer Das 1. Symposium „Automotive & Mobility“ in Zwickau – möchte am 8. November Studierende und Schüler mit dem „Establishment“ der Autoindustrie in der traditionsreichen Automobilregion Westsachsen vernetzen. Die von Matthias Richter in Zusammenarbeit mit der Stadt Zwickau organisierte Veranstaltung findet ganz bewusst am Vortag der Kontakt- und Absolventenmesse „Zwickauer Wirtschaftsund Industriekontakte ZWIK“ statt. Sechs hochkarätige Referenten von Herstellern, Zulieferern und Dienstleistern aus der Automobilindustrie teilen und diskutieren ab 13.30 Uhr ihre Visionen mit den jungen Teilnehmern. Während der Erlebnisausstellung mit Fahrzeugkonzepten und Demonstratoren auf dem Hauptmarkt sowie beim „ZWIK Warm-up-Talk“ im Rathaus können Studierende, aber natürlich auch interessierte Schüler, zudem ab 19 Uhr mit den Erfahrungsträgern der Automobilindustrie Kontakt aufnehmen und ihre Fragen und Anregungen los werden. „Die Mobilität wird zukünftig vernetzt, automatisiert und elektrisch. Dieser radikale Wandel bedingt das Verlassen eingefahrener Wege. Ein Schlüssel ist die Vernetzung von jungen Fachkräften mit etablierten Erfahrungsträgern“, sagt der Professor für Elektromagnetische Verträglichkeit und Nachrichtentechnik. Die Veranstaltung soll keine Eintagsfliege bleiben, sondern in Zukunft jährlich stattfinden und über die Region hinaus ausstrahlen. Richter weiter: „Ich will die Zukunftspotenziale zeigen, die das Thema Auto bietet und Abiturienten beziehungsweise Fachoberschüler durch Sichtbarkeit der Themen und regionalen Firmen von einem Fahrzeugstudium in Zwickau überzeugen.“ Die Veranstaltung ist offen und kostenfrei für alle Interessenten. Auch Schüler sind ausdrücklich eingeladen. Für die Planung wird um Anmeldung gebeten. Den entsprechenden Link gibt es unter www.zwickau.de/sam.

Institut aus Plauen bildet Trucker von morgen aus Großer Bedarf an Mitarbeitern im Transportgewerbe AUS- & WEITERBILDUNG 27. Oktober 2017 7 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Geschäftsführer Uwe Günzel sowie Fahrlehrer Hans Lutsch (rechts im Bild) vom Verkehrsinstitut Plauen bringen die Trucker von morgen auf Touren. Foto: Verkehrsinstitut In Deutschland sind gegenwärtig mehr als 300.000 Stellen allein im Güterverkehr unbesetzt. „Der Fahrermangel ist für einige Unternehmer bereits existenzbedrohend. Mit einer Ausbildung zum Kraftfahrer Güter- oder Personenverkehr über den zweiten Bildungsweg besteht die reelle Chance, eine zukunftssichere Tätigkeit zu finden“, sagt Uwe Günzel, Geschäftsführer der Verkehrsinstitut Plauen GmbH. Das Berufsbild des Kraftfahrers habe sich in den vergangenen Jahren entscheidend gewandelt. „Der alleinige Besitz des Führerscheines für Lkw und Bus genügt nicht mehr, den gestellten Anforderungen als Fahrer gerecht zu werden“, macht der Geschäftsführer deutlich. Um Güter oder Personen befördern zu können, benötigen Kraftfahrer einen Lehrgang beschleunigte Grundqualifikation mit anschließender Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Das tolle dabei: „Für die Kraftfahrer-Ausbildung stehen gegenwärtig, nicht nur für Arbeitssuchende, eine Vielzahl an Förderprogrammen zur Verfügung. Auch Arbeitgeber können zur Qualifizierung ihrer Mitarbeiter geeignete Programme nutzen.“ Er verweist dabei auf das von der Bundesagentur für Arbeit und den Jobcentern angebotene Programm „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen“ („WeGebAU“). Nach Angaben von Uwe Günzel wird der Bedarf an Kraftfahrern auch in Zukunft weiter hoch bleiben, wenn nicht sogar steigen. Die Gründe dafür seien vielschichtig. „Zum Einem steigt ständig der Bedarf an Transportraum und zum Anderen wurde die Ausbildung von Fachpersonal in den vergangenen Jahren stark vernachlässigt“, macht er deutlich. Zudem gehen in den nächsten Jahren viele ältere Trucker in den Ruhestand und die zur Verfügung stehenden Lehrstellen als Berufskraftfahrer können schon heute nicht mit geeigneten Bewerbern besetzt werden. SERVICE Als Bildungsträger bietet die Verkehrsinstitut Plauen GmbH verschiedene Ausbildungsmodelle zur komplexen und qualifizierten Ausbildung in allen Bereichen des Transportgewerbes an. Die Mitarbeiter stehen jederzeit für eine sachkundige Beratung zur Verfügung und sind telefonisch unter der Rufnummer 03741- 415370 erreichbar. Auf der Internetseite www.verkehrsakademie.de ist das gesamte Ausbildungsprogramm einzusehen. 3868982-10-1 3868587-10-1 Drittmitteleinnahmen steigen Anstieg je Universitätsprofessor auf fast 258.000 Euro im Jahr 2015 2015 warb ein Professor an deutschen Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften der Universitäten) im Durchschnitt Drittmittel in Höhe von 257.600 Euro ein. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren das 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr. In anderen Hochschularten waren die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen je Professor niedriger: An Fachhochschulen (ohne Verwaltungsfachhochschulen) betrugen sie 32.400 Euro, an Kunsthochschulen 17.400 Euro. Im Durchschnitt aller Hochschulen (ohne Verwaltungsfachhochschulen) lagen die Drittmitteleinnahmen eines Professors bei 175.500 Euro. Von den fast 6,8 Milliarden Euro Drittmitteln, die von den Universitäten (einschließlich medizinische Einrichtungen) eingeworben wurden, entfielen 25,8 Prozent auf die medizinischen Einrichtungen. Die Fächergruppe mit den höchsten Drittmitteleinnahmen je Universitätsprofessor war mit 591.000 Euro die Humanmedizin (ohne Gesundheitswissenschaften). Auf Rang 2 folgten Universitätsprofessoren der Ingenieurwissenschaften. 2015 erzielten sie je durchschnittlich 570.700 Euro. Mit 122.500 Euro waren die Drittmitteleinnahmen je Universitätsprofessor der Geisteswissenschaften niedriger. In den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften warben Professoren durchschnittlich 118.700 Euro ein. Die meisten Drittmittel warben unter den Universitäten 2015 die TH Aachen (289 Millionen Euro), die TU München (243 Millionen Euro) und die TU Dresden (220 Millionen Euro) ein. Die höchsten Drittmitteleinnahmen je Professor erzielten die TH Aachen (875.900 Euro), die Uni Stuttgart (664.900 Euro) und die TU München (633.100 Euro). Auch kleinere Hochschulen wie die TU Bergakademie Freiberg (574.900 Euro) belegten vordere Ränge. 3868585-10-1