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Aus- & Weiterbildung | 10/2017

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8 AUS- & WEITERBILDUNG

8 AUS- & WEITERBILDUNG ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Textilbranche bietet abwechslungsreiche Jobs mit Zukunft Tenowo-Werkleiter im Interview 27. Oktober 2017 Linda Hartmann hatte im Sommer 2016 ihre Lehre als Bürokauffrau bei der Tenowo Mittweida GmbH erfolgreich abgeschlossen und wurde anschließend in eine feste Anstellung als kaufmännische Angestellte übernommen. Bei der zur Hoftex Group AG, Hof, gehörenden Tenowo Mittweida GmbH sind gegenwärtig 142 Mitarbeiter tätig; hinzu kommen 20 im Zweigwerk Hof-Moschendorf. Foto: Wolfgang Schmidt 3867742-10-1 3867144-10-1 Dr. Elmar Wind (36), Werkleiter des Textilherstellers Tenowo GmbH aus Mittweida, spricht im Interview über die Karrierechancen in der Textilbranche. Was sollten Bewerber um einen Ausbildungsplatz zu Ihrem Unternehmen wissen? Tenowo ist Produzent technischer Vliesstoffe. Unsere Erzeugnisse, die wir weltweit exportieren, kommen vor allem in der Automobilbranche, aber auch bei der Herstellung von Fußbodenbelägen und in anderen technischen Bereichen zum Einsatz. In Mittweida sind gegenwärtig 142 Mitarbeiter tätig, weitere 20 in ······································································· ELMAR WIND Werkleiter des Textilherstellers Tenowo GmbH Foto: W. Schmidt ······································································· unserem Zweigwerk in Hof-Moschendorf. Wir gehören zum Verbund der Hoftex Group mit Sitz im oberfränkischen Hof, die in Sachsen außerdem Werke in Reichenbach, Venusberg und Cranzahl betreibt. Worauf legen Sie Wert bei der Aufnahme von Auszubildenden? Kurz gesagt: Sie sollten Spaß am Umgang mit moderner Technik und an guter Teamarbeit haben. Die abwechslungsreiche Tätigkeit an unseren Anlagen erfordert Zuverlässigkeit, Genauigkeit und die Fähigkeit zur Kommunikation. Gern bieten wir für interessierte zukünftige Auszubildende ein Schülerpraktikum vorwiegend ab der neunten Klasse an. Was macht eine Karriere in Ihrem Unternehmen attraktiv? Tenowo ist in einem Wachstumsmarkt aktiv. Wir haben in den vergangenen Jahren in Mittweida massiv investiert und wollen unsere Kapazitäten weiter ausbauen. Junge Leute übernehmen wir nach ihrer Ausbildung in ein festes und sicheres Arbeitsverhältnis. Mitarbeiter, die international Erfahrungen sammeln möchten, können das an Standorten der Tenowo-Gruppe in China oder den USA tun. Haben auch Quereinsteiger bei Tenowo eine Chance? Ja, wir haben immer ein offenes Ohr für Interessenten aus anderen Branchen. In unserem Unternehmen kümmert sich eine speziell dafür verantwortliche Kollegin um deren Belange. Dadurch können wir neuen Mitarbeitern den Einstieg erleichtern und notwendige Qualifizierungen mit höchstmöglicher Effizienz gestalten. –www.tenowo.com „GO TEXTILE“ INFORMIERT IN WORT, BILD UND VIDEO Luxuriöse Damast-Bettwäsche, beheizbare technische Vliesstoffe oder Anti-Zecken-Socken – das Spektrum der von den 12.000 Beschäftigten der sächsischen Textilindustrie hergestellten hochwertigen Erzeugnisse ist außerordentlich umfangreich. „Kaum ein anderer Industriezweig bietet eine solche Vielfalt an interessanten beruflichen Tätigkeiten. Unsere Firmen sind mit Hightech ausgestattet und benötigen Ingenieure ebenso wie Maschinen- und Anlagenführer, Textilveredler, Laboranten oder Kaufleute mit Fremdsprachenkenntnissen“, erläutert Dr. Peter Werkstätter, Geschäftsführer des Verbandes der Nord- Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti), Chemnitz: „Studierende können – deutschlandweit einmalig – einen kombinierten Bachelor-Master-Studiengang an der Westsächsischen Hochschule Zwickau und der TU Chemnitz belegen. Studienmöglichkeiten bieten sich auch an der TU Dresden.“ Infos zu den Berufs- und Karrierechancen in der heimischen Textil- und Modebranche gibt es in der Stellenbörse von www.vtionline.de. Die jugendgemäß gestaltete Kampagne „Go textile“ informiert unter anderem mit Videos zu den Berufsbildern und veröffentlicht Firmen-Porträts: www.go-textile.de oder https://de-de.facebook.com/gotextile/

AUS- & WEITERBILDUNG 27. Oktober 2017 9 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Hilfe für Start in duale Ausbildung Azubis gesucht Ministerium startet neue Förderausschreibung „JOBSTARTER plus“ Die Sorgen der Ostdeutschen Maschinenbauer Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert weiterhin das Programm „JOBSTARTER plus – für die Zukunft ausbilden“. Das Programm unterstützt die Ziele der Allianz für Aus- und Weiterbildung und ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung zur Stärkung der Bildungschancen und Erhöhung der Durchlässigkeit im Bildungssystem. Wie der Zentralverband des Deutschen Handwerks mitteilt, lautet der Themenschwerpunkt der neuen Förderbekanntmachung „Ausbildung in Klein- und Kleinstunternehmen stärken“. Es sollen Projekte gefördert werden, die mit den Dienstleistungen des Externen Ausbildungsmanagements (EXAM) Klein- und Kleinstunternehmen beim Einstieg in die duale Berufsausbildung beziehungsweise beim Erhalt ihrer Ausbildungsaktivitäten direkt unterstützen. Diese Förderrunde besteht aus zwei zeitlichen Startterminen, das heißt die Antragsteller können aus zwei möglichen Startterminen auswählen: 1. Juli 2018 oder 1. Januar 2019. Gut ausgebildete Fachkräfte sind laut BMBF für alle von Vorteil. Mit einer dualen Ausbildung finden junge Menschen einen soliden Einstieg ins Berufsleben, und Unternehmen sichern ihren Fachkräftenachwuchs. Doch die berufliche Bildung steht vor einer Herausforderung: Nachdem viele Jahre zu wenige betriebliche Ausbildungsplätze zur Verfügung standen, sinkt nun die Zahl der Schulabgänger. Die Folge: Viele Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Um dem zu begegnen, hat das BMBF die Programmstelle JOB- STARTER eingerichtet. Sie koordiniert unter anderem auch Initiativen am Übergang Schule-Ausbildung und zur Steigerung der Attraktivität betrieblicher Ausbildung. Mehr als die Hälfte der ausbildenden Maschinen- und Anlagenbauer in Ostdeutschland hatte in diesem Jahr Schwierigkeiten, die gewerblichen Ausbildungsplätze mit geeigneten Jugendlichen zu besetzen. Fehlende Kompetenzen spielten dabei ebenso eine Rolle wie rückläufige Bewerberzahlen. Das ergab eine Umfrage des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) Ost unter den 350 Mitgliedern. Die Ausbildungsquote im ostdeutschen Maschinenbau beträgt 6 Prozent. Der Anteil der Auszubildenden an der Beschäftigtenzahl liegt damit deutlich über dem Durchschnitt des Verarbeitenden Gewerbes. „Die Entwicklung bereitet uns große Sorgen. 60 Prozent der Unternehmen hatten Probleme, junge Menschen für ihre gewerblichen Ausbildungsstellen zu finden“, erläutert Reinhard Pätz, Geschäftsführer des VDMA Ost. 85 von 100 Unternehmen gaben an, dass die Jugendlichen oft nicht ausreichend auf die Anforderungen in der betrieblichen Praxis vorbereitet sind. Es fehle vor allem anwendbares Grundlagenwissen. Darüber hinaus beklagen zahlreiche Unternehmen ungenügende soziale Kompetenzen und mangelnde Motivation. 3869620-10-1 3867064-10-1 3870628-10-1 3864157-10-1