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Aus- und Weiterbildung | 10/2018

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6 AUS- & WEITERBILDUNG

6 AUS- & WEITERBILDUNG 26. Oktober 2018 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE Weltmarktführer will mit Fachkräften weiter wachsen pro-beam Systems GmbH aus dem Erzgebirge ist Spezialist für Anlagen zum Elektronenstrahlschweißen ANZEIGEN Wenn heute irgendwo auf der Welt ein Flugzeug abhebt, dann wurden einige der im Triebwerk verbauten Teile vermutlich auf einer Anlage gefertigt, die das Unternehmen pro-beam Systems GmbH in Neukirchen im Erzgebirge hergestellt hat. „Bei der Fertigung von Anlagen zum Elektronenstrahlschweißen sind wir Weltmarktführer. Wir beliefern die größten Unternehmen der jeweiligen Branche mit unseren Anlagen. Deshalb sind wir auch relativ unabhängig von den konjunkturellen Entwicklungen in den einzelnen Ländern“, sagt Christoph Barth. Es gibt noch einen weiteren Grund, aus dem der Geschäftsführer des Unternehmens positiv in die Zukunft schaut: Wenn ein Kunde eine Anlage bei pro-beam Systems bestellt hat, dann wird diese auch gefertigt. Stornierungen kommen nicht vor, was verständlich ist, schließlich wird jede der zwischen zwei und drei Millionen teuren Anlagen individuell auf Kundenwunsch gefertigt. „Für unsere Mitarbeiter heißt das, dass sie nicht den ganzen Tag am Fließband stehen, sondern projektbezogen gemeinsam an einem Auftrag arbeiten“, sagt Christoph Barth. Jeder Mitarbeiter sei Experte für seinen jeweiligen Bereich und müsse Verantwortung für seine Arbeit übernehmen. 1958 wurde die erste Elektronenstrahl-Schweißmaschine entwickelt, pro-beam selbst wurde 1979 gegründet. Heute hat das Unternehmen mehr als 300 Mitarbeiter, davon mehr als 100 in Neukirchen. „Wir haben volle Auftragsbücher und bauen gerade in Stollberg einen neuen Produktionsstandort. Perspektivisch wollen wir unsere Mitarbeiterzahl auf rund 200 fast verdoppeln“, steckt Geschäftsführer Christoph Barth die Ziele für die nächsten fünf Jahre ab. Gesucht werden Mitarbeiter entlang der gesamten Wertschöpfungskette, angefangen beim Vertriebsmitarbeiter für den Innenund Außendienst über Mitarbeiter René Wardenga ist Mitarbeiter im Service-Bereich – einer der zahlreichen interessanten Einsatzoptionen. Foto pro-beam Systems GmbH für das Projektmanagement und die Fertigung bis hin zur Montage und Inbetriebnahme der Anlage beim Kunden. „Da wir unsere Anlagen in die ganze Welt liefern, bringen unsere Jobs auch Auslandsaufenthalte mit sich. Aber diese sind jeweils auf einen vorher festgelegten Zeitraum begrenzt. Es ist nicht gewollt und entspricht auch nicht der Realität, dass einer unserer Servicetechniker 95 Prozent seiner Arbeitszeit unterwegs ist“, sagt Personalreferentin Julia Werner. Die Work-Life-Balance liegt dem Unternehmen besonders am Herzen, weshalb es unter anderem auch flexible Arbeitszeiten gibt. „Wir sind zwar Weltmarktführer, aber dennoch mittelständisch geprägt, weshalb wir Mitarbeiter suchen, die regional verwurzelt und gleichzeitig flexibel sind“, sagt Geschäftsführer Christoph Barth. Aufgrund der flachen Hierarchien sei es möglich, dass neue Mitarbeiter schnell Verantwortung übernehmen. „Wir haben schon jetzt ein großes Know-how bei unseren Mitarbeitern am Standort in Neukirchen versammelt. Deshalb ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass sich die Mitarbeiter mit ihren Ideen in die Projekte einbringen können“, so der Geschäftsführer. 3956003-10-1

AUS- & WEITERBILDUNG 26. Oktober 2018 7 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE Neue Karrierechancen auf dem Gebiet der Steuern Wistera-Akademie in Chemnitz bietet zwei Fortbildungen zum Fachassistenten an ANZEIGE Der Fachassistent ist eine attraktive Fortbildungsmöglichkeit, die relativ neu ist und von den Steuerberaterkammern geprüft wird. „Durch die Prüfung vor der Steuerberaterkammer erhalten Teilnehmer eine Aufstiegsfortbildung mit einem Zertifikat, welches die Qualifikation explizit auf dem Gebiet der Steuern nachweist und eine hohe Anerkennung im Wirtschaftsleben hat“, betont Johannes Assies, Geschäftsführer der Wistera-Akademie. Die Akademie bietet die Fortbildung zum Fachassistenten für Lohn und Gehalt (FALG) und zum Fachassistenten für Rechnungswesen und Controlling (FARC) in Chemnitz an. Der Fachassistent für Lohn- und Gehalt existiert schon seit 2015. Der FALG arbeitet schwerpunktmäßig auf dem Gebiet der Lohn- und Gehaltsabrechnung und ist vorwiegend in Steuerkanzleien und Unternehmen tätig. Die Fortbildungsprüfung wendet sich in erster Linie an Steuerfachangestellte mit einem Jahr Berufserfahrung, aber auch Die ersten Prüfungen zum Fachassistenten für Rechnungswesen und Controlling erfolgen im kommenden Jahr. Foto: R. Kneschke/stock.adobe.com an andere Beschäftigte in Steuerkanzleien, zum Beispiel Rechtsanwaltsfachangestellte, Bankkaufleute, Industriekaufleute und Großund Einzelhandelskaufleute. Im Jahr 2017 hat die Bundesteuerberaterkammer aufgrund der gestiegenen Nachfrage im Steuerwesen nach betriebswirtschaftlicher Beratung beschlossen, den Fachassistenten für Rechnungswesen und Controlling einzuführen. Die ersten Prüfungen erfolgen im Herbst 2019. Der Tätigkeitsschwerpunkt des FARC liegt auf dem internen und externen Rechnungswesen. „Dazu zählen insbesondere Buchführung und Bilanzierung, betriebswirtschaftliche Auswertung, Controlling und Jahresabschlusserstellung und Analyse sowie integrierte Unternehmensplanung“, erläutert der Geschäftsführer. Der FARC richtet sich speziell an Steuerfachangestellte mit mindestens 2 Jahren Berufserfahrung, Personen mit gleichwertiger kaufmännischer Berufsausbildung und vier Jahren Berufserfahrung auf dem Gebiet des Steuer- und Rechnungswesens sowie an Hochschulabsolventen mit mindestens dreijährigem betriebswirtschaftlichen Studium und zwei Jahren Praxiserfahrung. Die Fortbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa einem Jahr. „Der zeitliche Aufwand ist also überschaubar. Die Gebühren für die Fortbildung können über verschiedene Förderprogramme bis zu 100 Prozent gefördert werden“, sagt Johannes Assies. Lohnt sich der Aufwand aber auch finanziell? „Für das erworbene Wissen kann man natürlich auch mehr Gehalt verlangen. Der Bundesdurchschnitt für das Gehalt eines Fachassistenten liegt zwischen 2500 und 2800 Euro brutto und damit durchschnittlich um etwa 500 Euro über dem eines Fachangestellten. Fachassistenten übernehmen nach der Ausbildung verantwortungsvollere Aufgaben und arbeiten eigenständiger“, so Assies abschließend. –www. sbk-sachsen.de SERVICE Die Wistera-Akademie in Chemnitz ist als regionales und zertifiziertes Weiterbildungsinstitut insbesondere auf dem Gebiet des Steuerrechts spezialisiert. Neben der regelmäßig zweimal im Jahr stattfindenden Umschulung zum Steuerfachangestellten werden zum Jahresanfang 2019 Fortbildungskurse zum Fachassistenten für Lohn-und Gehalt und zum Fachassistenten für Rechnungswesen und Controlling angeboten. Das Wistera-Team steht für telefonische und persönliche Beratung zur Verfügung. Wistera GmbH Annaberger Str. 105 09120 Chemnitz Tel.: 0371 306 888 16/18 Fax: 0371 306 822 49 –www.wistera.de 3957624-10-1