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Bauen & Wohnen | 07/2017

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10 BAUEN &

10 BAUEN & WOHNEN Verband Fenster und Fassade rät zu hochwertiger, geprüfter Qualität 7. Juli 2017 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Schlechte Fenster können einen teuer zu stehen kommen 3835122-10-1 3810695-10-1 3815354-10-1 3839941-10-1 3815360-10-1 Qualität bei Fenstern sieht man nicht nur, sie zahlt sich auch immer aus. Viele Bauherren und Modernisierer achten genau da auf Heller und Pfennig, wo es auf lange Sicht am wenigsten Sinn macht: bei Fenstern und Türen. Warum für hochwertige, geprüfte Qualität viel Geld ausgeben, wenn es doch optisch ähnliche Modelle für viel weniger „Kohle“ gibt? Doch das ist ein Trugschluss, denn Billigfenster und -türen sind oft die schlechtere Wahl und können einen unterm Strich teuer zu stehen kommen. Auf Qualität wird beim Fenster- und Türenkauf auch im Jahr 2017 häufig noch nicht geachtet. Dabei bieten moderne, hochwertig gefertigte Produkte ein Höchstmaß an Komfort, Sicherheit und Energieersparnis. „Wer bei Fenstern und Türen versucht, Geld zu sparen, der bezahlt für diese vorschnelle Entscheidung am Ende oft doppelt“, erklärt Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster und Fassade (VFF). Mehr Qualität, längere Haltbarkeit, bessere Ausstattung Ein Mehrpreis hat wie bei vielen Dingen des täglichen Lebens meistens einen Grund: Häufig steckt eine bessere Qualität und damit einhergehend eine längere Haltbarkeit dahinter. „Ein schöner Vergleich ist der Kauf einer Waschmaschine. Günstige Modelle tun zwar ihren Dienst, halten dafür aber häufig nur wenige Jahre oder verbrauchen viel mehr Energie, als ein Qualitätsprodukt. Steckt man sein Geld jedoch in ein Gerät eines renommierten, namhaften Unternehmens, begleitet einen dieses oft viele Jahre bis Jahrzehnte, es ist also unterm Strich die preiswertere Alternative“, erläutert Tschorn. In ähnlicher Form müssen Fenster und Türen im Laufe ihres Lebens vielen Anforderungen gerecht werden: Die Rahmenprofile werden ebenso belastet, wie die Fensterflügel, die Türfüllungen, die Verglasungen und die Dichtungen. „Dazu kommen die Beschläge, die Schließteile und die möglicherweise vorhandenen automatisierten Elemente. Nur wenn deren Qualität stimmt, funktionieren sie für lange Zeit fehlerfrei und gewährleisten hohen Komfort, viel Sicherheit und geringe Energieverbräuche“, so der VFF-Geschäftsführer und erklärt weiter: „Wenn jemand ein Auto kauft und wüsste, dass es 50 Jahre lang genutzt werden soll, würde dessen Ausstattung sicherlich entsprechend ausfallen. Fenster werden meist so lange genutzt!“ Auch rechtliche Fragen können ein Problem werden Viele „Billigheimer“-Produzenten haben ihren Sitz im europäischen Foto: Forster Profilsysteme AG oder außereuropäischen Ausland. Geht etwas kaputt, wird die Durchsetzung von Garantieansprüchen oder die Übernahme von Reparaturleistungen häufig zum nervenaufreibenden und vor allem sehr kostenintensiven und sprachlichen Problem. Hat der Fensterfachbetrieb jedoch seinen Sitz in der Umgebung und bietet wertige Produkte zu einem vernünftigen Preis an, sind die Wege im Falle einer Störung der Funktionsfähigkeit von Fenster oder Tür kurz und eine Klärung im konstruktiven Vier-Augen- Gespräch möglich. „Das gilt natürlich auch für die Montage: Nur wenn diese nach den geltenden Regeln der Technik erfolgt ist, funktionieren Fenster und Türen dauerhaft zuverlässig. Und tun sie das wider Erwarten einmal nicht, kann das persönliche Gespräch viel Ärger zwischen den Parteien vermeiden“, schließt Tschorn. TIPPS Gute Fenster und Türen finden sich in der VFF-Herstellersuche unter www.fensterratgeber.de. Außerdem bieten die RAL Gütezeichen „Fertigung“ und „Montage“ ein wichtiges Indiz dafür, dass der damit ausgezeichnete Betrieb gute Produkte und eine sach- und fachgerechte Montage anbietet.

BAUEN & WOHNEN 7. Juli 2017 11 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Stollberger sorgen für Sicherheit an Photovoltaikanlage Kleine Box sorgt im Gefahrenfall für einen Kurzschluss und verhindert so womöglich Schlimmeres Mit einer Neuheit will die VWL Umweltcentrum für Haustechnik GmbH aus dem Stollberger Ortsteil Gablenz jetzt den Weltmarkt erobern. „Wir haben ein System entwickelt, das Photovoltaikanlagen per Knopfdruck abschalten lässt. Ein solches System gab es bisher noch nicht“, sagt Geschäftsführer Harald Leitl. Mit seinem Unternehmen beschäftigt er sich seit mehr als 20 Jahren mit den Themen Energieeffizienz, Energiegewinnung und Einsparung. Die Firma installiert zudem Photovoltaik- und Solarenergieanlagen sowie Festbrennstoffkessel. Aus diesem Grund kennt Harald Leitl auch die Risiken, die von einer Photovoltaikanlage ausgehen können. „An den Modulen auf dem Dach liegen tagsüber immer bis zu 1000 Volt Spannung an, die sich durch Stromabschaltung zum Beispiel im Falle einer Wartung oder eines Brandes nicht abschalten läßt. Dies bedeutet unter Umständen Lebensgefahr. Porös gewordene Steckverbinder, defekte oder durch Maderbisse zerstörte Isolierungen an den Modulen können zu Lichtbögen führen, die eine Temperatur von mehr als 2000 Grad aufweisen und so einen möglichen Brand verursachen“, sagt der 60-Jährige. Das Problem an der Sache: Im Brandfall muss die Feuerwehr immer sicherstellen, dass von der Anlage für die Kameraden keine Gefahr ausgeht. Mit der von Harald Leitl entwickelte Sicherheitsbox FWS-112 muss es gar nicht erst soweit kommen. Das Gerät schalte im Falle eines sich bildenden Lichtbogens die komplette Photovoltaikanlage einschließlich der Spannung an den Modulen per Kurzschlusstechnik sekundenschnell ab, so dass keine Gefahr mehr von der Spannung ausgehe. Harald Leitl ist sich sicher, dass die Neuentwicklung bei Eigenheimbesitzern auf großes Interesse stoßen wird. „Eine Nachrüstung ist jederzeit zu erschwinglichen Preisen durch einen Elektrofachbetrieb möglich“, so Harald Leitl weiter. Nach seinen Angaben entsteht durch das Abschalten kein Schaden an der Photovoltaikanlage. „Wenn das FWS-System über den Fernschalter wieder eingeschaltet wird, fährt die Anlage hoch und erzeugt dann wieder den Eigenstrom.“ Nach Angaben des Unternehmens ist die Sicherheitsbox FWS-112 ein vom TÜV nach IEC 61010-1 geprüftes System und entspricht der von der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE-VDE) erarbeiten Norm DIN-VDEV 0642-100. Hergestellt wird die Box von einem Partnerunternehmen im Erzgebirge. SERVICE Die VWL Umweltcentrum für Haustechnik GmbH hat ihren Sitz an der August-Bebel-Straße 99a im Stollberger Ortsteil Gablenz. Telefonisch sind die Mitarbeiter unter der Rufnummer 037296/15867 erreichbar. –www.umweltcentrum.de Mit diesem System lassen sich Photovoltaikanlagen per Knopfdruck ausschalten. Foto: LibellDesign Sanierungsfahrplan hilft Eigentümern Förderung ist seit Anfang des Monats möglich Viele Eigentümer wollen ihre Wohnhäuser Schritt für Schritt sanieren. An Wänden, Fenstern, Heizungen und Dächern gibt es viel zu planen – oft über viele Jahre hinweg. Hier hilft der neue individuelle Sanierungsfahrplan, den die Deutsche Energieagentur (dena) gemeinsam mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung und dem Passivhaus Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie entwickelt hat: Er fasst anschaulich die Ergebnisse einer Energieberatung zusammen und verschafft Hauseigentümern schnell einen Überblick über die geplanten Effizienzmaßnahmen. Der Sanierungsfahrplan wird im Rahmen der Vor-Ort-Beratung seit Anfang des Monats vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) als Ergebnis einer Energieberatung anerkannt und gefördert. Der Sanierungsfahrplan legt potenziellen Bauherren die individuellen Möglichkeiten für die Schritt-für-Schritt- oder Gesamtsanierung in einem Zug dar. Die farbgeleitete Darstellung des individuellen Sanierungsfahrplans lehnt sich dabei an die bereits bekannte Farbskala im Energiebereich an. Sie soll Hauseigentümern helfen, die Informationen über den energetischen Zustand des Gebäudes leicht zu verstehen. –www.dena.de 3837088-10-1