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Bauen & Wohnen | 07/2017

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6 BAUEN & WOHNEN 3840257-10-1 3839886-10-1 Holzpflaster hält Belastungen stand Natürlicher Rohstoff schont die Gelenke Ob tonnenschwere Sattelschlepper oder Gabelstapler: Das Holzpflaster hält stand. Jahrzehnte kommt es seiner angedachten Funktion als Bodenbelag für höchste Belastung nach und lediglich oberflächige Gebrauchsspuren geben einige seiner Verdienste Preis. „Gerade in vielen Werkstätten und Fabrikhallen finden sich heute noch viele Holzpflasterböden aus den 1950er bis 80er Jahren. Sie sind Zeugen der Widerstandsfähigkeit des natürlichen Bodenbelags“, weiß Heinz Schwarz, Vorsitzender des Fachverbandes Holzpflaster. Trotz seiner weit vor dem 20. Jahrhundert zurückreichenden Historie ist das Holzpflaster kein Relikt aus vergangenen Tagen. Heutzutage wird der natürliche Bodenbelag nach wie vor in Werks- und Fabrikhallen eingesetzt. Immer häufiger findet sich Holzpflaster auch im hochwertigen Objektbau, in dem viel Publikumsverkehr herrscht. Gerade Hotels und öffentliche Gebäude setzen bewusst auf das nachwachsende Fußbodenmaterial, da es sehr robust ist, aber zugleich auch Eleganz widerspiegelt. Holzpflaster kann mit wechselnder Belastung sehr gut umgehen und bietet gleichzeitig ein unempfindliches Design. „Wird der Boden über einen längeren Zeitraum stärker beansprucht, können spezielle Schleifmaschinen seine ursprüngliche Optik wieder zum Vorschein bringen“, so Schwarz. Im Vergleich zu Parkett, dem anderen natürlichen Bodenbelag, fällt auf, dass sich beide optisch deutlich unterscheiden. Während beim 7. Juli 2017 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Dieser Holzpflasterboden in der Werkshalle vom Fertighaushersteller TALBAu-Haus aus Weissach im Tal sorgt für ein angenehmes Arbeiten im Stehen und schont zugleich die Gelenke. Foto: Fachverband Holzpflaster/TALBAU-Haus Parkett die Holzmaserung zu erkennen ist, läuft man bei Holzpflasterklötzen auf den Stirnseiten des einzigartigen Rohstoffs. Das erhöht die per se hohe Stabilität des Holzes noch einmal deutlich. In Werkstätten und Fabrikhallen sorgt Holzpflaster außerdem für eine zusätzliche Dämpfung der Vibrationen, die von mobilen aber auch großen stationären Maschinen ausgehen. Auch läuft es sich auf Holzpflasterböden besonders gelenkschonend, was nicht wenige Industriearbeiter zu schätzen wissen. Jalousienlärm erlaubt Auch nach 22 Uhr: Rollläden dürfen nach unten 3840007-10-1 In der Zeit von 22 Uhr abends bis 6 Uhr morgens gilt die Nachtruhe. Doch Experten der Arag-Versicherung weisen darauf hin, dass es Ausnahmen gibt. Handelt es sich etwa um Rollläden, die auch nach 22 Uhr abends heruntergelassen werden und dabei einigen Lärm verursachen, ist dies erlaubt. In einem konkreten Fall beklagte sich ein Mieter über seinen Nachbarn, der allabendlich seine quietschenden Außenjalousien deutlich nach 22 Uhr betätigte. Dadurch würde sogar sein Kind regelmäßig aus dem Schlaf gerissen. Doch Nachtruhe hin oder her: Die Betätigung von Rollläden gehört zum normalen Gebrauch einer Wohnung.

Eine Wohnung mieten oder kaufen? Chemnitzer Vermögensverwalter gibt Tipps Was ist besser: Eine Wohnung mieten oder kaufen? Mein Auto lease ich doch auch – warum dann eine Wohnung kaufen? Kann ich mir das überhaupt leisten? Mit diesen Fragen beschäftigen sich heute viele, auch junge Menschen. Allerding kann man bei der großen Auswahl und den vielen unterschiedlichen Angeboten als Laie schnell die Übersicht verlieren. Hört und liest man dann noch von ins Unermessliche steigenden Preisen oder einer „Immobilienblase“ und den vielen Risiken, wird der Gedanke, eine Eigentumswohnung zu kaufen, schnell verworfen. Dabei gibt es gute Gründe, die in der hiesigen Region für einen Kauf sprechen. „Der Chemnitzer Immobilienmarkt ist nach Jahren der Stagnation in Bewegung gekommen. Die gute Konjunktur, steigende Einkommen und ein Bevölkerungsanstieg haben die Nachfrage nach Wohnungen deutlich belebt. Investoren, die bisher in Leipzig und Dresden gebaut haben, nehmen Chemnitz stärker ins Visier und kaufen Objekte, die oftmals seit Jahren auf die dringend notwendigen Sanierungen warten“, beschreibt Lutz Hentschel von der Chemnitzer Adlatus Aktiengesellschaft die Situation. Auch einige alte Industriebrachen würden in den kommenden Jahren zu modernen Wohnanlagen umgebaut. Wer aufmerksam durch Chemnitz geht, wird die zahlreichen Wohnungsbaustellen nicht übersehen. „Diese Vielzahl an Aktivitäten und die überregional tätigen Investoren als neue Akteure auf dem Chemnitzer Immobilienmarkt werden aber gleichzeitig steigende Mieten zur Folge haben“, prognostiziert der Immobilen- und Finanzexperte. Bisher habe Chemnitz als die deutsche Großstadt gegolten, die mit den niedrigsten Mieten aufwarten konnte. In den vergangenen Jahren seien aufgrund des hohen Leerstands Mieterhöhungen kein Thema gewesen, sodass selbst in einem sanierten Altbau auf dem Kaßberg kaum mehr als 5,50 Euro je Quadratmeter für die Kaltmiete fällig wurden. Das ändere sich nun: „Bei Neuvermietungen und besonders nach Sanierungsarbeiten steigen die Mieten auf 6 bis 7 Euro. Die eigene Wohnung: Viele junge Paare fragen sich, ob sie sich den Kauf leisten können. Foto: Sergey Peterman/folotia Neugebaute Wohnungen werden bereits jetzt für 8 Euro oder mehr vermietet“, weiß Lutz Hentschel. Diesem Trend kann man mit dem Kauf einer eigenen Wohnung vorbeugen. „Betrachtet man einen vergleichsweise kurzen Zeitraum von 20 Jahren, ist der Käufer einer Eigentumswohnung im Vergleich zum Mieter bereits im Vorteil. Beide haben etwa die gleichen finanziellen Aufwendungen. Der Käufer investiert in einen Sachwert, der letztlich in seinen Besitz übergeht und den er gegebenenfalls wieder verkaufen kann“, so Hentschel weiter. Der Mieter bezahle hingegen lediglich die Nutzung, ohne am Schluss einen Sachwert sein eigen nennen zu können. Ganz nebenbei betreibe der Käufer einer Immobilie aktiven Inflationsschutz für sein Geldvermögen und könne dabei sogar von den momentan niedrigen Zinsen profitieren, die eine zügigere Rückführung der Darlehen ermöglichen. Das Fazit des Finanzexperten für Chemnitz lautet deswegen: „Hier ist Kaufen immer noch günstiger als Mieten.“ SERVICE Bei der Auswahl der Objekte und Finanzierungsmöglichkeiten können Interessenten die unabhängige Fachkompetenz von Spezialisten wie der Adlatus Aktiengesellschaft in Chemnitz nutzen. –www.adlatus-ag.de BAUEN & WOHNEN 7. Juli 2017 7 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG 3841650-10-1 3841859-10-1 3840221-10-1