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Bauen & Wohnen | 09/2018

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10 BAUEN & WOHNEN 28.

10 BAUEN & WOHNEN 28. September 2018 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE ANZEIGEN 3946660-10-1 3951474-10-1 Eine Serie schwarzer Kompaktgeräte lässt sich mit zwei Einbau-Weinschränken komplettieren. Foto: AMK Der neue Farbtrend bei den Hausgeräten Schwarz beliebt zeitloser Klassiker Es gibt Dinge, die kommen nie aus der Mode. Einer dieser zeitlosen Klassiker ist Schwarz. Und dies ist nicht nur die Lieblingsfarbe der Designer, sondern laut der Experten der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK) auch „die“ angesagte Farbstellung bei den neuen Einbaugeräten für Lifestyle-Küchen. Deswegen sind in neuen Wohn- Koch-Ess-Landschaften Dusty Colours en vogue – elegante, dunkle, matte Farbtöne, vorzugsweise in Schwarz. Für viele gilt es schon als das „neue Weiß“ in der Küche. Black wirkt dabei keineswegs monoton, trist oder düster. Das Gegenteil ist der Fall: Die neuen stylishen Einbaugeräte mit ihren hochwertigen Oberflächen in schwarzem Sicherheitsglas und Design-Elementen in Black oder Dark Inox – gebürsteter und schwarz oder dunkel eloxierter Edelstahl – sowie ganz neu mit samtmatten Carbon-Beschichtungen strahlen Würde, Eleganz, Präsenz und auch etwas Geheimnisvolles aus. Schwarz gilt seit jeher auch als vornehm und zurückhaltend. Den neuen Einbaugeräten in der Küche verleiht der Trendfarbton etwas Kostbares und auf das wesentliche Reduziertes. Zudem schimmern die dunklen, samtig matten oder glänzenden Glasoberflächen je nach Tageslichteinfall und Beleuchtungskonzept immer wieder anders und kreieren hierbei reizvolle Spielarten von Licht und Schatten. Wer neben den neuen Dusty Colours wie Schwarz und Grau auch gerne kräftige Farben mag, der mixt unter seine neuen dunklen Einbaugeräte-Schönheiten ein freistehendes Frischezentrum mit Signalwirkung. Das kann zum Beispiel eine puristisch-moderne oder eine Retro-Kühlgefrierkombination in Feuerrot sein, in frischem Orange oder in leuchtendem Sonnengelb, in trendstarken Grüntönen wie Apfel, Limette und Olive oder in warm anmutenden Farben wie Apricot und Copper/Kupfer. INNOVATIONEN FÜR GESUNDE ERNÄHRUNG Sich im Alltag frisch und gesund zu ernähren ist nicht so aufwendig, wie viele denken. Moderne Einbaugeräte unterstützen dabei: In Kühlschränken mit Frischefächern bleiben Lebensmittel doppelt oder dreimal so lange taufrisch wie in Geräten ohne diese Technologie - in einigen neuen Markenprodukten mit der Lizenz zur XXL-Frische sogar vier- bis fünfmal so lange. Zum sanften Schmoren und Garen oder Sous-Vide-Garen kommen die Lebensmittel in einen Einbau-Dampfbackofen oder Dampfgarer, wo sie ebenso schonend wie professionell zubereitet werden. Kochfelder mit flexibler Induktion, zudem mit drei oder vier einstellbaren Temperaturzonen sind bei der Zubereitung frischer Lebensmittel beliebt. Oder mit Sensorunterstützung bei allen Koch- und Bratvorgängen, damit nichts überkocht oder anbrennt. Damit man nicht von Küchendünsten oder Essensgerüchen behelligt wird, übernimmt eine clevere Lüftungstechnik das Raumklimamanagement: in Form einer Kopffrei-, Insel-, Decken- oder Einbauhaube – oder als innovative 2in1-Lösung: ein Dunstabzug, der direkt ins Induktionskochfeld mittig integriert ist. 3951204-10-1

Bühne fürs Entertainmentsystem BAUEN & WOHNEN 28. September 2018 11 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE ANZEIGEN Ist der Sommer vorbei, finden sich die Menschen verstärkt im Wohnzimmer ein und machen es sich vorm Heimkino gemütlich. Ein Flachbildfernseher und eine Soundanlage sind Gang und Gäbe. „Edle Möbel wie Massivholzmöbel sind eine passende Bühne für hochwertige Entertainmentsysteme, denn sie sind stets natürlich und attraktiv“, weiß Andreas Ruf, Geschäftsführer der Initiative Pro Massivholz. Foto: IPM/Voglauer Termin muss im Bauvertrag stehen Verband rät zu Blick ins Kleingedruckte 3947749-10-1 Bauherren müssen wissen, wann sie ihr neues Haus beziehen können. Wichtige Entscheidungen wie die Finanzierungsplanung und die Kündigung der alten Wohnung hängen von diesem Termin ab. Weil der Einzugstermin für Verbraucher so wichtig ist, hat der Gesetzgeber den Baufirmen im neuen Bauvertragsrecht die Nennung eines Fertigstellungstermins auferlegt. Baufirmen nutzen allerdings jede Möglichkeit, dieses Recht zu umschiffen, kritisiert der Verband Privater Bauherren (VPB). Das neue Bauvertragsrecht, dem alle seit dem 1. Januar 2018 unterschriebenen Verbraucherbauverträge unterliegen, zwingt Schlüsselfertiganbieter und Bauträger dazu, bereits in der Baubeschreibung verbindliche Angaben über die Baufertigstellung oder zumindest die Bauzeit zu machen. Die Baubeschreibung muss den Bauherren schon vor Vertragsabschluss übergeben werden. Sie muss das Angebot erläutern und den Vergleich mit Offerten anderer Firmen ermöglichen. Je früher der Anbieter fertig wird, desto mehr Miete können Bauherren sparen. So wirkt sich auch die Bauzeit auf den Preis aus. „Die meisten Baufirmen nennen in der Baubeschreibung keinen Übergabetermin, sondern legen sich auf eine Bauzeit fest“, beobachtet VPB-Vertrauensanwalt Holger Freitag. „Das ist auch sinnvoll, weil oft noch Genehmigungen eingeholt und Fragen geklärt werden müssen, so dass der Beginn des Baus nicht sicher feststeht. Damit ist auch der Zeitpunkt der Fertigstellung noch ungewiss. Die Bauzeit selbst allerdings lässt sich gut einschätzen und planen, vor allem, wenn ein Baugrundgutachten vorliegt.“ Sei der Zeitpunkt des Baubeginns also absehbar, könnten sich Bauherren auf die Nennung der Bauzeit einlassen. Theoretisch zumindest. „Praktisch nutzen viele Baufirmen bereits jetzt jede Möglichkeit, um die Vorgaben aufzuweichen“, kritisiert Holger Freitag. „In nahezu jedem Vertrag, der uns zurzeit von privaten Bauherren zur Prüfung vorgelegt wird, sind solche Bauzeitverlängerungen enthalten“, beobachtet der Rechtsanwalt. „Wir finden sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Sie sind schwammig formuliert und laufen darauf hinaus, dass die genannte feste Bauzeit de facto doch wieder unverbindlich werden soll.“ Der VPB empfiehlt: Bauherren sollten unbedingt darauf achten, dass die Regelungen zur Bauzeit, die in der Baubeschreibung standen und die den Bauherren zusagten, auch in den Vertrag übernommen und nicht wieder durch die Hintertür relativiert werden. Und: Während der Bauzeit sollte immer wieder mit dem eigenen Sachverständigen abklärt werden, ob der Baufortschritt den Planungen entspricht und die Bauzeit eingehalten werden kann. 3950873-10-1 3946474-10-1