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Bauen & Wohnen | 09/2018

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12 BAUEN & WOHNEN

12 BAUEN & WOHNEN ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE Einbruch: Trügerische Sicherheit Umfrage: Zahl der Einbruchsopfer und indirekt Betroffenen steigt 28. September 2018 Nur geprüfter Einbruchschutz wehrt unliebsame Gäste wirksam ab. Foto: luckybusiness/stock.adobe.com Der Sicherheitsexperte Abus und der Verband Wohneigentum Nordrhein-Westfalen haben eine Online-Umfrage unter Hauseigentümern zum Thema Sicherheit initiiert, deren Ergebnisse im „Einbruchschutz-Dossier 2018“ zusammengefasst werden. Dabei gaben 47 Prozent (Vorjahr: 43 Prozent) an, dass bei ihnen in der Nachbarschaft im vergangenen Jahr eingebrochen wurde, 15 Prozent (14 Prozent) waren sogar selbst schon direkt betroffen. Trotzdem antworteten 95 Prozent (90 Prozent) der Hauseigentümer auf die Frage „Fühlen Sie sich Zu Hause sicher?“ mit „Ja“. 2017 war 59 Prozent der Befragten bekannt, dass es Möglichkeiten für Zuschüsse beim Einbau von Sicherheitstechnik durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gibt. 2018 gaben nur 41 Prozent der Befragten an, diese Möglichkeit zu kennen. „Sieht man auf die Ergebnisse und die Tatsache, dass beinahe jeder zweite angibt, dass in der Nachbarschaft im Vorjahr eingebrochen wurde, zeigt sich, dass bei Hauseigentümern weiter Aufklärungsbedarf in Sachen Einbruchschutz besteht. Dazu zählen die Sensibilisierung für Risiken, das Aufzeigen von Fördermöglichkeiten und die Empfehlung von Sicherheitsmaßnahmen. Viele Hauseigentümer leben in trügerischer Sicherheit. Sie glauben, mit einem abschließbaren Fenstergriff oder einer Außenbeleuchtung bereits über Maßnahmen zum Einbruchschutz zu verfügen. Abwehren lassen sich Einbrecher allerdings nur mit geprüften, mechanischen oder mechatronischen Sicherungen an Fenstern und Türen“, so Michael Bräuer, Marketing Direktor bei Abus. 3948264-10-1 ANZEIGE 3946071-10-1 Fördermittel für den Einbruchschutz Wieder Zuschüsse von der KfW möglich Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) erhöht die verfügbaren Fördermittel für Einbruchschutz für dieses Jahr auf 65 Millionen Euro. Bislang standen 50 Millionen Euro für die Einbruchschutzförderung bereit. Das BMI und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) reagieren damit auf die anhaltend hohe Nachfrage für den Einbruchschutz. Außerdem können private Eigentümer und Mieter wieder Zuschüsse für Maßnahmen zur Barrierereduzierung bei der KfW beantragen. Bundesinnenminister Horst Seehofer: „Bei allen Maßnahmen, vor allem im Wohnungsbestand, müssen wir insbesondere die Auswirkungen des demografischen Wandels in Deutschland beachten. Dies gilt ebenso für das hohe Bedürfnis nach Sicherheit in der Bevölkerung. Ich begrüße sehr, dass wir die Förderung des altersgerechten Umbaus fortsetzen und die Mittel für Einbruchschutz deutlich erhöhen können.“ Das BMI und die KfW hatten im März des Vorjahres im Rahmen von Produktverbesserungen für die Förderung des Einbruchschutzes den Mindestinvestitionsbetrag abgesenkt und im September 2017 eine gestaffelte Zuschussförderung eingeführt. Im Vorjahr wurden gestärkt durch die Produktverbesserungen rund 80.000 Wohneinheiten mit einem Zuschuss für den Einbruchschutz gefördert. Das BMI und die KfW fördern mit Zuschüssen bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert und die Sicherheit erhöht werden. Private Bauherren und Mieter können ihren Förderantrag vor Beginn der Vorhaben im KfW-Zuschussportal online stellen und erhalten innerhalb weniger Augenblicke ihre Förderzusage. –www.kfw.de/ info-zuschussportal DAS WIRD GEFÖRDERT: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau unterstützt mit bis zu 1600 Euro Zuschuss für Maßnahmen zum Einbruchschutz in Bestandsgebäuden: Gefördert wird der Einbau von: - einbruchhemmenden Hausund Wohnungseingangstüren - Nachrüstsystemen für Hausund Wohnungseingangstüren sowie Türspione - Nachrüstsystemen für vorhandene Fenster sowie einbruchhemmende Gitter, Klapp- und Rollläden - Einbruch- und Überfallmeldeanlagen - baugebundenen Assistenzsystemen

Mit der Brennstoffzelle selbst Strom erzeugen Firma aus Augustusburg setzt auf Innovation Egal, ob beim Neubau eines Eigenheimes oder der Sanierung einer Immobilie – wenn seine Kunden nach dem passenden Heizgerät suchen, dann setzt Ingo Hänel auf die Brennstoffzellen-Heizgeräte aus dem Hause Viessmann. „Das Gerät erzeugt nicht nur Wärme, sondern auch Strom. Vor dem Hintergrund steigender Strompreise kann ich diese Geräte deshalb nur jedem ans Herz legen“, sagt der Inhaber von Sanitär Schramm in Augustusburg. Energiekosten sinken um bis zu 40 Prozent Für die Installation der Anlage brauchen Kunden nichts weiter als einen normalen Gasanschluss. In einem elektrochemischen Prozess entzieht die Brennstoffzelle dem Erdgas Wasserstoff, um damit Strom und Wärme zu produzieren. Nach Angaben des Herstellers geschieht das nahezu emisionsfrei. Ein üblicher Haushalt könne damit den größten Teil seines täglichen Bedarfs selber decken und macht sich so unabhängiger von der öffentlichen Stromversorgung und steigenden Strompreisen. Im Vergleich zum Strombezug aus dem Netz reduzieren Brennstoffzellen- Heizgeräte die Energiekosten um bis zu 40 Prozent und die CO2- Emission wird nahezu halbiert. Hoher Zuschuss vom Staat ······································································· INGO HÄNEL Inhaber von Sanitär Schramm in Augustusburg Foto: privat ······································································· Besonders toll: Der Einbau eines Brennstoffzellen-Heizgeräts wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt. Wer sich außerdem nach dem Kraft-Wärme- Kopplungs-Gesetz (KWKG) die pauschalierte Zahlung für den KWK-Strom auszahlen lässt, erhält zusätzlich 1800 Euro – zusammen also 11.100 Euro. „Die neuen Geräte sind jetzt auf eine Lebensdauer Das neue Brennstoffzellen- -Heizgerät Vitovalor PT2 von Viessmann ist die kompakte Systemlösung für Wohnraumbeheizung und Trinkwassererwärmung. Foto: Viessmann von mindestens 80.000 Betriebsstunden ausgelegt. Die Firma Viessmann gewährt zudem 10 Jahre Garantie auf das Brennstoffzellen-Heizgerät“, weiß Heizungsexperte Ingo Hänel. Lange Unternehmensgeschichte Sanitär Schramm kann auf eine lange Geschichte in Augustusburg zurückblicken. 1977 als Klempnerund Installationsbetrieb von Gerhard Schramm gegründet, hatte sich das Unternehmen schnell einen guten Namen gemacht. Das Fachgeschäft hatte seine Werkstatt bereits damals im Hinterhof des Gebäudes „An der Rodelbahn 2“ (ehemals Chemnitzer Straße 37). 39 Jahre wurde das Unternehmen erfolgreich von Gerhard Schramm geführt. 2016 erfolgte die Übergabe des Klempner- und Installationsbetriebes Gerhard Schramm an seinen langjährigen Mitarbeiter Ingo Hänel, der bereits seine Ausbildung im Betrieb absolvierte. SERVICE Sanitär Schramm hat seinen Sitz An der Rodelbahn 2 in Augustusburg. Telefonisch sind Ingo Hänel und seine Mitarbeiter unter der Rufnummer 037291 20844 erreichbar. –info@sanitaer-schramm.de BAUEN & WOHNEN 28. September 2018 13 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE Für jeden das passende Bad Individualität und moderner Materialmix ziehen im Badezimmer ein Individualität wird im Bad groß geschrieben. Immer mehr Bäder werden deswegen bei einer Modernisierung auf ihre Besitzer persönlich zugeschnitten. „So wie ein gut passender Maßanzug“, sagt Jörg Riedel, Geschäftsführer des Chemnitzer Unternehmens riff Komplettbad. Im Fokus liege dabei weniger Luxus in Form von extravaganten Ausstattungen. Das Badezimmer müsse auch nicht besonders originell ausgestattet sein. Entscheidend sei, dass das Bad in Form und Funktion auf die Wünsche der Nutzer zugeschnitten ist. Riedel weiter: „Das Bad wird zunehmend zu einem Raum mit hoher Aufenthaltsqualität.“ Fast alle Markenhersteller für den Badbereich bieten variantenreiche und komplexe Sortimente an. Viele Programme sind bis ins Detail individualisierbar. Ein weiterer Trend: Die Fliese wird zunehmend reduziert. Die verbleibenden, wenigen Fliesenflächen sollten möglichst keine Fugen aufweisen. So ergänzen sich unterschiedliche Maleroberflächen für die Wände zum Beispiel mit Echt- Holz oder Vinyl für den Boden. „Die Raumgestaltung lebt vor allem von dem Mix an Bad tauglichen Materialien“, so Jörg Riedel. Dieser neue ANZEIGEN Bäder – so individuell wie ihre Besitzer. Foto: Riff Komplettbad Trend befreit das Badezimmer aus seinem starren Korsett und öffnet es zunehmend für eine individuelle, wohnliche Gestaltung. –www.dasneuebad.de 3946582-10-1