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Bauen & Wohnen | 09/2018

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7 Pflegekassen helfen

7 Pflegekassen helfen bei Umbau Mehr Bewegungsfreiheit im Bad für selbstständiges Leben auch im Alter Das Zuhause ist ein gefährlicher Ort: Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts verunglücken rund 3,15 Millionen Menschen im Jahr im Haushalt. Mit zunehmendem Alter lassen häufig die Sehkraft und die Beweglichkeit nach und damit steigt das Risiko eines Sturzes in den eigenen vier Wänden. Der kann fatale Folgen haben: Eine Sturzverletzung zwingt ältere Menschen in vielen Fällen dazu, ihr selbstständiges Leben für immer aufzugeben. Besonders Unfälle im Badezimmer, die Schmerzen für die Betroffenen und hohen Kosten für die Kassen mit sich bringen, ließen sich mit geringem Aufwand im Vorfeld verhindern. Was Senioren häufig nicht wissen: Die Pflegekassen fördern Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen mit bis zu 4000 Euro, wenn ein Pflegegrad vorliegt. Mit diesem Betrag lässt sich beispielsweise eine Wanne zur Dusche umbauen, oder eine Badewannentür in die vorhandene Wanne einsetzen. Die einfachen Umbauten erleichtern die tägliche Körperpflege und senken das Unfallrisiko. „Auch wenn kein Pflegegrad vorliegt, macht es Sinn, Barrieren im Bad zu reduzieren, bevor etwas passiert“, erklärt Alexander Hartisch, Geschäftsführer von nanoBAD. Teilsanierungen wie der Umbau der Badewanne zur Dusche machen das Bad wieder sicher und schenken Lebensqualität. Foto: nanobad.de Stellt der hohe Wannenrand ein Hindernis und damit ein unkalkulierbares Unfallrisiko dar, treten die Profis von nanoBAD auf den Plan. An nur einem Werktag errichten sie an der Stelle, wo bis dato die Badewanne stand, eine begehbare Dusche. Vorbei ist es mit der Kraxelei über den Wannenrand und der Angst vor einem Sturz. Neben dem Umbau der Wanne zur BAUEN & WOHNEN ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE ANZEIGE Dusche bieten die Experten auch den nachträglichen Einbau einer Badewannentür an. Die wasserdichte Tür kann in jede Wanne eingebaut werden und ist für all jene eine Bereicherung, die gerne duschen, aber auf ein Schaumbad nicht verzichten möchten. Fragen zum barrierefreien Bad werden unverbindlich unter der Telefonnummer 0375 21439303 beantwortet. Stellenwert des Badezimmers steigt Komfort und Gemütlichkeit spielen große Rolle 28. September 2018 Knapp 30 Prozent der Deutschen wollen nach einer aktuellen Studie der Vereinigung der Deutschen Sanitärwirtschaft bis 2019 Veränderungen und Anschaffungen im Badezimmer vornehmen. „Davon profitieren auch die deutschen Badmöbelhersteller, denn es geht bei der Renovierung immer auch um Komfort und Gemütlichkeit“, ergänzt Ursula Geismann, Sprecherin des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie. Der einstige Hygieneraum wird mit seinen durchschnittlich 9,1 Quadratmetern zunehmend zur Wohlfühloase. Zum einen ist es der demografische Wandel, der das Thema befeuert, denn immer mehr ältere Menschen wollen immer länger zu Hause wohnen bleiben und brauchen einen barrierefreien Zugang zum Bad und zur Dusche. Zum anderen ist derzeit alles im Trend, was in irgendeiner Hinsicht für die Gesundheit förderlich ist. Die bodengleichen Duschen mit barrierefreiem Zugang genießen Menschen aller Altersklassen. Gleichzeitig erleichtern sie den älter werdenden Menschen und vor allem Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung den Zugang zur Dusche. Endlich sind rutschhemmende und trotzdem schicke Bodenbeläge im Angebot, die sicheren Halt für Nutzer jeden Alters bieten. Gesundheitsförderndes Wohlfühlfeeling hat viele Aspekte. So gibt es für die unterschiedlichsten Tageszeiten inzwischen den passenden Wasserstrahl. Individuelle Dusch- Szenarien sind bei immer mehr Menschen gewünscht: „Am Morgen zur Aktivierung und am Abend zur Entspannung, prasseln fontänenartige Wasserfälle beim Duschen auf ihre glücklichen Benutzer“, so Geismann. Im Möbelbereich ist ganzheitliches Design statt technisch wirkendem Produktdesign angesagt. Modulare Badmöbel, die individuell geplant werden, sind im Kommen. Eine Sitzgelegenheit, gerne auch eine Bank für zwei Personen, darf im modernen Bad nicht fehlen. Einmal zur Entspannung, aber auch zum bequemen Socken anziehen oder Schuhe schnüren. Das Badezimmer wird wohnlicher, gemütlicher und behaglicher. Holz als Möbeloberfläche ist dabei in Kombination mit weißem Lack der Renner der Saison. „Das moderne Badezimmer ist heute der Zwilling der Küche,“ erläutert Geismann die Entwicklung, „denn für den benötigten Stauraum wollen die Kunden intelligente Möbel.“ ANZEIGEN 3941838-10-1

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