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Charl | 09/2017

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Charl 14 CHEMNITZ ERLEBEN SEPTEMBER -2017 © Istock Frederik hat es in der Hand. Der zehnjährige Chemnitzer wird am 25. September den Vorhang zum diesjährigen Kinder- und Jugendfilmfestival Schlingel öffnen. Er gibt damit den Startschuss zu einem cineastischen Ereignis von einzigartigem Umfang. Mit mehr als 160 langen und kurzen Kinder- und Jugendfilmproduktionen bietet das Festival seinen Gästen ein besonders breites Filmprogramm. Komplettiert wird es durchzahlreiche Rahmenveranstaltungen. So erweitern die Macher des „Schlingel“ mit dem „Industry Forum“ am 28. und 29. September 2017 das Festival um ein Angebot, welches für Fachbesucher einen Branchentreffpunkt der gesamten Kinder- und Jugendfilmszene schafft. Podiumsdiskussionen, ein wissenschaftliches Filmsymposium, Seminare, Gesprächsrunden Ein Fest für den Film Derzehnjährige Frederik ist das diesjährige Maskottchen des Filmfestivals „Schlingel“ für und mit Filmexperten sowie die Projektwerkstatt„ComingSoon“ sollen dabei exzellente Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und zum Netzwerken bieten. Auch das Kino Metropol wird beim diesjährigen Festival mit eingebunden, am 27. September läuft hier„Die lange Nacht der kurzen Filme“. ImFokus: ein dreistündiges Spezialprogramm. Begleitet wird dieser Höhepunkt von der Verleihung der Kurzfilmawards.Anden Nachmittagen lockt während des Festivals eine täglich geöffneteKreativmeile: An verschiedenen Stationen kann gebastelt, gerätseltund entdeckt werden. Wie entstehen bewegte Bilder, welche Tricks gibt es im Film und wie funktionieren eigentlich die optischen Illusionen? All das wirddorterklärt. SERVICE: Das Schlingel-Programm ist ab 6. September unter www.ffschlingel.de verfügbar. Tickets gibt es ab 6. September für alle Veranstaltungen ab 14 Uhr in allen Freie- Presse-Shops.AmVormittag laufen Veranstaltungen für Schulen. 17. November 2017 bis4.März 2018 Di –Fr9–17Uhr Sa,So, Feiertag 10 –17Uhr PROMINENTER BESUCH: Der berühmte Schauspieler Pierre Richardist in diesem Jahr zum Chemnitzer Festival eingeladen. Anlass: Die Ausstrahlung des Streifens „Le Petit Spirou“. Der genaue Termin ist ab6.September im Programm auf der Internetseite des Festivals abrufbar. Darum geht es im Film: Derkleine Spirou möchte– wie alle anderen Familienmitglieder vorihm auch –Hotelpage werden. Als seine Mutter verkündet, dass seine Ausbildung an der Akademie schon bald beginnt, beschließt er, die verbleibende gemeinsame Zeit mit seinen Freunden noch einmal ordentlich zu genießen. Und schon starten alle in ein außergewöhnliches Abenteuer,das keiner jemals vergessen wird. DER MACHER: Michael Harbauer reist für den Erfolg des Chemnitzer Filmfestivals „Schlingel“ unermüdlich um den Erdball. Sobegleitete erallein in diesem Jahr Film- und Festival- Präsentationen in Kanada,Usbekistan, Vietnam, Taiwan undSüdkorea. Und in den kommenden Monaten stehen weitere Ziele auf dem Plan: So wird er an einem Festival in Tokio teilnehmen, welches unter dem Motto„Fokus Germany“ mehrere Spielfilme zeigt. Gerade hat Harbauer zudem einen Trip nach Moskau hinter sich: „Dort gab es eineSchlingel-Matinee, in derdeutsche Produktionen vergangener Editionen in zwei Moskauer Kinos gezeigt werden.“ Die Einsprache auf Russisch ermöglichte das Verstehen der Filme. Auch imgriechischen Pyrgos präsentiert Harbauer nochindiesem Jahr Langspielfilme und Kurzfilmprogramme. Die Reisen sind durch die Kooperation mit der Sächsischen Staatskanzlei, der Mitteldeutschen MedienförderungMDM sowie dem Goethe- Institut möglich. WWW.FREIEPRESSE.DE/CHARL

2017 - SEPTEMBER Der Chemnitzer Künstler Jan Kummer gehörtzuden bekanntesten Persönlichkeiten der Stadt. Der Kulturschaffende hatals Musiker, als bildender Künstler,als Szenemensch und Clubmitbegründer von sich reden gemacht. Jetzt präsentieren die Kunstsammlungen Chemnitz amTheaterplatz vom10. September biszum 31. Oktobererstmals Werke Kummers. Die zwischen 2002 und 2015 entstandenen sogenannten Eglomisierungen zeigen in gestalterischerVielfalt denkritischen Blick des Künstlers auf die Gesellschaft. Es war im Jahr 1981, als Jan Kummer erste Gemälde und Grafiken schuf. Damals begann er auch, sich intensiv mitMusikauseinanderzusetzen. Als Mitglied der Experimentalband AG Geige, die 1984 gegründet wurde und 1993 auseinanderging, war er in multimediale Kunstprojekte involviert.Anfang der2000er­Jahre entdeckte erdie Technik der Eglomisierungfür sich. Wasdas ist? Eine Methode, umunterschiedlichste Materialien, unter anderem verschiedene Farbpigmente, Papiere und Metallfolie als Collage hinter Glas zu bringen. Kummer nutzt dabei die gesamte Bandbreite der Technik. IneinigenWerken stehen technische Geräte imMittelpunkt, die seltsam antiquiert wirken: ein riesiger Rechenschieber im Werk „Wurzelstab“ aus dem Jahr 2006 oder eine Rakete im Werk „Fernweh“ (2002). Niesind seine Figuren ohne Arbeitsethos. Sie gehen einer Künstler, Kulturschaffender Kummer Jan Kummer mit der Skulptur„Seemannsgrab“. Sie stehtinzwischen in Hamburg. Foto:Andreas Seidel konkretenTätigkeitnach, wie die an einer großenSchalttafel stehenden Dispatcher.Der Sinn? Bleibt für den Betrachter allerdingsoft verborgen. Zur Ausstellung erscheint ein 44­seitiger Katalog mit überwiegend ganzseitigen Abbildungen aller Werke und Texten von Rainer Beck, emeritierter Professor für Kunstgeschichteander Hochschule für Bildende KünsteDresden, sowie Burkhard Müller, Journalist und Dozent für Latein an der Technischen HochschuleChemnitz. KUNST-TICKER +++ Im Mittelpunkt der elften Ausstellung der Reihe„Junge zeitgenössische Kunst aus Sachsen" im Museum Gunzenhauser steht noch bis zum 8. Oktober die Comic­Schau von Anna Haifisch. +++ +++ Die Kunstsammlungen Chemnitz am Theaterplatz präsentieren noch bis zum 24. September 30 Werkevon 18 Künstlern aus der Sammlung Claus Hüppe. Gezeigt werden Gemälde, Aquarelle, Grafiken und Zeichnungen der KlassischenModerne. +++ +++ Noch bis 30. September sind in der Galerie Weise Arbeiten unter anderem von Michael Lauterjung zu sehen. Seine großformatigen Bilder zeigen fruchtende Stillleben, zum Anbeißen schön. +++ +++ Sali Mullers Arbeiten „Blackout“ sindnoch bis 14. Oktober in der Galerie e.artis ausgestellt. Die großformatigen Spiegelarbeiten setzen sich mit einem Spektrum an psychosozialen Themen auseinander. +++ +++Während in den Chemnitzer Kunstsammlungen eine„Sommerbrise“ weht, wirdinder neuen Ausstellung in der Galerie des Vereins Kunst für Chemnitz das „Sommerloch“ gefüllt –mit frischen Arbeiten der Künstler des Vereins. +++ Sie wünschen sich mehr Bewegung am Arbeitsplatz? Dann testen Sie dynamisches Sitzen in Bewegung mit der 3D-Balance by Dauphin im Büroland Chemnitz. Vereinbaren Sie noch heuteeinen Termin! Büroland GmbH Beckerstraße 13 09120 Chemnitz Telefon: 0371 38218-0 www.büroland.de Fit sitzen mit 3D-Balance by Dauphin WWW.FREIEPRESSE.DE/CHARL Bei Vorlage erhalten Sie eine kostenlose Erstberatung zu: Fit für die moderne Arbeitswelt?