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CHARL | 11/2017

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Charl 14 CHEMNITZ

Charl 14 CHEMNITZ ERLEBEN NOVEMBER - 2017 Märchenhaft! Bunt! Bollywood! Raul Arcangelo spielt in „Das Dschungelbuch“ das Menschenkind Mowgli. Foto: Theater / Wuschanski Termine unter www.theaterchemnitz.de Welch ein Erlebnis: Die Ballettcompany hat sich der Geschichte „Das Dschungelbuch“ angenommen und bringt sie als knallbuntes Pop-Ballett auf die Bühne. Da hüpfen die Affen, da tanzen Rehe auf Spitze, da schieben sich die Geier die Brille aberwitzig auf die Nasenspitze und wackeln affektiert mit dem Popo über dem tot geglaubten Bären Balu. Dass der nur Sekunden später mopsfidel wieder aufersteht, passt umso mehr zum munteren Reigen, in den sich das Menschenkind Mowgli begibt. Ashley Lobo, Gründer und Künstlerischer Leiter der Danceworx Performing Arts Academy in Mumbai, reist als Choreograf um die ganze Welt. Nun hat er in Chemnitz Halt gemacht und der hiesigen Company noch mehr Lust aufs Tanzen gemacht. Wie im Bollywood-Film springen und strahlen und singen die Darsteller um die Wette. In kaum einem anderen Ballett der vergangenen Jahre hat das Chemnitzer Ensemble gleichzeitig so viel tänzerischen Ausdruck und schauspielerisches Können bewiesen. Das Stück läuft im Dezember und im Januar. Eine aussagekräftige Kritik zum Stück steht unter: www.theaterfoerderverein-chemnitz.de. Alles WWW.FREIEPRESSE.DE/CHARL

2017 - NOVEMBER Kultur! „Der kleine Lord Fauntleroy“, das Weihnachtsmärchen von Marc Gruppe nach dem Kinderbuch von Frances Hodgson Burnett, läuft ab sofort im Schauspielhaus. Die Zuschauer erwartet eine wunderbar anrührende Geschichte über die Kraft der Liebe und die Freude, die es bereitet, anderen Gutes zu tun – eine wundervolle Botschaft, nicht nur zur Weihnachtszeit. www.theater-chemnitz.de „Ein Maskenball“, das Melodrama von Giuseppe Verdi mit einem Libretto von Antonio Somma, hat am 2. Dezember Premiere im Opernhaus. Die Regisseurin und Choreografin Arila Siegert setzte in Chemnitz bereits Faurés „Pénélope“, Webers „Freischütz“ und Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ in Szene. Am Dirigentenpult gibt Guillermo García Calvo sein Premieren-Debüt. www.theater-chemnitz.de „Das Christbaumbrettl“ von Karl Valentin hat am 1. Dezember AUF DER BÜHNE: KULTUR-TICKER: Premiere im Fritz-Theater. Auf dem Weihnachtsmarkt hat der Vater ein Christbäumchen erworben, aber ohne das „Brettl“ zum Aufstellen, das die Mutter ihm aufgetragen hatte. Um spontane Ideen ist der Vater nicht verlegen: Da wird das Bäumchen diese Weihnachten halt liegend aufgestellt. www.fritz-theater.de „Schrottwichteln“ mit Kerstin Heine, Martin Berke und Eckard Lange erleben die Besucher im Kabarettkeller unter der Markthalle. Sie versprechen hoch und heilig: Hier gibt es die ultimative Checkliste für ein gelungenes Fest. Damit am Ende nicht der Baum brennt, anstatt der Kerzen. www.das-chemnitzer-kabarett.de „Der dressierte Mann“, die Komödie von John von Düffel nach dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar, hat am 27. Januar Premiere im Schauspielhaus. Die Streitschrift erschien 1971 und war für die feministische Bewegung zunächst ein Affront. Vilar hielt es für unter ihrer Würde, Frauen allein in der Opferposition zu sehen. www.theater-chemnitz.de +++ Vom 12. November bis zum 18. Februar 2018 zeigen die Kunstsammlungen Chemnitz am Theaterplatz die Ausstellung „Von Pablo Picasso bis Robert Rauschenberg. Schenkung Céline, Heiner und Aeneas Bastian. Hommage à Ingrid Mössinger“. Die Präsentation vereint eine Sammlung vielfältiger zeitgenössischer Positionen. Zu sehen sind Gemälde, Skulpturen, Installationen, Collagen, Aquarelle, Zeich nungen, Fotografien und die verschiedensten Drucktechniken. Die Sammlung umfasst über 200 Einzelwerke internationaler Künstler. +++ Wie entstehen Gesten? Prof. Dr. Ellen Fricke, Inhaberin der Professur Germanistische Sprachwissenschaft, Semiotik und Multimodale Kommunikation an der TU Chemnitz und Dr. Oliver Brehm, Museumsleiter des Industriemuseums. Foto: TU Chemnitz/Pressefoto Schmidt Eine Kooperation zwischen der Technischen Universität Chemnitz und dem Sächsischen Industriemuseum macht es möglich: In einer bundesweit einzigartigen Schau können Besucher des Ausstellungshauses an der Zwickauer Straße "Gesten" im kulturellen und technologischen Wandel erleben. Gesten begleiten unser Sprechen, verkörpern innere, räumliche und bildliche Vorstellungen und sind ein wichtiger Teil der Alltagskommunikation. Mit dem Daumen nach oben geben wir unser Okay, wir imitieren mit unseren Händen Objekte und wie wir mit ihnen umgehen. Gesten sind dabei für uns ein wichtiger visuell-kultureller Wissensspeicher des Objektgebrauchs. So sind in der Geste des Telefonierens, bei der die Hand als Ganzes mit abgespreiztem kleinen Finger und Daumen ein Handy verkörpert, noch Formaspekte des alten gebogenen Telefonhörers auffindbar. Insbesondere gewinnen Gesten für die Steuerung technischer Geräte immer größere Bedeutung und werden zum Beispiel für die Bedienung von Fernsehern, Staubsaugern und die Kommunikation mit fahrerlosen Autos und anderen Robotern nutzbar gemacht. Ein zentrales Ziel der Ausstellung ist es, Gesten und ihre vielfältigen Bezugspunkte zu aktuellen kulturellen und technischen Entwicklungen erfahr- und erlebbar zu machen. 17. November 2017 bis 4. März 2018 +++ Im Mittelpunkt der zwölften Ausstellung der Reihe „Junge zeitgenössische Kunst aus Sachsen“ im Museum Gunzenhauser stehen vom 21. Oktober bis zum 7. Januar 2018 die farbintensiven Gemälde, Skulpturen und textilen Arbeiten der in Dresden geborenen Künstlerin Grit Richter. +++ +++ “AUF AUGENHÖHE“ begegnen sich Hans Brockhage und Joachim Dunkel im Wasserschloss Klaffenbach. Bis zum 14. Januar sind hier deren Skulpturen, Figuren und Sammlungen zu sehen. Zwei Bildhauer, gleicher Jahrgang, der eine im Osten, der andere im Westen: Beide mit eigenwilligen künstlerischen Positionen, der eine abstrakt im Widerspruch zu staatlichen Vorgaben, der andere figürlich gegen den Trend der Westkunst zu seiner Zeit. +++ +++ Bis zum 13. Dezember sind in der Galerie Borssenanger Arbeiten auf Papier und Leinwand des Chemnitzer Künstlers Steffen Volmer zu sehen. Die vornehmlich in Mischtechnik gezeichneten Arbeiten stehen unter dem Motto „Veto“ und stammen aus den vergangenen zwei Jahren. Insgesamt 54 Arbeiten sind in der Schau zu sehen. +++ Di – Fr 9 – 17 Uhr Sa, So, Feiertag 10 – 17 Uhr Zwickauer Str. 119 | Tel. 0371 3676-140 | Di bis Fr 9–17 Uhr | Sa, So, Feiertag 10–17 Uhr INDUSTRIEMUSEUM CHEMNITZ SÄCHSISCHES INDUSTRIEMUSEUM WWW.FREIEPRESSE.DE/CHARL Ostern_IMC.indd 1 10.03.2017 08:03:53