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Das neue Erzgebirgsstadion | 1/2018

12 GLÜCK AUF IM

12 GLÜCK AUF IM ERZGEBIRGSSTADION Zwischen Wehmut und Freude Fanprojekt Michael Scheffler schätzt die bessere Akustik in der Arena Januar 2018 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Was wäre Fußball ohne Fans? Nix, gar nix. Grund genug, beim Fanprojekt Aue nachzufragen, was die Anhänger zur neuen Arena sagen. Michael Scheffler, der Leiter des Fanprojekts, ist nicht nur großer Veilchen-Fan, sondern vom neuen Stadion begeistert. „Ich finde gelungen, dass es jetzt ein reines Fußballstadion ist.“ Zwar hatte die lilafarbene Laufbahn Kultstatus, doch durch deren Wegfall sind die Zuschauer jetzt viel näher am Geschehen auf dem Rasen. „Das macht auch eine bessere Akustik“, sagt Scheffler, räumt aber ein, dass er zwischen Wehmut und großer Freude schwankt. „Es ist topmodern, aber es ist halt auch nicht mehr das Stadion, in dem ich meine ersten Spiele erlebt habe.“ Deshalb findet Scheffler es sehr gut, dass ein Alleinstellungsmerkmal geblieben ist: „Schön, dass man die alten Flutlichtmasten erhalten hat. Das finden viele sehr gut.“ Dass die Vorfreude unter den Fans überwogen hat, zeige sich auch im Internet. Einerseits betreuen Fans dort Seiten, die den Stadionbau dokumentierten, andererseits gibt es zahlreiche Klicks und Kommentare. „Das, was der Landkreis und die Baufirmen geleistet haben, ist vorbildlich. Wenn man mal sieht, wie das bei anderen Vereinen gelaufen ist, ist es Wahnsinn. Bei vielen hat es deutlich länger als geplant gedauert.“ Es habe keinen Bauverzug gegeben und auch der Kostenrahmen sei nicht gesprengt worden. Deshalb freuen sich auch die Anhänger der Lila-Weißen nahezu uneingeschränkt über „ihr“ neues Stadion und auf die große Kulisse, die es am 28. Januar gegen Eintracht Braunschweig erstmals geben wird. Michael Scheffler (links) ist der Leiter des Fanprojekts, das eine aktive Arbeit leistet. Selbst Kultspieler Ansgar Brinkmann schaute schon zu einer Lesung vorbei. Foto: Katja Lippmann-Wagner 3889859-10-1 3892808-10-1 3889801-10-1 3891011-10-1

GLÜCK AUF IM ERZGEBIRGSSTADION Januar 2018 13 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Lichtkonzept begeistert Ein beliebtes Fotomotiv Imposanter, schöner Anblick - die Haupttribüne am Abend. Foto: Katja Lippmann-Wagner Das Erzgebirgsstadion ist eine echte Augenweide. Vor allem die neue Haupttribüne mit ihrem Funktionsgebäude begeistert mit einem wunderbaren Lichtkonzept, welches vor allem bei Abendspielen und in der kalten und dunklen Jahreszeit zum Tragen kommt. Natürlich fehlt das Vereinswappen nicht. Dieses trägt im Herzen seit vielen Jahren das Wappen der Kreisstadt. Ans alte Stadion erinnern nur noch die markanten Flutlichtmasten, die vorerst erhalten bleiben. Direkt vor der Haupttribüne befindet sich der neue Fanshop. Haas bleibt Torhüter verlängert Es ist nicht die wichtigste Personalie, die der FC Erzgebirge Aue zu klären hatte, doch sie ist geklärt: Torhüter Daniel Haas bleibt den Lila-Weißen auch über die Saison hinaus treu. Der 34-Jährige verlängerte seinen Kontrakt im Lößnitztal bis Ende Juni 2019. „Wir sind sehr froh, dass Daniel für ein weiteres Jahr bei uns bleibt und mithilft, unsere Vorhaben und Ziele zu erreichen“, zeigte sich Cheftrainer Hannes Drews zufrieden: „Auf der Torhüterposition sind wir damit weiterhin sehr gut aufgestellt. Wir haben eine tolle Mischung aus talentiertem Nachwuchs, absoluter Zuverlässigkeit, Können und langjähriger Erfahrung.“ Daniel Haas war im Herbst 2016 ins Lößnitztal geholt worden, weil sich Kapitän und Schlussmann Martin Männel eine schwere Verletzung zugezogen hatte. Haas war glücklich über diese Chance. Mittlerweile fühlt er sich im Erzgebirge sehr wohl. „Wir haben eine gute Mannschaft, die als solche echt prima funktioniert. Darum freue ich mich über das Vertrauen und hänge gern noch ein Jahr dran“, so der Torwart, der unter anderem zum Kader von Hannover 96, Union Berlin und der TSG Hoffenheim gehörte. Vor Haas hatte bereits Martin Männel seinen Kontrakt vorzeitig verlängert. Das Dreigestirn der Torhüter komplettiert Robert Jendrusch. Im Sommer würden sechs weitere Verträge auslaufen: Kalig, Riese, Hertner, Soukou, Adler und Jendrusch. Der Verein will zeitnah in die Gespräche gehen und Nägel mit Köpfen machen. 3892340-10-1 3892419-10-1 3892435-10-1