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Das neue Erzgebirgsstadion | 1/2018

14 GLÜCK AUF IM

14 GLÜCK AUF IM ERZGEBIRGSSTADION Januar 2018 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Stürmer mit Gardemaßen und Namensgedächtnis Verpflichtung Ridge Munsy kommt auf Leihbasis aus der Schweiz ins Erzgebirge 28 Jahre, 1,88 Meter, athletische Figur – der FC Erzgebirge Aue hat sich mit Ridge Munsy eine echte Verstärkung geholt. Der Mittelstürmer, der bei Grasshopper Club Zürich unter Vertrag steht, soll den FC Erzgebirge Aue auf Leihbasis zum Klassenerhalt schießen. Ursprünglich war der erzgebirgische Zweitligist bereits im Sommer an Munsy dran, doch die Pläne zerschlugen sich. „Ich hatte damals zu Tedesco Kontakt, doch leider ist er dann zu Schalke gewechselt. Wir hatten dann beim Grasshopper Club selbst einen Trainerwechsel und ich habe da eine Chance erkannt, die am Anfang ganz gut ging, später dann weniger gut“, verrät Munsy und ergänzt: „Zum Glück hat es im zweiten Anlauf in Aue geklappt.“ Aus seiner Sicht habe vieles für Aue gesprochen: „Zum einen die Bemühungen, die sich der Verein gemacht hat. Ich hatte später dann auch mit Trainer Drews Kontakt, durfte mir hier alles ansehen und da hat wirklich alles gestimmt“, sagt der Stürmer, der nach Ansicht vieler Gardemaße mitbringt. Bereits im Trainingslager in Spanien lernte Munsy seine neuen Vereinskollegen und das Trainerteam kennen. Im Erzgebirge selbst, war es dann erst einmal kalt. „Schon zu meiner ersten Trainingseinheit hat mich die Kälte willkommen geheißen“, lacht der 28-Jährige, der mit der Kälte kein Problem hat, weil er Ridge Munsy Foto: Katja Lippmann-Wagner Neuzugang Ridge Munsy (l.) in Action. Foto: Katja Lippmann-Wagner in der Schweiz aufgewachsen ist und damit das mitteleuropäische Klima natürlich gewöhnt ist. „Ich bin zwar gern in der Wärme, genieße Sonne und Strand, aber ich komme auch im Winter zurecht“, so Munsy. Trainer Hannes Drews ist von seinem neuen Schützling angetan. Auch weil er bereits bei der ersten Trainingseinheit nicht nur die Namen seiner Mitspieler, sondern zum Teil sogar deren Spitznamen kannte. „Das ist auch eine Supervorbereitung, wenn ein Spieler alle Namen weiß. Das ist für einen neuen Spieler sensationell“, stellt Hannes Drews fest. Charakterlich sei er höflich, freundlich und nehme Sachen sehr gut auf. Das wichtigste aber werden die Dinge sein, die Ridge Munsy, der sowohl die Staatsbürgerschaft des Kongos als auch der Schweiz besitzt, auf dem Platz zeigt. „Was man einfach sieht, ist seine Körperlichkeit. Das haben wir so in dieser Form vorne noch nicht“, sagt Chefcoach Drews. Er bringe genau die richtige Mischung aus Schnelligkeit, Robustheit und einen guten Abschluss mit. Der Neue selbst fühlt sich im Erzgebirge schon richtig wohl. Es habe sich sehr schnell ins Team eingegliedert. „Sie haben mich super aufgenommen. Es ist eine sehr sympathische Mannschaft“, so Munsy, dem sofort der familiäre Umgang aufgefallen ist, der im Lößnitztal gepflegt wird. Hohe Erwartungen an den Neuzugang hat auch Präsident Helge Leonhardt: „Mit Munsy ist Erfahrung, ist Qualität gekommen. Er ist ein „Kanten“, körperlich sehr präsent.“ 3892717-10-1 3892529-10-1

GLÜCK AUF IM ERZGEBIRGSSTADION Januar 2018 15 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Coach will nichts versprechen Cheftrainer: Hannes Drews hofft auf schnellen Klassenerhalt und setzt auf jeden einzelnen Spieler Es ist ein knallhartes Auftaktprogramm, das vorm FC Erzgebirge Aue liegt. Das erste Spiel im fertig gestellten Erzgebirgsstadion wird am Sonntag die Begegnung gegen Eintracht Braunschweig sein. Mannschaft, Trainer und Fans hoffen natürlich, dass dabei auch der erste Dreier vor großer Kulisse eingefahren werden kann. Überhaupt gibt es guten Grund zur Annahme, dass die Veilchen in dieser Saison nicht bis zum Schluss um den Klassenerhalt bangen müssen. „Die Liga ist sehr, sehr eng“, betont Hannes Drews und mag zurzeit noch nicht versprechen, dass der Klassenerhalt Tage vor dem letzten Spiel bereits in Sack und Tüten ist. Besonders positiv stimmt Drews, dass die Mannschaft immer ein ordentliches Engagement zeigt, gerade auch während des intensiven Trainingslagers sei das der Fall gewesen. „Wir hatten vier Einheiten am Stück, mit morgens, nachmittags, noch einmal morgens und noch einmal nachmittags, die sicherlich schon ordentlich weh getan haben, aber es haben alle mitgezogen, haben alle Gas gegeben“, freut sich Drews und sagt weiter: „Wenn wir Neues trainiert haben, waren alle sehr konzentriert bei der Sache.“ Das stimmt mich einfach zuversichtlich, aber es zählt halt auch noch, die Gegner richtig zu bekämpfen und in den Spielen eine gute Tagesform zu haben.“ Die Bedingungen in Spanien, Anfang Januar, seien optimal gewesen. Gutes Hotel, guter Platz und angenehmes Wetter – alles habe gepasst. Dem Trainer ist es durchaus bewusst, dass durch die Verpflichtung von Ridge Munsy der Konkurrenzkampf zwischen den Stürmern weiter forciert wird: „Wir haben einfach noch einmal nach einem anderen Spielertypen gesucht.“ Ob Munsy nun aber dafür verantwortlich ist, dass die Veilchen das zweite Tor machen, bleibt abzuwarten. „Wenn es so wäre, unterschreib ich es. Es ist wichtig, dass wir so ein bisschen auf dieses Tor gehen und dass das Schussglück wieder zurückkehrt.“ Zurückgekehrt ist auch Nicky Adler. Er trainiert seit ein paar Tagen wieder mit der Mannschaft. „Es ist keine Floskel, wenn ich sage, dass jeder Spieler im Kader wichtig ist“, Ein starkes Team: Chefcoach Hannes Drews, Torwarttrainer Max Urwantschky, Co-Trainer Robin Lenk und Athletiktrainer Werner Schoupa. (von links) Foto: Katja Lippmann-Wagner so der Coach. „Die Wichtigkeit wird vielleicht nicht in den ersten Wochen zu sehen sein, aber gerade zum Ende der Saison, wenn es Verletzungen und Gelb-Sperren gibt, ist es wichtig, dass wir noch einmal nachschieben können.“ Da habe Nicky Adler einen wichtigen Part. Das letzte Testspiel gegen Rot-Weiß Erfurt haben die Veilchen mit 0:1 verloren. Foto: Katja Lippmann-Wagner Große Symbolik: Im Schacht brennt Licht. Foto: Katja Lippmann-Wagner Hannes Drews hat bereits Gefallen an erzgebirgischer Volkskunst gefunden. Foto: Katja Lippmann-Wagner 3892582-10-1