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Das neue Erzgebirgsstadion | 1/2018

18 GLÜCK AUF IM

18 GLÜCK AUF IM ERZGEBIRGSSTADION Motivation durch den Schacht Kapitän Martin Männel bleibt dem FC Erzgebirge Aue bis 2022 treu Januar 2018 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Torwart Martin Männel ist kein normaler Spieler. Der Kapitän der Veilchen ist eine Identifikationsfigur. Er steht wie kaum ein anderer für den FC Erzgebirge Aue. Seit zehn Jahren erfüllt der heute 29-Jährige im Lößnitztal seinen Vertrag. Als er kurz vorm Jahreswechsel bei den Veilchen bis 2022 verlängerte, löste das auf allen Ebenen des Vereins große Freude aus. Männel selbst ging diesen Schritt ganz bewusst: „Es war definitiv eine emotionale Geschichte“, sagt der Torwart, der längst in der Region heimisch geworden ist und Wurzeln geschlagen hat. Mit seiner Vertragsverlängerung setzte er ein besonderes Zeichen und machte deutlich, dass er sich durchaus vorstellen kann, im Erzgebirge seine aktive Karriere zu beenden. „Ein Wechsel innerhalb der zweiten Liga war für mich undenkbar“, sagt der Torwart, der dem Verein dankbar ist, dass er ihm die Chance auf Profifußball gegeben hat. Er habe sich in den zehn Jahren einiges aufgebaut: „Nicht nur was den Sport angeht, sondern auch neben dem Fußball. Das alles herzugeben für ein Abenteuer von ein oder zwei Jahren, das war es mir nicht wert.“ Über den Neubau des Erzgebirgsstadions freut sich der Kapitän ganz besonders, denn schon seit seiner Verpflichtung war ein möglicher Stadionumbau immer mal wieder Thema. Besonders gelungen findet der 29-Jährige den „Schachteingang“ zum Stadion. „Ich glaube schon, dass Spieler der anderen Mannschaften davon beeindruckt sind.“ Denn es sei in den Bundesligastadien nicht alltäglich. „Auf Schalke gibt es dann noch einmal ein sehr imposantes Beispiel. Dort ist auch der Bergbau das Thema und auch in Bochum hat man es ein bisschen angedeutet, aber in dieser Art und Weise sind Schalke und wir einzigartig“, so der Kapitän. Es sei ein Stück Tradition, was durch die Wismut in den Verein hineingetragen und immer weiter gelebt wurde. „Ich bin nach zehn Martin Männel ist im Verein zur Identifikationsfigur geworden. Foto: Katja Lippmann-Wagner Jahren in die ganze Geschichte involviert.“ So war Männel schon mehrfach Untertage und kennt die Welt der Bergleute. Der Gang durch den Schachteingang setzt nicht nur bei ihm ein paar Prozente mehr frei und sorgt für zusätzliche Motivation. 3891761-10-1 3892361-10-1 3891476-10-1 3893266-10-1 3892525-10-1

GLÜCK AUF IM ERZGEBIRGSSTADION Januar 2018 19 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Kameradschaft im Kumpelverein Mitgliederversammlung Verein erwirtschaftet ein Plus und schließt die Reihen Einigkeit, Geschlossenheit, Kameradschaft – das sind die Tugendender Wismut-Kumpel. Daher sollten sie gerade in einem Kumpelverein zelebriert werden. Auf der letzten Mitgliederversammlung des FC Erzgebirge Aue wurde gerade diese Zusammenhalt wieder einmal ausgelebt. Wer die Mitgliederversammlung Ende vergangenen Jahres erlebt hat, wird mit einem guten Gefühl der Geschlossenheit im Verein nach Hause gegangen sein. Die Mitgliederversammlung hat gezeigt, dass im Kumpelverein Einigkeit herrscht. Foto: Katja Lippmann-Wagner Natürlich drängt sich dabei die Frage auf, wie das geschafft wurde. Die Antwort darauf kennt Helge Leonhardt: „Weil alle, denen der Verein am Herzen liegt, verstehen, dass die enormen Herausforderungen im Profifußball führungsseitig sowohl im sportlichen als auch im ökonomischen Bereich gemeistert werden müssen und ein Kraftakt sind.“ Ökonomisch hatte der FCE zur Mitgliederversammlung positives zu verkünden: Der FC Erzgebirge Aue hat demnach im Wirtschaftsjahr 2016/2017 einen Gewinn von 303.000 Euro erzielt. Demnach haben die Lila-Weißen Einnahmen von 13,8 Millionen Euro erzielt. Der Ligaschnitt liegt bei zirka 34 Millionen Euro. „Im Erzgebirge seien die Bleistifte halt immer ein bisschen spitzer“, so Marcus Klein, der über die finanzielle Situation des Vereins im Dezember Rechenschaft ablegte. Die Verwaltung leiste gute Arbeit, werde von vielen fleißigen Bienchen getragen. Gleichzeitig lobte Klein die solide Arbeit des Vorstandes, der offenbar immer die Finanzen im Blick habe und nicht über die Verhältnisse wirtschafte. Stürmer Pascal Köpke verfolgt die Mitgliederversammlung. Foto: Katja Lippmann-Wagner „Jeder kann stolz auf unseren Traditionsklub sein, gerade wenn man sieht, was sich in vielen anderen Vereinen vor und hinter den Kulissen abspielt“, sagt Leonhardt. 3892299-10-1