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Das neue Erzgebirgsstadion | 1/2018

4 GLÜCK AUF IM

4 GLÜCK AUF IM ERZGEBIRGSSTADION Januar 2018 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Investitionen gehen weiter Oberbürgermeister Heinrich Kohl hofft auf guten Tabellenplatz Brücken- und Sportstadt lautet der Beiname von Aue. Denn Mannschaften aus Aue mischen in verschiedenen Sportarten in den höchsten Spielklassen der Bundesrepublik mit. Über Fußball und die neue Arena hat Katja Lippmann-Wagner mit Oberbürgermeister Heinrich Kohl gesprochen. Welche Bedeutung hat das Stadion für die große Kreisstadt Aue? Das ist eines der Sonderbauwerke, die unsere Sportstadt repräsentieren. Wir fühlen uns da in besonderer Weise geehrt. Der Neubau hat als Spielstätte unseres Zweitligisten eine ganz wesentliche Bedeutung für uns als Stadt. Wie haben Sie die zweijährige Bauphase erlebt? Das ist vielleicht ein weiteres „Wunder“ von Aue. Hier hat die öffentliche Hand gebaut und zwar losweise, in Fachlosen. Alle Ausschreibungsvorschriften wurden eingehalten und mit den Kosten sind auf dem Punkt gelandet. Besser kann es die öffentliche Verwaltung nicht machen. Da muss ich dem Landkreis mein höchstes Lob aussprechen. Nun war der Bau im Vorfeld nicht unumstritten. Wie ist jetzt die Stimmung in Aue? In Aue war es sicherlich unumstritten, dass man bauen will und muss. Bei uns stand nur die Finanzierungsfrage im Raum. Aber auch unser Anteil ist jetzt akzeptiert. Man sieht, was damit gemacht wurde und es war sehr erfolgreich. Es ist auch gut, dass es keine Dreiviertellösung, sondern eine Komplettlösung ist. Die Stadt wird aber in Sachen Sport weiterbauen. Was steht als nächstes an? Wir haben in den nächsten Jahren mit dem Nachwuchsleistungszentrum zu tun. Da gibt es allerdings große Fördermittel. Ist das abgeschlossen, ist es eine runde Sache – dann haben wir , die Kommunalkörperschaften, insgesamt 30 Millionen investiert. Traurig waren die Leichtathleten, weil ihre einstige Sportstätte zu einer reinen Fußballarena umgebaut wurde. Auch dafür hat sich eine Lösung gefunden – Wie ist da der Stand der Dinge? Durch das Nachwuchsleistungszentrum, dem Sport- und Freizeitzentrum, erhalten auch die Leichtathleten einen neuen Laufring und neue Möglichkeiten. Da wir in einem Sonderprogramm des Bundes sind, ist nicht nur ein Bauabschnitt geplant. Sämtliche Bauabschnitte werden nacheinander umgesetzt. Bereits Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres können wir den neuen Laufring übergeben. Oberbürgermeister Heinrich Kohl Foto: Carsten Wagner Was schätzen Sie am Stadion? Ich finde es gut, dass wir keine VIP-Logen gebaut haben, sondern fast gleichberechtigt dort sehen und gesehen werden. Das ist vor und nach dem Spiel ein Feld zur Kommunikation. Das ist so ähnlich wie in unserer französischen Partnerstadt Guingamp, in der Fußball zwischen den Gängen des Menüs als ein Lustspiel, wie bei Ludwig XIV, angesehen wird. In Aue steht natürlich der Fußball im Fokus, aber es gibt alle Möglichkeiten, Fußball an den Spieltagen zu genießen. Nun trägt die Mannschaft eine hohe Verantwortung, damit sich diese Investition rentiert hat. 3888829-10-1 3890325-10-1

GLÜCK AUF IM ERZGEBIRGSSTADION Januar 2018 5 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Kompliment an alle Parteien Präsident Leonhardt spricht von Fertigstellung eines Leuchtturms Seit 2014 ist Helge Leonhardt der Veilchen-Boss, steht dem FC Erzgebirge Aue, dem Traditionsclub, als Präsident vor. Unter ihm stiegen die Mitgliederzahlen an, wurde abund sofort wieder aufgestiegen. Am Freitag wird Leonhardt symbolisch das neugebaute Erzgebirgsstadion von Landrat Frank Vogel übernehmen. Das Ziel ist klar: Auch in diesem Jahr soll in der modernen Fußballarena erstklassig die Zweitklassigkeit unter Beweis gestellt werden. Mit dem Veilchen-Boss sprach Reporterin Katja Lippmann-Wagner. Die Zeit des Stadionbaus war ganz sicher anstrengend. Sie haben aber immer das gute Zusammenspiel zwischen Landkreis, Verein und Baufirmen betont. Waren das notwendige Freundlichkeiten oder ein ernsthaftes Lob? Es lief wirklich alles reibungslos. Es wäre schlecht gewesen, wenn es dort Reibung gegeben hätte. So konnte sich jeder auf seine Arbeit konzentrieren. Kompliment an alle Parteien. Wie viel FCE oder wie viele Pläne des Vereins stecken im Stadion? Es ist eine Gemeinschaftsarbeit, es geht nur miteinander. Der FCE ist derjenige, der hier Sport treiben und hier ausführen muss. Ohne FCE wäre es bei der Planung nicht gegangen. Die Planer haben es aber auch hervorragend verstanden, sich mit dem produktiven Teil, also mit uns zu verbinden und zu beraten. Mitunter haben wir auch FCE Präsident Helge Leonhardt Foto: Katja Lippmann-Wagner korrigiert und das war immer sehr sachlich und im Gegensatz zu anderen Stadien sehr, sehr positiv. Wie wichtig war dieser Stadionumbau für Ihren Verein? Ich denke nicht nur für unseren Fußballclub, sondern für die gesamte Region. Weil wir mit der Fertigstellung dieses „Leuchtturms“ als Mitinvestor, Mieter und Betreiber damit ein dreijähriges Gesamtinvestitionsprojekt vorerst beenden und damit die Latte aus eigener Kraft ganz hoch legen. Man darf nicht vergessen, dass das Gesamtprojekt aus neuem Stadion, neuem Nachwuchsleistungszentrum, Vereinsheim, Geschäftsstelle, Sporthalle und Anlagen auf einem zusammenhängenden Areal besteht. Man schaut damit jetzt nicht mehr von oben nach unten auf uns, sondern umgekehrt. Wir sind mit diesen glänzenden Rahmenbedingungen, die es so noch nie im Erzgebirge gegeben hat, ein echter Leistungsträger und Magnet für junge Menschen und Sportler, Profis, Fans, Familien und Sponsoren geworden. Unabhängig von der Hebung des Selbstwertgefühls der Menschen sichern wir damit nicht nur den Profifußball sondern sichern auch das weitere Bestehen unserer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, die Jugend an uns zu binden und zu erziehen. Alles lief überraschend geräuschlos ab. Gab es denn wirklich keine Probleme? Das ist unglaublich: Es gab jeden Tag Probleme, aber lösbare Probleme untereinander. Das ist auch so ein Phänomen, was man bei Großbaustellen sonst hat, dass viel an die Öffentlichkeit dringt. Wir haben Schwierigkeiten intern und hinter den Kulissen geklärt. 3890311-10-1 3888743-10-1 3889802-10-1