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Das neue Erzgebirgsstadion | 1/2018

8 GLÜCK AUF IM

8 GLÜCK AUF IM ERZGEBIRGSSTADION Januar 2018 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Erleichterung bei Geschäftsführer Auflagen Genehmigung jeden Spieltag neu erteilt Die Erleichterung ist FCE-Geschäftsführer Michael Voigt anzusehen. Zwei Jahre herrschte Ausnahmesituation im Erzgebirgsstadion. Selbst an den Baustart werden sich die meisten noch gut erinnern. „Los ging es ja mit dem Abriss der Westtribüne – das war die erste Baumaßnahme, die wir durchgeführt haben“, sagt der Geschäftsführer. Natürlich sei es schön gewesen, das neue Stadion wachsen zu sehen. Doch die Einschränkungen, so sieht es Voigt, waren für den Verein gravierend: „Wir hatten zwei Jahre eine deutlich geringere Zuschauerkapazität. Wir mussten mehrfach Fangruppierungen umsetzen. Auch im Bereich der Gästefans gab es Einschnitte“, umreißt Voigt die Herausforderungen. Auch die Deutsche Fußballliga (DFL) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) forderten den Verein, den verschiedene Lizenzauflagen waren auch während der Bauphase zu erfüllen. „Wenn man sich überlegt, dass wir während der Bauzeit ab- und auch wiederaufgestiegen sind, ist klar, dass es nicht nur die Baustelle war, die uns gefordert hat. Es gab auch die sportliche Baustelle, die wir in dieser Zeit bewältigen mussten“, so Voigt. Gerade an Spieltagen ist es immer spannend gewesen. „Wir mussten immer wieder die Voraussetzungen schaffen, damit wir die Spielgenehmigung für den jeweiligen Spieltag erhalten“, sagt Voigt. Es sei nicht üblich, dass ein komplettes Stadion bei laufendem Spielbetrieb umgebaut werde. „Da hängen viel medientechnische Dinge dran“, so der Geschäftsführer und nennt als Beispiel die Voraussetzungen, die für Fernsehübertragungen notwendig sind. 3891802-10-1 3892009-10-1 Michael Voigt hat den Bau seitens des FCE von Anfang bis Ende begleitet. Foto: Carsten Wagner 3890977-10-1 Wall of Fans muss weichen Verein will Steine später wieder aufbauen Wer über die B 169 Richtung Lößnitz gefahren ist, der hat es garantiert gesehen: Ein großes rotes Schild mit weißen Lettern: „Sparkassen-Erzgebirgsstadion“. Der Sponsorenname war längst Geschichte, jetzt ist es auch das Schild. Der Haupteingang des Stadions und die Wege zur Südtribüne werden anders gestaltet. Direkt unter besagtem Namensschild, befand sich die Wall of Fans. Im Rahmen der Arbeiten musste diese weichen. „Wir werden versuchen, dass alle angebrachten Steine der Wall of Fans vorsichtig abgebaut werden können“, teilte der Verein auf seiner Homepage mit und verspricht dort, dass nach der endgültigen Fertigstellung des Erzgebirgsstadions nach einem würdigen und schönen Platz gesucht wird, der dann zur Wall of Fans werden soll. Die Idee dahinter Fans können sich Steine kaufen, die an der Wand verbaut werden. Damit schaffen sich die Anhänger der Lila-Weißen im Stadion eine Erinnerung für die Ewigkeit. Eine ähnliche Wall of Fans gibt es unter anderem im Hamburger Volksparkstadion. Dort können sich HSV-Enthusiasten mit Hochzeitstag, Geburtstag des Kindes, einem Firmenjubiläum oder ähnlichen Ereignissen an der Wand verewigen. In Hamburg sind solche Steine ein beliebtes Geschenk für die Fans des Bundesligisten.

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