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Familie | 06/2017

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Gesundheit &Wohlfühlen

Gesundheit &Wohlfühlen lusio fürs artoe „Aktion Mensch“ sorgt für Vielfalt in der Kommunikation Emojis sindaus derdigitalen Kommunikation nichtmehr wegzudenken. Für mehr Vielfalt auf dem Smartphone sorgen dabei ab sofort insgesamt 27inklusive Emojis, Icons und GIFs, die Menschen mit und ohne Behinderung darstellen. Mit der Entwicklung neuer Bildzeichen hat essich die „Aktion Mensch“ zum Ziel gesetzt, Inklusion nicht nur in derGesellschaftvoranzutreiben, sondernauch in derKommunikation. Ambulanter Kinderhospizdienst Schmetterling &Ambulanter Kinderhospizdienst Westsachsen Elternverein krebskranker Kinder e.V. Chemnitz Rudolf-Krahl-Straße 61a, 09116 Chemnitz Telefon: 0371-420899, FAX: 0371-411000 www.ekk-chemnitz.de, ekk-chemnitz@t-online.de Hilfe in schwierigerZeit–Wir sind Ansprechpartner für Familien mit krebs- und schwerstkranken Kindern. Gern können Sie sich an uns wenden, wenn Sie Fragen oder Probleme haben,wir stehen Ihnen jederzeit gern zur Verfügung. Die Inklumojis sind kostenlos als barrierefreie Tastatur-App im AppStore sowie im Google Play Store verfügbar. Um die neuen Icons und GIFs einsetzenzukönnen,müssen Nutzer lediglich die Tastatur aktivieren,daspassendeEmoji auswählen und als Bild versenden. Mitmännlichen und weiblichen Piktogrammen, Emojis mit unterschiedlichen Hautfarben sowie gleichgeschlechtlichen Paaren und Familien halten Gleichberechtigung und Vielfalt bereits seit geraumer Zeit Einzug in die Kommunikation über Smartphone,Tablet und Computer.Emojis mit Behinderung hatten die Nutzer von SMSund Messenger-Diensten wie WhatsApp oder Threema laut„Aktion Mensch“, der nach eigenen Angaben größten privatenFörderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland,bislang jedoch vergeblich gesucht. Mitdem Ziel,Inklusion auch nachhaltig als gesellschaftlichen Standard zuverankern, möchtedie „Aktion Mensch“ die Inklumojis langfristig als festenBestandteil des Unicode-Zeichenstandardsatzesetablieren.Damitsollen die kleinen,inklusiven Icons dann über die reguläreEmoji-Tastatur verfügbar und nutzbar werden. Ein entsprechender Antrag beim Unicode-Konsortium –dem Gremium, das über die Standardisierung vonSchriftzeichen und Textelementen entscheidet –ist bereits geplant. Denn die„Aktion Mensch“ ist überzeugt: Emojis können Inklusion auf natürliche Weise veranschaulichen und Menschen mit Behinderung als das darstellen, was sie sind–einselbstverständlicher Teil der Gesellschaft, auchinder Kommunikation. ◗ Dieneuen Bildzeichen bilden eineganze Bandbreitevon Motiven und Situationen ab –vom Menschen mit Behinderung über Personen im Rollstuhl bis hin zuGebärden und inklusiven Liebespaaren. Foto:AktionMensch Anzeigensonderveröffentlichung -42-

Gesundheit &Wohlfühlen lusivelebe, Teilabe sier Gleiche Chancen auf Anerkennung,Bildung und Gesundheit Inklusion –das bedeutet Verschiedenheit,Vielfalt und sollteauch Normalität heißen. Doch wie könnte ein Wegineine inklusiveGesellschaftfür alle Familien aussehen? Darüber haben sich die Mitglieder des Bundesforums Familie Gedanken gemacht.Die dabei entstandenen Leitlinien wurden in der Publikation „Familie istVielfalt:Inklusion leben,Teilhabe sichern“ veröffentlicht. Darinsind Inklusionserfordernisse für alle Familienformen und-konstellationen formuliert. Inklusion beginntdemnach mit einer inneren Haltung,die die Vielfalt aller Familien anerkenntund wertschätzt.Alldiese Familien haben die gleichen Rechte –unabhängig vonder Form ihres Zusammenlebens.Anknüpfend an ihreFähigkeiten müssen alle Kinder dieser Familien die bestmögliche Förderung erhalten, damit alle gleicheBildungschancen bekommen. Inklusion bedeutet demnach, allen Menschen –unabhängig vonihrem Geschlecht –gleiche Chancen auf Anerkennung, Bildung, Gesundheit, gute Arbeit und wirtschaftliche Unabhängigkeit zuzugestehen. »Inklusion beginntmit einer inneren Haltung, die die Vielfalt aller Familien anerkennt.« Eine inklusive Gesellschaft ermöglicht esallen Menschen,anihr auch teilzuhaben –Familienmit behindertenoder chronisch kranken Angehörigen ebensowie Familien,die nicht mit solchen Beeinträchtigungen umgehenmüssen. Dafürmüssen sie Informationen überindividuelleRechtsansprüche und Unterstützungsangeboteerhalten. Anzeigensonderveröffentlichung -43-