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Familie | 06/2019

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Gesundheit & Wohlfühlen

Gesundheit & Wohlfühlen Hoch hinaus, aber richtig! Tipps für die nächste Wanderung Die Sommerzeit hat begonnen und die Temperaturen laden zu ausgedehnten Wanderungen ein. Viele Menschen zieht es raus ins Grüne Bewegung tut gut. Nach vielem Sitzen freut sich besonders der Rücken über wohltuende Bewegung. Verspannungen werden gelöst und Schmerzen vorgebeugt. Wer einen Tagesausflug in luftige Höhen plant, sollte ein paar Hinweise beachten. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) gibt Tipps. Geeignete Ausrüstung wählen: Entscheidend für eine entspannte Wanderung ist vor allem das richtige Schuhwerk. Im Geschäft sollten Wanderlustige Schuhe vor dem Kauf unbedingt ausgiebig testen. Da ein langer Marsch auch schweißtreibend ist, sollte auf ein atmungsaktives Material geachtet werden. „Die Schuhe sollten zudem über eine gute Dämpfung verfügen, die natürliche Bewegungsabfolge beim Gehen unterstützen und eine gute Passform haben“, erläutert Detlef Detjen von der AGR. Letztlich ist immer die Funktionalität entscheidend - auch bei der Wahl von Regenjacke, Wanderrucksack und Co. Zudem sind eine geeignete Kopfbedeckung und Sonnencreme unerlässlich. Den Rücken nicht unnötig belasten: Steht ein Tagesausflug an, wird der Wanderrucksack oft voll beladen. Ratsam ist es hier, ein Modell mit Brustund Beckengurt zu wählen. Richtig fixiert wird das meiste Gewicht vom Beckenkamm getragen und der Rücken entlastet. Beim Bepacken der Tasche ist es wichtig, schweren Proviant möglichst nah am Rücken zu platzieren. Ziele nicht zu hoch stecken: Oft geht es beim Wandern darum, den Gipfel zu erklimmen. Doch bei der Wahl der Strecke sollte man immer die individuelle Leistungsfähigkeit berücksichtigen. Andernfalls wird der Körper überlastet – Rückenschmerzen und Verletzungen können die Folge sein. Sinnvoll ist es, sich vorab über Streckenverläufe und die entsprechenden Anforderungen zu informieren. - 44 -

Gesundheit & Wohlfühlen – ANZEIGE – Für pflegende Arbeitnehmer fehlt oft Unterstützung In Unternehmen gibt es kaum betriebsinterne Angebote, um pflegende Mitarbeiter zu entlasten Deutschland befindet sich im demografischen Wandel. Dabei wächst auch die Zahl älterer, pflegebedürftiger Menschen erheblich – von heute mehr als drei Millionen auf voraussichtlich rund 4,5 Millionen im Jahr 2054. Zugleich droht in vielen Branchen Arbeitskräftemangel. Die vorhandenen Arbeitnehmer sind dabei zunehmend von Pflegebedürftigkeit in ihren Familien betroffen. Derzeit pflegen geschätzt etwa 2,6 Millionen Erwerbstätige auch noch einen Angehörigen – Tendenz steigend. Die Möglichkeit, Beruf und Pflege gut miteinander vereinbaren zu können, wird also immer wichtiger. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat daher Personalverantwortliche in mehr als 400 Unternehmen ab einer Größe von 26 Mitarbeitern repräsentativ befragt, wie es in ihren Firmen um die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege bestellt ist. Die Ergebnisse zeigen, dass betriebliche Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in mehr als der Hälfte der betreffenden Unternehmen weder etabliert noch geplant sind. Für 43 Prozent der Teilnehmer sind die Umsetzung solcher Angebote generell eher zu aufwändig und andere Fragen wichtiger; etwa ein Drittel (34 Prozent) findet entsprechende Maßnahmen zu teuer. Personalverantwortliche beklagen indes mangelndes internes Wissen, das verhindert, Hilfsangebote zu planen. So fehlen aus Sicht von 62 Prozent der Befragten Informationen, welche Mitarbeiter Unterstützungsbedarf haben. 63 Prozent vermissen Kenntnisse, welche Angebote für Betroffene hilfreich wären. Darüber hinaus weist die Studie darauf hin, dass speziell auch das Thema Demenz bisher in vielen Unternehmen eher wenig Beachtung findet. Für 47 Prozent aller Befragten spielt es in Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in ihrem Unternehmen überhaupt keine, für 16 Prozent eine weniger wichtige Rolle. TAGESPFLEGE Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge gGmbH PFLEGEHEIME MARIENBERG · OLBERNHAU · ZSCHOPAU • professionelle Pflege und liebevolle Betreuung • hauseigener Fahrdienst • gemeinsame Mahlzeiten aus eigener Küche, traditionell und regional • spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz • Wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot. Nutzen Sie einen kostenlosen Schnuppertag Marienberg & Olbernhau! Ihr Wohlbefinden ist unsere Herzenssache! www.sozialbetriebe-erz.de Tagespflege „Katharina“ Katharinenstr. 10b · 09496 Marienberg Telefon: 03735 6099468 Seniorenzentrum Olbernhau Blumenauer Str. 95 · 09526 Olbernhau Telefon: 037360 13-3 Seniorenzentrum Zschopau Rasmussenstr. 8 · 09405 Zschopau Telefon: 03725 379-0 - 45 -