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FP Aus- und Weiterbildung - 08.03.2019

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18 ANZEIGEN 3976719-10-1 3981677-10-1 3985193-10-1 AUS- & WEITERBILDUNG 3984069-10-1 Multitalente für die Lebensmittelindustrie Vorgestellt: die Fachkraft für Lebensmitteltechnik Diana Flade lässt sich bei der LAWA Hefeknödelspezialitäten GmbH in Olbernhau zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik ausbilden. Die 21-Jährige ist sich sicher, einen zukunftssicheren Job gewählt zu haben: „Gegessen werden muss schließlich immer.“ Und was reizt sie an der Ausbildung zu einem Multitalent in der Lebensmittelindustrie? „Prüfen, produzieren, verpacken – die Ausbildung ist sehr vielfältig und abwechslungsreich, genau wie die verschiedenen Herstellungsprozesse und die Produkte bei LAWA“, sagt sie. Mit neuster Produktionstechnik und rund 180 Mitarbeitern produziert die Firmengruppe in Olbernhau gedämpfte Produkte, wie Hefeklöße und Germknödel, gebackene Produkte wie Pfannkuchen und Quarkkäulchen sowie fertige Rohbackteige für die Weihnachtsbäckerei. „Unsere Kunden sind deutsche Lebensmitteleinzelhändler sowie Tiefkühlgroßhändler. 20 Prozent unserer Produkte gehen in den Export, unter anderem nach Tschechien, Österreich, Frankreich, England, Holland, Schweden, Dänemark, Belgien, Spanien und Polen“, sagt Geschäftsinhaber Ludwig Walter. Damit aus den Rohstoffen hochwertige Lebensmittel werden können, braucht es auch in Zukunft Fachkräfte für Lebensmitteltechnik. „Der schulische Teil findet als Blockunterricht von jeweils drei Wochen in Dresden statt“, erzählt Diana Flade. Im Unternehmen erhalten die Azubis dann den Einblick in sämtliche Produktionsabläufe der Lebensmittelindustrie. „Zufriedene, motivierte und bestausgebildete Mitarbeiter gehören zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren unseres Unternehmens. Engagierte Nachwuchskräfte dürfen sich auf eine zukunftsorientierte Ausbildung, ein gutes Team und ein vielfältiges Arbeitsumfeld in einem wachsenden Unternehmen freuen“, sagt Ludwig Walter. So lernen die Auszubildenden, wie Rohstoffe richtig gelagert, behandelt und verarbeitet werden. Des Weiteren werden sie in der dreijährigen Berufsausbildung unter anderem an Verpackungsmaschinen und Produktionsanlagen ausgebildet, um diese ANZEIGE Diana Flade lässt sich zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik ausbilden. Foto: LAWA für unterschiedliche Arbeitsabläufe einzustellen, zu bedienen und zu überwachen. „Wünschenswerte Voraussetzungen sind unter anderem gute Noten in Mathematik sowie in den naturwissenschaftlichen Fächern, Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, Hygiene- und Verantwortungsbewusstsein, technisches Verständnis, Interesse an biologischen und chemischen Vorgängen und Umweltbewusstsein, aber auch ein guter Geruchs- und Geschmackssinn“, sagt Ludwig Walter. Neben seinem Unternehmen bieten unter anderem auch Großbäckereien, Molkereibetriebe, die Getränkeindustrie sowie Betriebe der Fisch-, Fleisch-. Obst- und Gemüseverarbeitung Beschäftigung sowie gute Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten, zum Beispiel zum Schichtleiter. Nicht zuletzt ist eine Tätigkeit in der Produktentwicklung und in der Qualitätssicherung denkbar. Die Ausbildung ist zudem eine Voraussetzung für die berufliche Weiterentwicklung als Lebensmitteltechniker. Der Einstieg in den Beruf als Fachkraft für Lebensmitteltechnik ist dabei denkbar einfach: „Wir möchten junge Menschen für unser Unternehmen begeistern und geben im Rahmen eines Praktikums gern einen Einblick in unsere Produktion, “, so Ludwig Walter. KONTAKT Weitere Informationen zur Ausbildung gibt es bei der LAWA Hefeknödelspezialitäten GmbH, Faktor-Rothe-Straße 6 in Olbernhau sowie unter der Rufnummer 037360 6953-0. 8. März 2019 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE Nach Studium an Firmenspitze TU-Absolventin berichtet ······································································· HEIKE DOMARATIUS Geschäftsführerin der Gemino Maschinenbau GmbH in Mühlau Foto: privat ······································································· Heike Domaratius ist Geschäftsführerin der Gemino Maschinenbau GmbH in Mühlau. Sie leitet das Familienunternehmen erfolgreich weiter. Statt direkt in den elterlichen Betrieb einzusteigen, ging es nach dem Abitur an die Universität in Leipzig. Dort studierte sie zunächst Rechtswissenschaften, wechselte jedoch nach dem 1. Staatsexamen an die Technische Universität (TU) Chemnitz, um Wirtschaftswissenschaften für Juristen zu studieren, einem Diplomstudiengang für Juristen, die zukünftig in der freien Wirtschaft arbeiten wollen. „Während des Studiums in Leipzig habe ich weiterhin in freien Zeiten im Unternehmen gearbeitet und es reifte der Gedanke, tatsächlich beruflich dort ganz einzusteigen. Deshalb wollte ich gern eine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung absolvieren.“ Der Studiengang habe sich angeboten, da es sich dabei nicht um ein vollwertiges Wirtschaftsstudium handelte, sondern sich auf die Kernaspekte der Wirtschaftswissenschaften beschränkte. Die wirtschaftswissenschaftlichen Inhalte des Studiengangs bildeten das Fundament für die künftige Arbeit als Führungskraft. Ebenfalls war Chemnitz als Standort eine positive Fügung: So konnte die Juristin neben dem Studium weiterhin in der Firma ihrer Eltern in Mühlau arbeiten. IMPRESSUM Aus- und Weiterbildung ist eine Sonderausgabe der „Freien Presse“. VERLAG Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG (CVD) Brückenstraße 15, 09111 Chemnitz ANZEIGENLEITUNG Tobias Schniggenfittig (verantw.) VERKAUFSLEITER Torsten Müller, Telefon: 0371 656 10717 Mail: torsten.mueller@ cvd.mediengruppe.de REDAKTION Christian Wobst, Telefon: 01712898247 TITELBILD istockphoto.com | ©Steve Debenport

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