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FP Aus- und Weiterbildung - 08.03.2019

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6 AUS- & WEITERBILDUNG

6 AUS- & WEITERBILDUNG 8. März 2019 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE Mit frischen Ideen Richtung eigene Zukunft Ausbildungs- und Studienmesse „mach was!“ geht am 30. und 31. März in der Messe Chemnitz in eine neue Runde ANZEIGEN Bei der Ausbildungs- und Studienmesse „mach was!“ stellen am 30. und 31. März weit mehr als 120 Aussteller aus den Bereichen Handwerk, Industrie, Technik, Gastronomie, Handel und Bildung ihre Aus- und Weiterbildungsangebote in der Messe Chemnitz vor. Angesprochen sind vor allem Jugendliche, die bald die Schule abschließen und auf der Suche nach Ausbildungsmöglichkeiten sind. Was mache ich nach der Schule? Welcher Beruf passt zu mir? Wo kann ich meine Stärken und Talente zum Einsatz bringen? Tausende Fragen schwirren den Jugendlichen im Kopf herum. Nie waren die Möglichkeiten so groß wie heute. Ob den Schulabschluss fast in der Tasche oder schon mitten drin im Studium: Die „mach was!“ 2019 hält ein spannendes Programm bereit, das neben Information auch für Unterhaltung sorgt. Auf der zentralen Bühne besprechen Experten aus der Berufs- und Arbeitswelt Themen rund um Job und Karriere. So gibt es Tipps, wie man sich geschickt durch den Behördendschungel aus Anträgen bei Ausbildungsbeginn hangelt oder im Bewerbungsgespräch gut verkauft. Neben Podiumsdiskussionen werden Vorträge und Workshops stattfinden, die den Besuchern einen wunderbaren Mehrwert bieten: Körpersprach- und Mimik-Guru Robert Körner, bekannt aus TV und Radio, gibt hilfreiche Tipps, wie man sich mithilfe seines eigenen Auftretens perfekt vermarktet. Die Berufsakademie Sachsen stellt den Bildungsweg des dualen Studiums und die Bundespolizei Sachsen ihre Einstiegs- und Karrieremodelle vor. Im Foyer der Messe besteht die Möglichkeit, Bewerbungsfotos machen zu lassen – ganz kostenfrei. Und als sportliches Highlight begrüßt die „mach was!“ 2019 BMX- Stuntman Lukas Knopf. Er präsentiert waghalsige Tricks auf seinem Bike. Die „mach was!“ erfreut sich schon seit nunmehr zwei Jahren großer Beliebtheit. In den Jahren 2017 und 2018 konnten insgesamt mehr als 14.000 Besucherinnen und Besucher gezählt werden. SERVICE Die Ausbildungs- und Studienmesse hat am 30. und 31. März jeweils von 10 bis 16 Uhr in der Messe Chemnitz geöffnet. Der Besuch ist kostenfrei. Bei der „mach was!“ präsentieren sich am 30. und 31. März mehr als 100 Aussteller in der Messe Chemnitz. Foto: Uwe Mann/Archiv Übergangssystem ist besser als sein Ruf Über Umweg Ausbildungsstelle finden 3982873-10-1 Übergangsmaßnahmen, die Schulabgängern den Weg in eine Ausbildung oder einen Beruf ebnen sollen, sind erfolgreicher als häufig behauptet. Ein Team des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) hat erstmals empirisch erforscht, welche Jugendlichen von den Maßnahmen profitieren. Es hat die Situation von leistungsschwachen Schülern analysiert und kommt zu dem Ergebnis: Etwa die Hälfte dieser jungen Leute, die sechsmonatige bis zweijährige Maßnahmen absolvieren, finden anschließend einen Ausbildungsplatz. Dabei verbessern gerade Jugendliche ohne Schulabschluss ihre Chancen deutlich. Zum Spektrum der Maßnahmen zählen das Berufsvorbereitungsjahr, das Berufsgrundbildungsjahr, berufsvorbereitende Maßnahmen, die betriebliche Einstiegsqualifizierung oder teilqualifizierende Lehrgänge an Berufsfachschulen. Manche zielen auf das Nachholen eines Schulabschlusses ab, andere vermitteln betriebliche Kenntnisse oder kombinieren fachliches Lernen mit der Möglichkeit, einen Betrieb genauer kennenzulernen. Rund 300.000 Jugendliche nehmen pro Jahr an solchen Maßnahmen teil (Stand: 2016). Wie stark die positive Wirkung einer Maßnahme ist, hängt wesentlich von der bisherigen Schullaufbahn ab. Am deutlichsten verbessern sich die Chancen für Schulabgänger ohne Abschluss. Diese haben nach einer Maßnahme eine 32 Prozentpunkte höhere Chance, eine Lehrstelle zu bekommen. Für ehemalige Förderschüler erhöhen sich die Chancen auf eine Lehrstelle sogar um 50 Prozentpunkte. Eine Betrachtung der einzelnen Maßnahmen ergab: Ein nachgeholter Schulabschluss erhöht die Ausbildungschancen und eröffnet zusätzlich den Zugang zu attraktiveren Berufen. Bemerkenswert ist, dass dies auch für Jugendliche gilt, die während einer Maßnahme keinen Schulabschluss nachholen, aber viel Zeit im Betrieb verbringen. Allerdings führen Maßnahmen mit starker betrieblicher Anbindung nicht dazu, eine Lehrstelle mit höherem Status zu erlangen. Trotz dieser größtenteils positiven Befunde stellt die Studie auch fest, dass für die Hälfte der Jugendlichen ohne mittleren Schulabschluss die Teilnahme an einer Maßnahme nicht den gewünschten Erfolg hat. Ihr Weg führt nach der Maßnahme nicht in eine Ausbildung, sondern in eine weitere Maßnahme des Übergangssystems, in die Arbeitslosigkeit oder in eine gering qualifizierte Erwerbstätigkeit.

AUS- & WEITERBILDUNG 8. März 2019 7 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE Zwei Neuheiten für den Studienstart im Herbst Hochschule Mittweida bietet Studiengänge „Wirtschaftsingenieurwesen“ und „Global Communication in Business and Culture“ Die Hochschule Mittweida bietet mehr als 50 Studiengänge, darunter auch Neuheiten für den Studienstart im Herbst: die beiden Bachelorstudiengänge „Wirtschaftsingenieurwesen“ und „Global Communication in Business and Culture“. Der Erste spezialisiert für den Einsatz in interdisziplinären Arbeitsfeldern der digitalen Wirtschaft. Der Zweite ist international ausgerichtet und ortsunabhängig studierbar. Der sechssemestrige Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen antwortet mit seinen drei Fachvertiefungen Medien, Vertrieb und Data Science auf die Anforderungen nach Fachleuten für die digitalisierte Wirtschaft. Studiengangsverantwortlicher Professor Thoralf Gebel: „Der innovative Bachelorstudiengang stellt die Weichen für die zukünftigen Querschnittsaufgaben an den Schnittstellen zwischen betrieblichem Management und Technik.“ Wirtschaftsingenieure für Medien sind Bindeglied zwischen Technik und Mediengestaltung. Die Vermarktung von Spitzentechnologien gestaltet und koordiniert der Wirtschaftsingenieur für Vertrieb. Große Datenmengen im Blick auf IT-Sicherheit und der Optimierung von Produktionsprozessen sind das Arbeitsfeld des Wirtschaftsingenieurs für Data Science. Neue Wege geht die Hochschule auch mit dem Bachelorstudiengang „Global Communication in Business and Culture“. Er verbindet Wirtschafts- und Medienwissenschaften mit interkultureller Kompetenz. Studienablauf und -organisation sind so angelegt, dass Studenten immer wieder Phasen im Ausland verbringen. Dort gewährleisten sogenannte Blended- Learning-Angebote die Verbindung zur Hochschule Mittweida: Lehrveranstaltungen beginnen in der Regel mit einer Auftaktveranstaltung in Mittweida. Wissen eignen sich die anschließend „rund um den Globus“ verteilten Studenten über interaktive Lernplattformen an und werden dabei von sogenannten E-Tutoren betreut. Rektor Professor Ludwig Hilmer: „Der Studiengang unterstützt das Engagement der sächsischen Wirtschaft in internationalen Märkten und öffnet den Absolventinnen und Absolventen den Weg in die Welt.“ Den Studierenden der Hochschule Mittweida werden bald zwei neue Studiengänge geboten. Foto: Hochschule Mittweida ANZEIGE SERVICE Der nächste Studieninformationstag ist am 6. April. Die Nacht der Wissenschaften am 21. Juni bietet auch Studieninteressenten und -bewerbern ideale Möglichkeiten, die verschiedenen Studien- und Forschungsfelder der Hochschule Mittweida kennenzulernen. Neben Studieninteressenten und -bewerbern sind speziell auch deren Eltern zu den beiden Studieninformationsabenden am 3. Juli und 11. September 2019 eingeladen. Individuelle Besuche – auch zum längeren Schnuppern ins Studium – und Beratungsgespräche an der Hochschule können mit der allgemeinen Studienberatung vereinbart werden. Kontakt: Maximilian Benda, E-Mail: studienberatung@hs-mittweida.de oder Telefon 03727 58-1309. Neue Perspektiven Fortbildung in der Steuerberatung gestartet Seit Jahresbeginn starten die ersten Vorbereitungskurse für den Fachassistent Rechnungswesen und Controlling (FARC). Mit der neuen Fortbildung ermöglicht die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) Steuerberatern ihren Mitarbeitern Aufstiegschancen und ihren Mandanten ein breiteres Leistungsportfolio. BStBK-Präsident Raoul Riedlinger: „Mit der Digitalisierung sind Mandanten vermehrt an betriebswirtschaftlicher Beratung interessiert. Gut, wenn Mitarbeiter den Steuerberater hier unterstützen können.“ Der Fachassistent richtet sich unter anderem an Steuerfachangestellte, aber auch an Akademiker mit Hochschulstudium. Sie können sich auf den Gebieten internes und externes Rechnungswesen, Buchführung und Bilanzierung, Controlling und Jahresabschlusserstellung qualifizieren. 3981809-10-1