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FP Aus- und Weiterbildung - 28.06.2019

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10 ANZEIGEN AUS- & WEITERBILDUNG 4006130-10-1 28. Juni 2019 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE ANZEIGE Theorie schnell in die Praxis umsetzen Ein Duales Studium bietet Unternehmen und Nachwuchskräften viele Vorteile Florian Hempel hat an der Berufsakademie Bautzen den Studiengang Elektrotechnik/Automatisierung absolviert. Foto; ibs 4010341-10-1 4011789-10-1 Einen Nachteil hat das Duale Studium an einer Berufsakademie (BA) – und den spricht Florian Hempel offen an: „Gegenüber einem klassischen Studium bleibt bei einem dualen Studium weniger Freizeit.“ Trotzdem würde der 26-Jährige jederzeit wieder ein Duales Studium absolvieren und hat diese Form der Ausbildung auch weiterempfohlen. Denn in seinen Augen machen die vielen Vorteile den kleinen Nachteil mehr als wett: „Im Gegensatz zu einer Uni kamen viele Dozenten direkt aus der Industrie. In Verbindung mit meinen Erfahrungen aus der Arbeit war durch die gemeinsame Sprache der Spagat zwischen Theorie und Praxis wesentlich leichter zu bewältigen“, sagt er. Seit fast fünf Jahren arbeitet er als Software-Entwickler für Steuerungstechnik bei der ibs Automation GmbH in Chemnitz. Mit viel Eigenverantwortung entwickelt er Steuerungslösungen für Produktionsprozesse an Sondermaschinen und Robotern. Das Unternehmen beschäftigt 15 Mitarbeiter, darunter drei junge Leute, die wie Florian Hempel zuvor ein Studium an der BA abgeschlossen haben. Für ibs-Geschäftsführer Tilo Sigmund liegen die Vorteile eines Dualen Studiums auf der Hand: „Theoretische Zusammenhänge können schnell in der Praxis umgesetzt werden, wodurch der Lerneffekt deutlich steigt.“ Zudem würden die Studenten schon früh die Unternehmensabläufe kennenlernen und in diese „hineinwachsen“. „Die Studenten bekommen somit während der Ausbildung schon einen Einblick in das spätere Arbeitsumfeld. Hinzu kommt, dass man während der Ausbildungszeit die künftige Zusammenarbeit bereits gemeinsam gestalten kann“, ergänzt der Geschäftsführer. Von jungen Leuten, die sich für das BA-Studium interessieren, erwartet Tilo Sigmund, dass diese für das Thema brennen. „Wir wünschen uns Studenten, die nicht nur ihren Abschluss machen wollen, sondern in der Tiefe verstehen wollen, wie und warum Produktionsanlagen, Sondermaschinen, Roboter und Produktionsprozesse funktionieren“, sagt der Geschäftsführer. Im Gegenzug bietet das Unternehmen ein sehr weitreichendes Produktportfolio, sodass in den meisten Fällen persönliche Interessen im Hinblick auf das Aufgabenfeld berücksichtigt werden können. Wer den Studiengang Elektrotechnik/Automatisierung an der BA Bautzen absolvieren möchte, sollte Interesse an Elektrotechnik und Informatik mitbringen. „Ein guter Wissensstand in Mathematik und Physik aus der gymnasialen Oberstufe helfen, Abläufe besser zu verstehen. Eine vorherige Ausbildung im Bereich Elektrik/Elektrotechnik ist nicht notwendig, da dieses Wissen an der BA geschult wird“, sagt Florian Hempel. SERVICE Die ibs Automation GmbH sucht für das Duale Studium der Elektrotechnik/Automatisierung wieder Interessenten. Weitere Informationen gibt es direkt beim Unternehmen unter der Nummer 0371 700 873 0.

28. Juni 2019 11 Kunst mit Pfeifen und Registern AUS- & WEITERBILDUNG ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE ANZEIGEN Imposante Musik aus kleinsten bis riesigen Pfeifen ist etwas ganz Besonderes, und das Bauen von Orgeln ein Kunsthandwerk mit sehr alter Tradition. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat nun die Berufsausbildung für Orgelbauer modernisiert. Die neue Ausbildungsordnung tritt zum 1. August in Kraft. Sie greift technische, wirtschaftliche und organisatorische Änderungen und Entwicklungen im Orgelbau auf. Neben veränderten und modernisierten Standards im Bereich von elektrisch wie auch elektronisch gesteuerten Orgelsystemen berücksichtigt die neue Ausbildungsordnung auch den Einzug von computergesteuerten Werkzeugmaschinen in Teilbereichen der Produktion. Neu sind auch Inhalte zur Qualitätssicherung und Kundenorientierung. Um Orgelbauer zu werden, muss man das Instrument nicht selbst spielen können. Neben der Freude für den Beruf sind ein musikalisches Gehör und handwerkliche Fähigkeiten von Vorteil. Foto: G. Seybert/stock.adobe.com Fachkräftesicherung bleibt zentrale Zukunftsaufgabe Mangel an beruflich Qualifizierten prognostiziert Wie wird sich der deutsche Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren entwickeln? Das beantwortet eine Prognos-Studie für die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. Die Untersuchung zeigt: Der Fachkräftemangel kann sich mittelfristig verschärfen. Im Jahr 2025 könnten deutschlandweit 2,9 Millionen Erwerbstätige fehlen. Der Mangel bestünde hauptsächlich bei Personen mit einer beruflichen Qualifikation. Die Zahl der Personen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren sinkt demnach im Prognosezeitraum von 54 Millionen auf 47 Millionen Personen im Jahr 2045. Kommt es dabei zu keiner Veränderung der Ausbildungspräferenzen, wird das Angebot an Arbeitskräften mit einem Hochschulabschluss zunehmen, während künftig immer weniger beruflich Qualifizierte dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Um die potenziellen Ungleichgewichte zu vermeiden beziehungsweise zu verringern, gilt es in den folgenden Handlungsfeldern Maßnahmen zu ergreifen: Beschäftigungschance verbessern, Erwerbsbeteiligung erhöhen, Arbbeitszeitpotenziale nutzen, eine reite Bildungsoffensive starten und Zuwanderung gezielt gestalten. Insbesondere durch eine weitere Steigerung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren sowie eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten können laut Prognos wichtige Beiträge zur Fachkräftesicherung erzielt werden. 4006736-10-1 4010551-10-1 4003850-10-1