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FP Aus- und Weiterbildung - 28.06.2019

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2 AUS- & WEITERBILDUNG

2 AUS- & WEITERBILDUNG Akademischer Nachwuchs für boomende Branche Innovativ und anwendungsnah: Hochschule Mittweida ist erste staatliche Hochschule mit eSports-Studium 28. Juni 2019 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE Ab dem kommenden Wintersemester kann man an der Hochschule Mittweida eSports studieren. Sie ist damit die erste staatliche Hochschule mit einem solchen Angebot in Deutschland. „eSports and Games Marketing“ heißt die Vertiefungsrichtung im sechssemestrigen Bachelor-Studiengang „Medienmanagement“. Im Fokus stehen nicht die Spieleprogrammierung, sondern die Geschäftsmodelle und -vermarktung für eine stark wachsende Branche. „eSports ist ein gesellschaftlich relevantes Thema: 174.000 Zuschauer hatte die ESL One, das Turnier im polnischen Katowice im April“, erklärt Alexander Marbach, Professor in der Fachgruppe Online und interaktives Entertainment an der Fakultät Medien der Hochschule Mittweida. „Die Branche braucht dringend professionelle Manager, die zusätzlich Marketingund Games-Wissen in einer Person vereinen. Genau diese Kombination vermitteln wir in Mittweida im eSports ist ein Zukunftsmarkt. Einigkeit herrschte darüber bei Prof. Alexander Marbach von der Hochschule Mittweida, Mirza Jahic, Vizemeister in der deutschen FIFA-Liga, Alexander Müller, Geschäftsführer von SK Gaming, und Tobi, leidenschaftlicher Gamer und Student an der Hochschule (v.l.), beim Medienforum Mittweida im vergangenen Jahr. Foto: Hochschule Mittweida Medienmanagement-Studium mit der neuen Vertiefung eSports and Games Marketing.“ Während des Studiums lernen die angehenden eSports-Experten sämtliche Rahmenbedingungen und Funktionsweisen von Unternehmen der Games-Branche kennen und begleiten alle Schritte der Spieleentwicklung und -vermarktung. Dabei lernen sie, profitable eSports-Geschäftsmodelle und entsprechende Marketingkonzepte zu entwerfen. Der innovative Ansatz wird durch konsequente Anwendungsnähe vervollständigt: „Schon während des Studiums werden die Studierenden sich praktisch in realen Projekten auseinandersetzen. Natürlich befassen wir uns dabei mit den Spielen, die eSports prägen – neben League of Legends werden auch Multiplayer-Shooter und Sport-Simulationen eine Rolle spielen“, so Marbach. „Unsere Studierenden organisieren eSport-Events für die Arena ebenso wie für die unterschiedlichsten Plattformen und Übertragungskanäle“, sagt Christof Amrhein, Professor für Medienübergreifende Bewegtbildproduktion. Das Mittweidaer Modell revolutionierte schon Mitte der 1990er die akademische Medienausbildung. Bevor der Bedarf der – vor allem privaten – Medienwirtschaft akut wurde, entließ die Hochschule Mittweida Absolventen, die Contenterstellung inhaltlich und technisch in einer Person vereinten. Bis heute setzt die Hochschule das praxisnahe Studium fort. „Unsere Angebote orientieren sich zu 100 Prozent an der künftigen Entwicklung der Gesellschaft, das gilt insbesondere für eSports and Games Marketing, denn der Umsatz hier wird sich bis 2021 beinahe verdreifachen“, so Prof. Dr. Ludwig Hilmer, Rektor der Hochschule. Mit den Bachelor- und Masterstudiengängen in „Medieninformatik und Interaktives Entertainment“ bildet die Hochschule Mittweida seit Jahren Experten für die Games-Industrie aus. SERVICE Bewerbungen für das neue Studienangebot „eSports and Games Marketing“ sind ab sofort möglich. Bewerbungsfrist für den Studienbeginn im Wintersemester ist der 15. Juli. ANZEIGE 4007606-10-1

Die großen Automobilunternehmen dominieren die Rankings der attraktivsten Arbeitgeber. Banken und Beratungsunternehmen verlieren dagegen an Beliebtheit. Das sind Ergebnisse des aktuellen Arbeitgeberrankings der Employer- Branding-Beratung Universum. „Wichtig für ein gutes Abschneiden ist die Bekanntheit der Unternehmen bei den Studierenden. Die sinkende Beliebtheit von Banken und Beratungsfirmen ist vor dem Hintergrund interessant, dass diese zwar für die wichtigsten Eigenschaften attraktiver Arbeitgeber stehen – ein attraktives Grundgehalt und ein hohes Einkommen. Allerdings werden sie nicht mit den Themen Work-Life-Balance und Flexibilität assoziiert“, erklärt Tina Smetana von Universum. Bei Wirtschaftswissenschaftlern vorn: Daimler/Mercedes-Benz Zwei Automobilkonzerne legen ordentlich an Beliebtheit zu: Für 21 Prozent der Studierenden der Wirtschaftswissenschaften zählt Daimler/Mercedes-Benz zu einem ihrer fünf idealen Arbeitgeber. Das sind 2,66 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Damit steigt das Unternehmen auf den ersten Platz im Ranking der attraktivsten Arbeitgeber. Porsche legt ebenfalls 1,34 Prozent an Beliebtheit zu und steigt dennoch auf Platz 2 ab. Auf den weiteren Plätzen folgen wie auch im vergangenen Jahr die BMW Group, Audi und Google. SAP klettert sieben Plätze nach oben in die Top 20. Weniger gut sieht das Ergebnis für Morgan Stanley aus. Das im vergangenen Jahr so erfolgreich nach oben gekletterte Unternehmen büßt zwölf Plätze ein, fällt auf Platz 62 und damit aus den Top 50. Konstante Top 4 bei Studierenden des Ingenieurwesens AUS- & WEITERBILDUNG 28. Juni 2019 3 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE Da möchten deutsche Studierende am liebsten arbeiten Große Automobilunternehmen dominieren Liste der attraktivsten Arbeitgeber deutscher Studierender Keine Veränderung an der Spitze der Rankings der angehenden Ingenieure: Attraktivster Arbeitgeber ist auch in diesem Jahr Porsche. Unverändert folgen auf den weiteren Plätzen Audi, Daimler/Mercedes-Benz und die BMW Group. Obwohl Daimler/Mercedes-Benz auch bei den Studierenden des Ingenieurwesens mit 2,49 Prozent überraschend an Beliebtheit gewinnt, bleibt dies ohne Auswirkung auf die Platzierung. Dagegen darf sich Bosch über den Aufstieg um einen Platz auf Rang 5 freuen. Verluste müssen dagegen zwei Forschungsinstitute hinnehmen: Die Fraunhofer-Gesellschaft steigt fünf Plätze ab und landet auf Rang 17. Für die Max-Planck-Gesellschaft geht es acht Plätze nach unten auf Rang 40. 19 Plätze büßt The Boston Consulting Group ein. Das Unternehmen muss sich mit Rang 69 begnügen. Ähnlich ergeht es der Fresenius Group und EnBW, die 17 und 13 Plätze verlieren und damit Platz 66 und 55 einnehmen. Apple gewinnt an Beliebtheit bei den zukünftigen ITlern Apple darf sich zwar über 5,19 Prozent mehr Beliebtheit freuen, bleibt jedoch unverändert auf Platz 3. Für knapp 23 Prozent der IT-Studierenden ist der Technologiekonzern einer ihrer idealen Arbeitgeber. An der Spitze steht weiterhin Google: 37 Prozent der IT-Studierenden möchten am liebsten dort arbeiten, gefolgt von Microsoft auf Platz 2. Mit Audi und Daimler/Mercedes- Benz klettern zwei Automobilunternehmen nach oben auf Rang 4 und 5. Den mit 20 Plätzen größten Sprung in die Top 50 schafft Huawei und nimmt Rang 36 ein. SAP rutscht dagegen von Rang 4 auf 9 und verabschiedet sich damit aus den Top 5. Auch Facebook verliert fünf Plätze und fällt aus den Top Ten. Ebenfalls nach unten geht es für EY (Ernst & Young). Das im vergangenen Jahr so erfolgreich nach oben gekletterte Unternehmen büßt 14 Plätze ein, landet auf Platz 55 und muss sich damit aus den Top 50 verabschieden. Ähnlich ergeht es The Boston Consulting Group, die 14 Plätze verliert und auf Platz 57 abfällt. Bayer Nummer 1 bei angehenden Naturwissenschaftlern Auch hier allen Negativschlagzeilen zum Trotz: Bayer gewinnt an Beliebtheit bei den Studierenden der Naturwissenschaften und ist damit attraktivster Arbeitgeber in diesem Fachbereich. Für fast ein Viertel ist das Unternehmen einer ihrer fünf idealen Arbeitgeber. Mit knapp 24 Prozent finden nur geringfügig weniger Studierende die Max- Planck-Gesellschaft am attraktivsten. Auf den Plätzen drei bis fünf folgen unverändert die Fraunhofer-Gesellschaft, BASF und Merck. Freuen dürfen sich Heineken und Claas, die 16 beziehungsweise 12 Plätze nach oben auf Rang 42 und 49 klettern. Weniger erfreulich ist das Ergebnis für MunichRe. Das Unternehmen fällt um 24 Plätze auf Rang 71 ab. KPMG und die Commerzbank verlieren je 13 Plätze und landen auf Rang 58 und 61. Alle drei Unternehmen müssen sich damit aus den Top 50 verabschieden. ANZEIGE 4006097-10-1