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FP Aus- und Weiterbildung - 28.06.2019

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6 ANZEIGEN 4003129-10-1 AUS- & WEITERBILDUNG 4011946-10-1 28. Juni 2019 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE Hilfe beim Start ins Berufsleben ANZEIGE Krankenkasse bietet Starterpaket und Trainings Die IKK classic bietet in ihrem Service-Center in Chemnitz Jugendlichen Hilfestellung beim Start ins Berufsleben. Interessenten erhalten Hilfe bei der Lehrstellensuche und können ein Berufsstarterpaket anfordern, in dem alle wichtigen Informationen für einen reibungslosen Einstieg ins Berufsleben zusammengefasst sind. Darüber hinaus veranstaltet die Krankenkasse, die der zweitgrößte gesetzliche Krankenversicherer in Sachsen ist, bei Bedarf auch Bewerbertrainings für Schüler. Dort werden praktische Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Bewerbung vermittelt und in Rollenspielen Vorstellungsgespräche und Eignungstests trainiert. Zusätzlich gibt es jede Menge Hinweise zur Anfertigung von korrekten Bewerbungsunterlagen. Übrigens wird die IKK classic auch als Krankenversicherung für junge Menschen immer attraktiver. So gibt es den vollen Bonus von 100 Euro jetzt schon ab 16 Jahren. Für den Gratis-Hautcheck und die professionelle Zahnreinigung entfallen Mitte diesen Jahres die für Jugendliche beschränkenden Altersgrenzen. Mit den Zusatzleistungen IKK Bonus, IKK Gesundheitskonto und IKK Wahltarife lässt sich jede Menge Geld sparen. Wieviel, das zeigt der Vorteilsrechner unter www.ikkclassic.de/vorteilsrechner. Die Berufsstarterbroschüre, die Interessierte bei IKK-Mitarbeiterin Melanie Binder bekommen, gibt Orientierung. Foto: IKK classic Zusätzlich hat die Krankenkasse ihren Zusatzbeitragssatz seit 1. Mai erneut um 0,2 Prozentpunkte gesenkt. SERVICE Anmeldungen fürs Bewerbertraining bitte an Melanie Binder, Tel. 0371 4806-413 233 oder melanie.binder@ikk-classic.de. Dort können auch die Berufsstarterpakete angefordert oder ein persönliches Beratungsgespräch vereinbart werden. 4012058-10-1 Neuer Studiengang in Freiberg Thema Geomatik wird wichtig Die TU Bergakademie Freiberg bietet zum Wintersemester den Masterstudiengang „Geomatics for Mineral Resource Management“ an. Einschreibungen sind ab sofort möglich. Ausgebildet werden Experten auf dem Gebiet der Geomatik. Sie beschäftigen sich mit der Ressourcengewinnung und deren Umweltauswirkungen. Ein Thema das wichtiger ist denn je: Weltweit steigt die Nachfrage nach Rohstoffen, die zur Gewinnung von Bodenschätzen in schwer zugänglichen Gebieten der Geosphäre führt. IMPRESSUM Aus- und Weiterbildung ist eine Sonderausgabe der „Freien Presse“. VERLAG Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG (CVD) Brückenstraße 15, 09111 Chemnitz ANZEIGENLEITUNG Tobias Schniggenfittig (verantw.) VERKAUFSLEITER Torsten Müller, Telefon: 0371 656 10717 Mail: torsten.mueller@ cvd.mediengruppe.de REDAKTION Christian Wobst, Telefon: 01712898247 TITELBILD istockphoto.com | © sturti

28. Juni 2019 7 Orientierung: Weg zum Beruf beginnt in Sachsen zeitig Zusammenarbeit mit Bundesagentur für Arbeit weiter gestärkt AUS- & WEITERBILDUNG ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE ANZEIGEN Auf dem ersten Fachkongress zur Berufsorientierung an Sachsens Schulen hat Kultusminister Christian Piwarz vor rund 550 Gästen kürzlich in Dresden eine Bilanz der Berufsorientierung an Sachsens Schulen gezogen und die gute Zusammenarbeit zwischen Schule, Wirtschaft und der Bundesagentur für Arbeit hervorgehoben. Mit Blick auf den Fachkräftebedarf in allen Bereichen müsse man die Berufswahlkompetenz und die Ausbildungsreife der Schüler weiter verbessern, erklärte der Minister. Die Berufsorientierung an der Schule sei eine unverzichtbare Navigationshilfe durch den Dschungel der mehr als 330 Ausbildungsberufe und mehr als 10.000 grundständigen Studiengänge. „Um eine noch zielgenauere Berufsorientierung jedes einzelnen Schülers zu ermöglichen, werden wir die Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft weiter stärken. Die Grundlage dafür haben wir in einer gemeinsamen Vereinbarung zwischen Kultusministerium und den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern gelegt“, so der Kultusminister. Die Vereinbarung hält Ziele, Maßnahmen und Unterstützungsangebote aller Partner für Schulen fest. Christian Piwarz betonte außerdem die gute Zusammenarbeit mit der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit: „Wir haben in den vergangenen Jahren unsere Kooperation ausgebaut und weiter verbessert. So freue ich mich sehr, dass wir das vom Bund initiierte Programm der Berufseinstiegsbegleitung gemeinsam fortsetzen werden.“ Berufseinstiegsbegleiter sind persönliche Coaches, die leistungsschwächere und abschlussgefährdete Jugendliche während der Schulzeit und auch danach unterstützen, um nach der Schule im Beruf anzukommen. „Die sächsischen Betriebe suchen händeringend Fachkräfte und eine Quelle dafür ist die duale Ausbildung. Deshalb arbeiten wir mit dem Land, den Kammern, den Schulen, den Verbänden und der Wirtschaft eng zusammen, vereinbaren konkrete Aktivitäten, bündeln unsere Kräfte und organisieren so bessere Bedingungen für Bei Praktika bekommen sächsische Schüler einen Einblick in die Praxis der unterschiedlichsten Berufsfelder. Foto: I.Bartussek/stock.adobe.com die Jugend“, sagte Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit. Vizechefin Reinhilde Willems ergänzt: „Wir sind uns alle einig, keiner darf am Übergang Schule – Beruf verloren gehen. Jeder zählt und jeder hat seine Chance verdient, auch wenn mehrere Anläufe notwendig sind. Die Berufsberater der Jugendberufsagenturen unterstützen von der Berufsorientierung bis hin zur Ausbildung. Hierbei sind wir in Sachsen auch im bundesweiten Kontext gut aufgestellt, durch eine frühzeitige und strukturierte Berufsorientierung.“ Die Berufliche Orientierung ist in Sachsen seit 2017 an zentraler Stelle im Schulgesetz verankert. Im Freistaat Sachsen beginnt der Weg zum Beruf sehr zeitig – mit ersten Betriebsbesichtigungen und ökonomischen Themen in der Grundschule sowie mit der beruflichen Frühorientierung in den Klassenstufen 5 und 6. Ab Klassenstufe 7 sammeln die Schüler der Oberschulen und Gymnasien durch das verpflichtende Praktikum Erfahrungen in unterschiedlichen Berufszweigen. Auch in den Klassen 8 bis 10 können weitere Praktika durchgeführt und der Berufswunsch bis zum Abschluss konkretisiert werden. „Unsere Praxiselite für die duale Ausbildung wird vor allem an den Oberschulen unterrichtet. Diese arbeiten intensiv mit der Berufsberatung der Agenturen für Arbeit und der regionalen Wirtschaft, aber auch mit berufsbildenden Schulen, Gymnasien sowie Fach- und Hochschulen zusammen. Aber vor allem stützen wir den Prozess der beruflichen Orientierung an Oberschulen mit Personal: nämlich dem Praxisberater“, so Piwarz. BERUFSORIENTIERUNG: DAS LEISTEN SCHULEN Das leisten Schulen in der Berufsorientierung. Eine Auswahl: Kernziele in der Berufsorientierung sind für jede Klassenstufe und jede Schulart fest verankert. Es gibt 24 Arbeitskreise „Schule-Wirtschaft“ und das „Qualitätssiegel für Berufliche Orientierung“. Berufliche Frühorientierung in Klassenstufe 5/6: Schüler werden für die Arbeitswelt sensibilisiert (etwa durch Betriebserkundungen). Mit einem Potenzialanalyseverfahren werden bei Schülern in der Klassenstufe 7 die Ausgangslagen sowie der Stand der Kompetenzentwicklung ermittelt. Auf Grundlage der Ergebnisse aus der Potenzialanalyse schließen sich ab der 8. Klassenstufe zwei Wochen für Werkstatttage in Berufsbildungsstätten an. Alle Schüler weiterführender Schulen müssen Praktika absolvieren. Die Berufsberater unterstützen alle Schüler der Förder- und Oberschulen (ab Klassenstufe 7) sowie der Gymnasien (ab Klassenstufe 9). Praxisberater an Oberschulen begleiten alle Schüler der Klassenstufen 7 und 8. Abschlussgefährdete Hauptund Förderschüler erhalten Unterstützung von Berufseinstiegsbegleitern. 4010397-10-1 4006644-10-1 4010394-10-1