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FP Aus- und Weiterbildung - 28.06.2019

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8 AUS- & WEITERBILDUNG

8 AUS- & WEITERBILDUNG 28. Juni 2019 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE ANZEIGEN Klinikum bildet neuen attraktiven Pflegeberuf aus Medizinische Berufsfachschule bereitet sich auf neue Ausbildung vor ANZEIGE 4006476-10-1 Auszubildende der Generalistischen Pflege können nach der Ausbildung für die Pflege von Menschen aller Altersgruppen in allen Versorgungsformen eingesetzt werden. Foto: Klinikum Chemnitz 4009721-10-1 Am 1. Januar 2020 beginnt in der Ausbildung der Pflegeberufe eine neue Zeitrechnung: An diesem Tag werden das Altenpflegegesetz und das Krankenpflegegesetz vom Pflegeberufegesetz abgelöst. Ziel ist es, dass alle Bereiche der Pflege attraktiver werden, der Beruf aufgewertet wird und die Ausbildung modernisiert und den veränderten Versorgungsstrukturen und künftigen Pflegebedarfen gerecht wird. Der Fokus liegt auf einer generalistischen Ausbildung. Alle Auszubildenden absolvieren dabei ab 2020 zwei von drei Jahren gemeinsam. Eine praktische Vertiefung in der stationären oder ambulanten Akutpflege beziehungsweise Langzeitpflege oder in der pädiatrischen Versorgung ist in Abhängigkeit vom Ausbildungspartner möglich. Alle Auszubildenden erwerben den Berufsabschluss Pflegefachfrau oder Pflegefachmann und können nach der Ausbildung für die Pflege von Menschen aller Altersgruppen in allen Versorgungsformen eingesetzt werden. Vertiefende Qualifizierungen werden im Anschluss an die Ausbildung beim begleiteten Berufseinstieg erworben. Bis die Ausbildung im Jahr 2020 beginnen kann, müssen noch viele Fragezeichen aufgelöst werden. Die Medizinische Berufsfachschule des Klinikums Chemnitz als eine der größten öffentlichen Schulen dieser Art der Region Chemnitz, Mittelsachsens und des Erzgebirgskreises mit allein fast 400 Pflegeschülern leistet dabei viel Pionierarbeit. Derzeit wird am neuen Aufbau der Ausbildung sowie am Durchlaufplan für die neuen Schüler gearbeitet. GENERALISTISCHE PFLEGE Die neue Ausbildungsrichtung Generalistische Pflege beginnt an der Medizinischen Berufsfachschule des Klinikums Chemnitz zum 1. März und zum 1. September. Die Bewerbungsfristen enden am 30. November (für Beginn 1. März) und am 31. Dezember (für Beginn 1. September) des Vorjahres. Alle Informationen über Zugangsvoraussetzungen, Inhalte und Bewerbung gibt es unter www.klinikumchemnitz.de im Bereich Beruf & Karriere -> Berufsausbildung.

28. Juni 2019 9 Unterstützung beim Studieren im Ausland DAAD hilft – Das ist bei Planung zu beachten Immer mehr deutsche Studierende und Wissenschaftler wollen dank Stipendien und Programmen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) im Ausland lernen und für eine Zeit arbeiten. Zugleich ist Deutschland weltweit einer der attraktivsten Standorte für internationale Studierende. Im vergangenen Jahr hat der DAAD deshalb mehr Studierende und Wissenschaftler gefördert als je zuvor. Trotz der unübersichtlichen und in Teilen besorgniserregenden weltweiten Entwicklungen stieg die Zahl der Geförderten auf mehr als 145.000 Personen, davon rund 63.700 aus dem Ausland. Deutsche zieht es nach Westeuropa und Asien Die wichtigsten Zielregionen für deutsche Bewerber bleiben Westeuropa, Asien und Nordamerika. Bei den Jahresstipendien für Graduierte und Doktoranden steht Großbritannien weiterhin ganz oben auf der Liste der beliebtesten Länder. Die größten Bewerberzahlen aus dem Ausland verzeichnet der DAAD im Programm „Studienstipendien für Graduierte“. Die meisten Anträge entfielen dabei auf die Russische Föderation. Die USA stehen an zweiter und Aserbaidschan steht an dritter Stelle. Rechtzeitig für Auslandsaufenthalt planen Die Planungen für einen Auslandsaufenthalt sollten Interessierte laut DAAD rechtzeitig beginnen, das heißt bereits anderthalb Jahre vorher. Dabei sollten sich die jungen Leute bereits Gedanken über die genaue Art ihres Aufenthalts und vor allem die Finanzierung machen. Je näher der geplante Termin rückt, desto konkreter sollten dann auch die Planungen werden und Fragen rund um Zugangsvorrausetzungen, Anerkennung von Studienleistungen, mögliche Studiengebühren und Einschreibtermine geklärt sein. Etwa ab einem halben Jahr vor dem Start muss es dann darum gehen, sich unter anderem nach Einreisebestimmungen, Unterkunftsmöglichkeiten, nötigen Versicherungen, Impfungen, Bankangelegenheiten und den Reisetickets zu erkundigen. Detaillierte Hinweise zum Studieren im Ausland gibt das DAAD im Internet. www.daad.de/ausland/ studieren/de/ Deutschland ist bei Hochqualifizierten beliebt Laut einer OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)-Studie ist die Anziehungskraft Deutschlands für internationale Hochqualifizierte groß. Besonders gut fällt die Bewertung des Studienstandorts aus: Auf dem dritten Platz liegt Deutschland für internationale Studierende, hinter der Schweiz und Norwegen. Das ganze Feld umfasst 36 OECD-Mitgliedsstaaten. In der Marketing-Kampagne „Studieren in Deutschland – Land der Ideen“ arbeitet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) mit den Hochschulen zusammen. Ziel ist es , in den global wichtigsten Herkunftsländern für Sichtbarkeit zu sorgen und das gute Image Deutschlands zur Gewinnung von mobilen Studierenden zu nutzen. Die stark gestiegenen Zahlen internationaler Studierender zeigen, dass Deutschland Talente anziehen kann und seine Hochschulen den Vergleich nicht zu scheuen brauchen. NEUES FÖRDERPROGRAMM Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) und Fachhochschulen in Deutschland sollen internationaler werden. Dabei unterstützt sie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über ein neues Programm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Mit „HAW.International“ können sie ihre Forschung und Lehre internationaler ausrichten, ihre Sichtbarkeit im europäischen Forschungsraum und darüber hinaus steigern und damit ihre Studierenden besser auf die Herausforderungen einer globalisierten Arbeitswelt vorbereiten. Bis 2022 plant das BMBF dafür 50 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. AUS- & WEITERBILDUNG ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE ANZEIGEN 4004867-10-1 4007610-10-1 4007667-10-1