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FP Steuern und Finanzen - 25.01.2019

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4 ANZEIGEN STEUERN &

4 ANZEIGEN STEUERN & FINANZEN 25. Januar 2019 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE Krankenversicherung steuerlich absetzen Beiträge für Kind können geltend gemacht werden 3976507-10-1 Bei 56,5 Millionen Mitgliedern einer gesetzlichen Krankenkasse sind die Kinder üblicherweise im Rahmen der Familienversicherung kostenlos mitversichert. Ist ein Kind durch die Eltern aber privat versichert, so sind Beiträge an die Versicherung zu entrichten. Die Beiträge für die Kranken- und auch Pflegeversicherung eines Kindes sind als Sonderausgaben steuerlich absetzbar, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. „Auch dann noch, wenn das Kind später selbst der Versicherungsnehmer ist“, erklärt Gudrun Steinbach, Vorstand der Lohnsteuerhilfe Bayern (Lohi). Damit die Versicherungsbeiträge eines Kindes als Sonderausgaben anerkannt werden, muss zum einen der Anspruch auf Kindergeld und zum andern die Verpflichtung bestehen, Unterhalt zu zahlen. Bei Klein- und Schulkindern oder Studenten ohne eigene Einkünfte ist die Sache einfach. Die Eltern als Versicherungsnehmer können die Beiträge an die Versicherung in der Anlage Kind eintragen und absetzen. Die Beiträge für die Basisabsicherung – also ohne Wahlleistungen wie beispielsweise Chefarztbehandlung – können in unbegrenzter Höhe als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Komplizierter wird es, wenn das Kind eine Ausbildung macht, eine Ausbildungsvergütung erhält und die Beiträge selbst übernimmt. Dann könnte das Kind die Beiträge selbst absetzen. „Da jedoch bei der üblichen Höhe einer Ausbildungsvergütung keine Einkommensteuer anfällt, kann das Kind in der Praxis diese Beiträge auch nicht steuermindernd geltend machen“, so die Steuerexpertin der Lohi. Bisher konnten Eltern die vom Kind bezahlten Beiträge in ihrer eigenen Steuererklärung ohne Nachweise geltend machen. Der Bundesfinanzhof hat dies in einer aktuellen Veröffentlichung eingeschränkt und den Abzug in der Steuererklärung der Eltern an eine weitere Voraussetzung geknüpft: Die Eltern müssen ihrem Kind die Beiträge erstatten. Richtig vorsorgen Jürgen Riedel berät in Zwickau ANZEIGE 3975004-10-1 3973068-10-1 „Jeder weiß, dass die staatliche Rente nicht reichen wird, aber was kann man tun“, fragt Jürgen Riedel. Der zertifizierte Fachberater für betriebliche Altersvorsorge und Berufsunfähigkeitsversicherung kennt natürlich die Antwort: „Die einfache und sichere Altersvorsorge ist die fondsgebundene Rentenversicherung. Man partizipiert am Kapitalmarkt, hat Garantie auf die eingezahlten Beiträge zum Ablauf, der Todesfall ist abgesichert, zum Ablauf trifft man die Entscheidung zwischen lebenslanger Rente oder Kapitalauszahlung und hat freie Vererbbarkeit“, sagt der Zwickauer. Von der Basis- beziehungsweise Rürup-Rente hält er dagegen nicht viel. „Es gibt keine Steuerersparnis, sondern lediglich eine Verschiebung der Steuerzahlung auf das Rentenalter. Eine Kapitalauszahlung ist nicht möglich. Weiterer Nachteil: Die Rente kann nur mit Zusatzbeitrag an den Ehepartner, nicht aber an den Lebenspartner vererbt werden“, sagt Jürgen Riedel. Er verdeutlicht dies an einem Beispiel: Herr Mustermann (verwitwet oder geschieden) verstirbt kurz nach dem 65. Lebensjahr. 35 Jahre hatte er monatlich 300 Euro in eine Basisrente eingezahlt. Zum Zeitpunkt des Todes hatte er eine Lebenspartnerin. Aus seiner Ehe gingen zwei Kinder und drei Enkel hervor. Der Kapitalwert seines Vertrages inklusive Überschüsse betrug zu seinem Tod 250.000 Euro. „An die Hinterbliebenen wurde nach dem Tod kein Cent ausgezahlt“, so der Zwickauer. SERVICE Weitere Informationen gibt es bei Jürgen Riedel unter der Rufnummer 0375 2001406.

STEUERN & FINANZEN 25. Januar 2019 5 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE Lohnbausteine für mehr Netto vom Bruttolohn Kleine Gesten bringen große Wirkung ANZEIGE ANZEIGEN Einfache Maßnahme für mehr Motivation und niedrigeren Krankenstand: ein vom Arbeitgeber finanzierter täglich frisch gefüllter Obstkorb im Büro. Foto: WavebreakmediaMicro/istock.adobe.com 3976236-10-1 Boni und Nettolohnbausteine sind per se kein Allheilmittel. Eingesetzt als monatliche Zielvereinbarung, punktuell als Prämie oder als dauerhafte Gehaltsbestandteile können sie jedoch eine große Wirkung erzielen. Dabei geht es darum, gute Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. „Informiert man sich im Vorfeld über die teilweise komplizierten Anforderungen beim Steuerberater, lassen sich die Maßnahmen als Arbeitgeber oft ganz einfach umsetzen“, sagt Ines Scholz von der gleichnamigen Steuerberatungsgesellschaft mbH. Bei den beliebten Gutscheinen (früher oft sogenannte Tankgutscheine) herrsche zum Beispiel hohe praktische Gestaltungsfreiheit. „Jeder Mitarbeiter kann monatlich einen Sachbezug von bis zu 44 Euro steuerfrei erhalten. Dabei ist egal ob das Geld im Tank landet, für den Wocheneinkauf oder eine wohltuende Massage verwendet oder auf eine universelle Guthabenkarte aufgeladen wird“, so die Steuerberaterin. Die Prämie komme direkt beim Beschenkten an und sei damit eine gute Alternative zur klassischen Gehaltserhöhung, von der im Zweifelsfall nach den Abzügen nicht viel übrig bleibe. Wer zusätzlich zur Motivation Wert auf die Gesundheit seiner Angestellten legt, liegt damit nicht nur im Trend, sondern fördert auch deren Leistungsfähigkeit. Die Themen Bewegung, Ernährung und gesunde Lebensweise begegnen uns täglich. „Auch Arbeitgeber können an dieser Stelle ansetzen und mit einfachen Maßnahmen für mehr Motivation und einen geringeren Krankenstand sorgen“, erklärt Ines Scholz. Ergonomische Bürostühle zählten heute vielerorts zum Standard, aber kostenfreies Obst, Firmensport, betriebliche Zuzahlungen bei Versicherungen und Behandlungen sowie Aktivtage seien eine sinnvolle Ergänzung zu günstigen Konditionen. Denn wer sich um das Wohlergehen seiner Mitarbeiter kümmere, könne dafür einen Freibetrag von 500 Euro pro Jahr und Arbeitnehmer geltend machen – eine Win-Win-Situation. Damit die geplanten Aktionen auch wirklich der Belegschaft zu Gute kommen, sollte bei der Planung ein ······································································· INES SCHOLZ Steuerberaterin Foto: Eric Pawlitzky ······································································· Spezialist einbezogen werden. Moderne Steuerkanzleien kennen die Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung und holen mit ihren Tipps auch in der Netto- Lohn-Optimierung immer das Beste für alle Beteiligten heraus – „eine Beratung mit unschätzbarem Wert“, weiß Ines Scholz. KONTAKT Ines Scholz Steuerberatungsgesellschaft mbH Steiler Hang 24 08062 Zwickau Telefon: 0375/270630. –www.ines-scholz.de 3976762-10-1