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Freiberg aktuell 2019

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WIRTSCHAFT &

WIRTSCHAFT & WISSENSCHAFT DER NACHWUCHS GIBT DEN WEG VOR WIE DIE WIRTSCHAFTSJUNIOREN PUNKTEN Frische Ideen, junge Unternehmen, neue Konzepte: Es ist der Nachwuchs, der mit ganz eigenen Konzepten den Erfolg in die Wirtschaft bringt. Organisiert sind die Unternehmer der Zukunft im Zusammenschluss der Wirtschaftsjunioren. Auch in Freiberg trifft sich die Vereinigung. Junge Unternehmer und Führungskräfte aus allen Bereichen der Wirtschaft engagieren sich in Projekten und verwirklichen Ideen zur Förderung regionaler Strategien. Sie stärken zudem die Bereiche Bildung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Besonders erfolgreich betreiben die Wirtschaftsjunioren in der Region das Wirtschafts-Quiz „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ (WWW), bei dem im letzten Jahr mehr als 160 Schüler der Region Freiberg angetreten sind. Den Schülern werden 40 Auswahlfragen zu Themen wie Wirtschaft, Politik, Internationales, Finanzen und Ausbildung sowie zu einem aktuellen Jahresthema gestellt. Mit wechselnden inhaltlichen Themen finden zudem regelmäßig Wirtschaftsjunioren-Stammtische statt, bei denen man nicht nur unter sich bleibt, sondern die für alle Interessierten offen stehen. Höhepunkt des Jahres ist der alljährliche Ball im Freiberger Tivoli. Bei der Party wird nicht nur getanzt, gelacht, genetzwerkt, sondern auch an den guten Zweck gedacht. Bei einer Tombola wird Geld für soziale Projekte gesammelt. Karten für den Ball am 23.11.2019 gibt es auf der Internetseite www.tivolifreiberg.de UMWELTGERECHTES RECYCLING – WIR SCHLIESSEN DEN KREISLAUF. Die MRU Freiberg sorgt dafür, dass neben dem Blei auch die Kunststoffgehäuse und die weiteren Bestandteile von gebrauchten Starterbatterien in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden können. Jährlich werden am Standort ca. 55.000 t Blei und Bleilegierungen, ca. 5.000 t Natriumsulfat und ca. 15.000 t Seculene® PP produziert. Zusätzlich entlasten wir die Umwelt mit der thermischen Verwertung von rund 20.000 t Sonderabfällen in unserer Verbrennungsanlage. Die MRU GmbH trägt mit modernsten Produktionsanlagen nachhaltige Verantwortung für Umwelt- und Arbeitsschutz und ist Ausbildungsbetrieb für kaufmännische und technische Berufe. T E C H N O L O G I E S Muldenhütten Recycling und Umwelttechnik GmbH Muldenhütten 25 Telefon: +49 3731 367-0 09599 Freiberg www.ecobatgroup.com/mru – ANZEIGE – ZINK – AUS DEM STAUB IN DIE HÜTTE BEFESA ZINC FREIBERG GMBH Umweltschutz und Arbeitssicherheit als Zukunftskonzept Die Befesa Zinc Freiberg GmbH macht auf dem SAXONIA Areal Zink aus Stahlwerksstäuben wieder verwertbar und leistet damit einen Beitrag zur Schonung unserer natürlichen Ressourcen. Etwa 220.000 Tonnen zinkhaltiger Stahlwerksstäube verarbeitet das Unternehmen Befesa Zinc Freiberg GmbH jährlich. Die darin enthaltenen 20 bis 35 Prozent Zink werden in den beiden 43 und 50 Meter langen Drehrohröfen mittels des patentierten SDHL-Verfahrens thermisch zu einem Sekundärzinkkonzentrat aufbereitet, dass mit rund 65 Prozent Zink in den entsprechenden Hütten weiterverarbeitet werden kann. Die Befesa Freiberg führt damit ca. 30.000 Tonnen Zink im Jahr in den Rohstoffkreislauf zurück. Hervorgegangen aus dem ehemaligen Bergbau- und Hüttenkombinat „Albert Funk“ hat Befesa Zinc Freiberg GmbH, bis 2007 B.U.S Zinkrecycling, eine stabile und positive Entwicklung genommen. Auch aufgrund der Tatsache, dass das Unternehmen nicht nur in die Technologie, sondern immer auch in Arbeitssicherheit und Umweltschutz investiert hat. Die im Ausgangsmaterial vorliegenden Schwermetalle erfordern dabei die größte Aufmerksamkeit. Im Jahr 2013 wurden mit der Einhausung der Bandanlagen die diffusen Emissionen ein weiteres Mal drastisch gesenkt. „Diese Eine-Million-Investition war für uns ein weiterer Beitrag zur langfristigen Sicherung des Standorts, an dem auch klassische Metallurgie und Hochtechnologie nebeneinander bestehen können“, so Geschäftsführer Uwe Hasche. Mit der Installation eines geschlossenen Brauchwasserkreislaufs für die Produktwäsche ist das Unternehmen seit 2004 frei von industriellen Abwässern. Ein weiterer wesentlicher Schritt zur Verbesserung des Umweltschutzes war in 2017 die Investition von ca. 6,2 Mio. Euro in die Errichtung von zwei Abgasnachverbrennungsanlagen zur weiteren Reduzierung der organischen Bestandteile und Kohlenmonoxid im Abgas der Drehrohröfen. Die Befesa Zinc Freiberg GmbH betreibt seit 1999 ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 bzw. EMAS. Ende 2007 erhielt sie als das fünfte Unternehmen in Sachsen die Zertifizierung des Arbeitsschutzmanagements auf der Grundlage des „Occupational Health and Risk Managementsystems“. Mit der Einführung eines Qualitäts- und eines CO 2 -Managementsystems nach ISO 9001 bzw. ISO 14064 in 2013 ist die Befesa Zinc Freiberg GmbH nun mit einem komplexen Umwelt-, Qualitätsund Sicherheitsmanagement für die Zukunft gut aufgestellt. WWW.BEFESA.COM BEFESA ZINC FREIBERG GMBH · ALFRED-LANGE-STR. 10 · 09599 FREIBERG · TEL. 03731-3899-0 · FAX 03731-389912 FREIBERG aktuell · 22

LEBENSWERTE STADT Bild links: Stephie Brunsch, Aufsichtsratsvorsitzende der Wohnungsgenossenschaft, mit den beiden Vorständen Thomas Buckreus (l.) und Jürg Kriesten. Bild rechts: Zwei Hauseingänge am Friedmar-Brendel- Weg werden zu einem zusammengefasst und die Wohnungen top saniert. Fotos (2): Wieland Josch INVESTITIONEN IN DIE ZUKUNFT WOHNUNGSGENOSSENSCHAFT mit vielen Ideen Attraktives, sicheres und bezahlbares Wohnen für alle Generationen, darauf setzt die Wohnungsgenossenschaft Freiberg schon seit vielen Jahrzehnten. Um dies zu gewährleisten braucht es nicht nur die Möglichkeit der Investitionen, sondern vor allem gute Ideen, und über beides verfügt man. Damit geht man nun Projekte an, die zu einer Steigerung der Lebensqualität führen werden. Schon seit geraumer Zeit wurden Wohnungen ausgebaut und modernisiert. Vor allem die Veränderung der Grundrisse spielte dabei eine immer wichtigere Rolle, reagierte man damit doch auf die veränderten Lebensverhältnisse. Ein- bis Zweiraum-Wohnungen für Studenten oder Singles muss es ebenso geben wie größere Flächen für Familien. Auch dem Wunsch nach offenen Küchen und bestens ausgestatteten Bädern wurde Rechnung getragen. In Zukunft wird dieser Weg noch konsequenter weiter verfolgt. So kommt die Sanierung von Hausfassaden ebenso dazu wie das Anbringen weiterer Balkone. Auch setzt man nach und nach Aufzüge an jene Häuser, die bislang nicht über einen solchen verfügen. Ein besonderes Projekt wird im Stadtteil Friedeburg verwirklicht. Hier, am Friedmar-Brendel-Weg, werden zwei Hauseingänge zu einem zusammengefasst. Das ermöglicht größeren Spielraum bei der Grundrissgestaltung. Jede Wohnung wird nach Fertigstellung über zwei Balkone verfügen, ebenso WWW.WOHNEN-IN-FREIBERG.DE über moderne Küchen und Bäder. In den großen Wohnungen kommen Gäste-WCs hinzu. Auch reaktiviert man die Dachgeschosse, die zu besonders begehrten Wohnräumen ausgebaut werden, mit einem großartigen Blick über die Stadt. Ein Aufzug bedient alle Etagen inklusive Kellergeschoss. Damit ist man nicht nur für die eigenen Mitglieder attraktiv, sondern auch für jene, die es gerne werden möchten. 23 · FREIBERG aktuell