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Freiberg aktuell 2020

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WIRTSCHAFT &WISSENSCHAFT

WIRTSCHAFT &WISSENSCHAFT KRAFTVOLLER TEIL DER WIRTSCHAFT – FREIBERGER WIRTSCHAFTSJUNIOREN SIND AKTIV Es istein sich stetswiederholendes Bild:Die Jugend drängt nach vorn, hatneueIdeen, diesie umsetzen will.Wäreesnicht so,gäbeesnichts alsStillstand. Das istinFamilien so, aber auch in größerenVerbünden, wieetwader Wirtschaft. Seit Jahrzehntenschon gibt es die Freiberger Wirtschaftsjunioren, diemit frischen Ideen undneuen Konzepten stetsfür Anstößesorgen undneueWegebeschreiten. Unter diesem Dach vereinen sich junge Unternehmer und Führungskräfte ausallen Bereichender Wirtschaft, engagieren sich inProjekten und verwirklichenVisionenzur Förderung regionaler Strategien. Dabei haben sie besonders solche Bereiche wie Bildung oder die Vereinbarkeit vonFamilie undBeruf im Blick. Einbesonderer Erfolg in Freiberg warund istdas jährlich stattfindende Quiz „WWW –Wirtschaftswissenim Wettbewerb“, das sich bundesweitan Schüler derneuntenKlassen wendet. Warenes2018rund160 Teilnehmer, so konnte man 2019 bereits230 Schüler vonsiebenSchulenverzeichnen.Ein weiteresProjekt mitStrahlkraft war derWirtschaftsball, derinsgesamt 15 Malstattfand. Dieser istimvorigen Jahr inden Silberball gemündet, dendie Wirtschaftsjunioren nun gemeinsammit derStadtFreiberg organisieren.Dabei wird nichtnur einschönerAbend im Konzert- und BallhausTivoliverbracht,sondern über eine Tombola Geld für den gutenZweck gesammelt. WWW.WJ-FREIBERG.DE UMWELTGERECHTES RECYCLING – WIR SCHLIESSEN DEN KREISLAUF. Die MRU Freiberg sorgt dafür, dass neben dem Blei auch die Kunststoffgehäuse und die weiteren Bestandteile von gebrauchten Starterbatterien in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden können. Jährlich werden am Standort ca. 55.000 tBlei und Bleilegierungen, ca. 5.000 tNatriumsulfat und ca. 15.000 tSeculene® PP produziert. Zusätzlich entlasten wir die Umwelt mit der thermischen Verwertung von rund 20.000 t Sonderabfällen inunserer Verbrennungsanlage. Die MRU GmbH trägt mit modernsten Produktionsanlagen nachhaltige Verantwortung für Umwelt- und Arbeitsschutz und ist Ausbildungsbetrieb für kaufmännische und technische Berufe. Muldenhütten Recycling und Umwelttechnik GmbH Muldenhütten 25 Telefon: +49 3731 367-0 09599 Freiberg www.ecobatgroup.com/mru –ANZEIGE – ZINK – AUSDEM STAUBINDIE HÜTTE BEFESA ZINC FREIBERGGMBH Umweltschutz und Arbeitssicherheit als Zukunftskonzept DieBefesa Zinc FreibergGmbH macht auf dem SAXONIA Areal Zink aus Stahlwerksstäuben wieder verwertbar und leistet damit einen Beitrag zur Schonung unserer natürlichen Ressourcen. Etwa220.000Tonnen zinkhaltigerStahlwerksstäubeverarbeitetdasUnternehmen Befesa Zinc Freiberg GmbH jährlich.Die darin enthaltenen20bis 35 Prozent Zink werdeninden beiden 43 und 50 MeterlangenDrehrohröfenmittels despatentiertenSDHL-Verfahrens thermischzueinemSekundärzinkkonzentrat aufbereitet, dass mitrund65Prozent Zinkinden entsprechendenHütten weiterverarbeitetwerdenkann.DieBefesa Freibergführtdamitca.30.000TonnenZink im Jahr in denRohstoffkreislaufzurück. Hervorgegangenaus demehemaligen Bergbau- undHüttenkombinat„Albert Funk“hat Befesa Zinc FreibergGmbH, bis2007B.U.SZinkrecycling, eine stabile undpositiveEntwicklung genommen. Auch aufgrundder Tatsache,dass das UnternehmennichtnurindieTechnologie, sondernimmer auch in Arbeitssicherheit undUmweltschutz investiert hat. Die im Ausgangsmaterial vorliegenden Schwermetalleerforderndabeidiegrößte Aufmerksamkeit.ImJahr2013wurden mitder Einhausung der Bandanlagen diediffusen Emissionen einweiteres Maldrastisch gesenkt. „DieseEine-Million-Investitionwar für unsein weitererBeitrag zurlangfristigen Sicherungdes Standorts,andem auch klassischeMetallurgie undHochtechnologienebeneinander bestehen können“, so Geschäftsführer UweHasche. Mit der Installation eines geschlossenen Brauchwasserkreislaufs fürdie Produktwäsche istdas Unternehmen seit 2004frei von industriellenAbwässern. Ein weiterer wesentlicher Schrittzur Verbesserungdes Umweltschutzeswar in 2017 dieInvestitionvon ca. 6,2Mio.Euroindie Errichtung vonzwei Abgasnachverbrennungsanlagenzur weiterenReduzierung derorganischen Bestandteile undKohlenmonoxid im Abgas derDrehrohröfen. DieBefesaZincFreibergGmbHbetreibt seit 1999 einUmweltmanagementsystem nach ISO14001 bzw. EMAS.Ende2007 erhielt sieals dasfünfteUnternehmen in Sachsendie Zertifizierungdes Arbeitsschutzmanagementsauf der Grundlage des„Occupational Health andRiskManagementsystems“.Mit derEinführung eines Qualitäts- und einesCO 2 -Managementsystemsnach ISO9001bzw.ISO 14064in2013ist die Befesa Zinc FreibergGmbHnun mit einemkomplexen Umwelt-, QualitätsundSicherheitsmanagement fürdie Zukunftgut aufgestellt. WWW.BEFESA.COM BEFESA ZINC FREIBERGGMBH·ALFRED-LANGE-STR.10·09599 FREIBERG· TEL.03731-3899-0·FAX03731-389912 FREIBERG aktuell · 22

WIRTSCHAFT &WISSENSCHAFT Bild links: Diebeiden Direktoren des Helmholtz-Instituts FreibergJens Gutzmer (l.) und Professor Markus Reuter bei der Übergabe des Fördermittelbescheids durch die damalige Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange 2018.. Bild rechts: Dieneue Technologiehalle des Helmholtz-Institutes Freiberghat Gestalt angenommen. Fotos(2): Wieland Josch TECHNOLOGIEHALLE IST EMPORGEWACHSEN DASHELMHOLTZ-INSTITUT Freibergwächst Die Chemnitzer Straße 40verändert ihr Gesicht. Seit 2016 isthierin einemsanierten Gebäude das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie,kurzHIF,zufinden, welches zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört. Vor zwei Jahren wiederum wurde hier mit dem ersten Spatenstich und der Übergabe von Fördermitteln derStartschuss zurErrichtungeines wesentlichen Anbaus gegeben. Es entstehtein Metallurgie-Technikum, welchesmehrals zehn Millionen Euro kosten soll. Geschaffen wird eine zwölfMeter hohe Versuchshalle mit einem15Meter hohenKopfbau, in welchem diverse Funktionsräume untergebracht sind. Auf rund 950 qm werden inder Versuchshalle künftig Anlagenund Geräte fürdie gesamteBandbreitemetallurgischer Forschung, vonder Pyrometallurgie biszur Hydrometallurgie, worunter manwärmegeführte bzw. wassergebundeneProzesseversteht, aufgebaut. Weitere110 qm sollen alsLagerfläche dienen. Die Forscher erhalten die Möglichkeit, mit Materialströmen zwischen einemund 500Kilogramm experimentierenzukönnen, wasder Lücke zwischen Labor- und Industriemaßstab entspricht. Ziel ist es, die Forschungen zur nachhaltigen Gewinnung und zum Recycling strategischer Wertstoffeweiter auszubauen.Die enge Kooperation mit der TU Bergakademie ist dabei eingroßerGewinnfür beideSeiten. Hier will man Visionenumsetzen, die WWW.HZDR.DE/HIF darüber hinaus wirtschaftlichweltweit relevant sind. Seit derGründungdes HIF im Jahr 2011 gabesdie Ideenfür dieTechnologiehalle,und bereitsnach demUmzugandie ChemnitzerStraße fünf Jahre später war das Metallurgie-Technikum Teil desPlans.Esist vorallem derFaktorNachhaltigkeit in derKreislaufwirtschaft,der stärker in den Fokus gerückt wird. ImJahr 2021 soll laut den Planungen der Baufertiggestellt sein. AM BESTEN IN FREIBERG ARBEITEN! 25JAHRE ACTech GmbH #allesgeber Mit ACTech „all in“ gehen Großen Herausforderungen konzentriert entgegen sehen und siezuverlässig meistern: Das ist, was unsere Kunden von uns erwarten. Genau deswegen gehen sie mit ACTech "all in". Wir könnten es auch so sagen: Für unsereAufgaben brauchen wir neben praktischen Fähigkeiten auf höchstemNiveau vorallem Loyalität, Optimismus, Flexibilität und Glaubwürdigkeit. Das gilt beiuns für alle Bereiche undfür jeden Einzelnen. Sie merken schon, bei ACTech arbeitet ein ganz besonderer Menschenschlag.Sie sindfachlich kompetent, ehrlich und mit Ihrer Souveränität motivieren Sie auch andere?Sie vertrauen Ihren Fähigkeiten so sehr wie denen Ihrer Kollegen? Dann könnteACTech Ihrzukünftiger Arbeitgeber sein. Einer derattraktivsten in der Region. Gehen wir gemeinsam "all in". www.actech.de/karriere 2 3 · FREIBERG aktuell