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Haus & Garten | 04/2018

12 HAUS & GARTEN

12 HAUS & GARTEN Sicherheitsglas kann Leben retten 6. April 2018 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Unfallgefahr mit moderner Verglasung minimieren 3910738-10-1 Beim Spielen kann schnell etwas passieren. Sicherheitsglas schützt dann besonders gut vor Verletzungen. Foto: VFF/hilzinger GmbH 3903032-10-1 3906903-10-1 Moderne Sicherheitsgläser schützen vor Verletzungen – dies gilt besonders für den Haushalt, in dem jährlich viel mehr Unglücke geschehen, als zum Beispiel im Straßenverkehr. „Alte Gläser können heftige Verletzungen verursachen, da sie großformatig brechen und damit scharfe Kanten ausbilden. Der Einbau von modernem Sicherheitsglas bietet vor solchen Verletzungen den perfekten Schutz“, bekräftigt Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Flachglas (BF). Sicherheitsglas gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Zwei Produkte bilden dabei die in ihrer Wirkungsweise höchst unterschiedliche Grundlage für mehr Sicherheit im Haus: Einscheibensicherheitsglas (ESG) und Verbundsicherheitsglas (VSG) sind Spezialisten im Bereich der Unfallverhütung. ESG ist dank seiner thermischen Vorspannung extrem stabil und weist eine hohe „Biege-Zug- Festigkeit“ auf. Das macht es zum idealen Material für alle Anwendungen, bei denen Glas mit Beschlägen kombiniert wird, zum Beispiel bei Glastüren oder Duschabtrennungen. Gläserne Wandverkleidungen und mehrteilige Geländerverglasungen für den Balkon oder die Terrasse, die den freien Blick in die Natur ermöglichen, sind weitere Beispiele für die Allroundqualitäten dieses Glastyps. „Die thermische Vorspannung des Glases ist im Falle eines Falles ein Segen: Wird es zerstört, löst sich die Spannung und das Glas zerbröselt in Sekundenbruchteilen in kleine Krümel, an denen man sich nicht verletzen kann“, so Grönegräs. VSG hingegen besteht aus mindestens zwei Scheiben. Diese sind mit einer hochelastischen und sehr widerstandsfähigen Folie miteinander verbunden. Die Nutzen von VSG sind die Splitterbindung, die vor Verletzungen schützt, und die sogenannte Resttragfähigkeit: Wird es zerstört, haften die Glassplitter auf der Folie und die Glasscheibe bleibt als Einheit in ihrer Position. Aufgrund dieser Eigenschaften ist VSG bei Überkopfverglasungen und zur Absturzsicherung – beispielsweise bei Brüstungen – gesetzlich vorgeschrieben. Insbesondere Balkontüren, bodentiefe Fenster und Lichtausschnitte von Innentüren sind Anwendungen, die mit VSG ausgeführt werden sollten. „Der Mehrpreis für Sicherheitsglas im Isolierglas ist bei einer Investition für neue Fenster relativ gering. Damit werden jedoch Unfallgefahren für Bewohner jedes Alters erheblich reduziert“, so Grönegräs. Auch das bei Lichtausschnitten von Innentüren häufig noch verwendete normale Floatglas bereitet ihm Sorgen. „ESG und VSG können schlimme Unfallfolgen auf ein Minimum reduzieren. Und das mit relativ wenig Arbeits- und Kostenaufwand.“ EXPERTENTIPP Die KfW-Bank fördert den Einbau von Verletzungsrisiko minimierendem Sicherheitsglas zur Steigerung des Einbruchschutzes. Informationen dazu gibt es im Internet. –www.kfw.de

Schau zeigt sich frühlingsfrisch Musterhausausstellung im Unger-Park lädt ein HAUS & GARTEN 6. April 2018 13 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Die Beratung der Bauinteressierten wird im Unger-Park groß geschrieben. Foto: Unger Park Im Unger-Park Chemnitz ist der Winter dank Frühjahrsputz und Frühlingsfest in die Flucht geschlagen. Der letzte März-Schnee wurde von den Wegen gekehrt, das letzte Eis von den Scheiben gekratzt und die zwölf Musterhäuser haben sich im Jubiläumsjahr „875 Jahre Chemnitz“ „in Schale geworfen“. Ob Allkauf, Helma oder Schwörer, ob Rensch, Streif oder Danhaus – jedes Haus präsentiert sich auf seine individuelle Weise und zeigt sich von seiner besten Seite. „Und ,beste Seiten‘ haben sie alle miteinander genug, diese Musterhäuser. Wo lässt sich die Frühlingssonne wohl so schön genießen, wie in den lichtdurchströmten Räumen der Häuser, auf den herrlich angelegten Sonnenterrassen und Gärten“ fragt Ines Förster, Marketingverantwortliche des Chemnitzer Unger Parks. Gerade im „Setros“, dem Chemnitzer Musterhaus von Kampa, sei „Licht“ ein großes Thema. Stockübergreifende Fensterfronten sorgen dort für lichtdurchflutete Flure und helle Wohnräume. Jeder Raum übt eine besondere Faszination aus. Und sollte sich die Aprilsonne einmal zu stark ins Zeug legen, sorge die integrierte Komfortlüftung fürs perfekte Wohnklima. „Ein großer Vorteil eines eigenen Hauses ist nach wie vor die Terrasse. Wer träumt nicht vom Sonntagsfrühstück in der Morgensonne oder der Geburtstagsparty am Grill? Auch bei der Gestaltung der integrierten Terrasse bieten die Hausbau-Unternehmen verschiedene Möglichkeiten der Gestaltung an“, sagt Ines Förster. Es gebe fast nichts, was nicht möglich sei – vorausgesetzt die Lage des Baugrundstückes, dessen Beschaffenheit und die Baustatik lassen dies zu. – www.unger-park.de Strom: Durch Tarifwechsel sparen Preise für Grundversorgung stark gestiegen Die durchschnittlichen Strompreise für deutsche Haushalte sind seit 2007 fast kontinuierlich gestiegen, aber der Anstieg der Einzelhandelspreise hat Verbraucher unterschiedlich stark betroffen. Während sich die Grundversorgungstarife – die teuersten Tarife im Markt – bis 2014 um 50 Prozent erhöhten, blieben die günstigsten Tarife im Markt in der Regel unverändert. Die Grundversorger sind gesetzlich verpflichtet, Energie zu einem Grundversorgungstarif an alle Haushalte zu verkaufen. Ein Tarifwechsel von diesem Grundversorgungstarif zum günstigsten Lieferanten hätte den Verbrauchern viel Geld gespart. 2014 wäre bei einem mittleren Stromverbrauch (2800 Kilowattstunden pro Jahr) eine durchschnittliche Ersparnis von fast 400 Euro möglich gewesen. Trotzdem wechseln noch relativ wenige Haushalte den Anbieter. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin, für die Ökonomen anhand von detaillierten Mikrodaten für Deutschland über den Zeitraum von Januar 2007 bis August 2014 die Entwicklung der Einzelhandelsstrompreise unter die Lupe genommen haben. Untersucht wurden über sechs Millionen monatliche Strompreise für alle deutschen Postleitzahlgebiete. 3909545-10-1 3908548-10-1 3903584-10-1