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Lebensadern - August 2019

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6 LEBENSADERN Tage der

6 LEBENSADERN Tage der Industriekultur feiern 10. Jubiläum 30. August 2019 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE In 81 Unternehmen, Einrichtungen und Museen der Region bieten sich bei der Früh- und Spätschicht exklusive Einblicke Die Tage der Industriekultur feiern in diesem Jahr ihr 10. Jubiläum und halten vom 27. September bis 8. Oktober spannende Highlights für alle Altersgruppen bereit. In erstmals rekordverdächtigen 81 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Museen bieten sich bei der Früh- und Spätschicht in Chemnitz, Zwickau und dem Erzgebirge exklusive Einblicke in die alltägliche Arbeitswelt von heute. Als Event-Location öffnen die Tage der Industriekultur in diesem Jahr die Halle D im Chemnitzer Industriekomplex der ehemaligen Schubert & Salzer Maschinenfabrik, welcher heute als Wirkbau bekannt ist. Sie galt einst als größtes deutsches Werk für Textilmaschinen und prägte so maßgeblich die Chemnitzer Industriekultur. Dort vereint die Ausstellung „looking forward“ eine Vielzahl an Kunstwerken nationaler Künstler. Unter dem Motto „RAW meets Urban Art“ verschreibt sich das Auch bei der Sachsen Guss GmbH aus Chemnitz-Wittgensdorf können Besucher bei der Spätschicht einen Einblick gewinnen. Foto: Ernesto Uhlmann/CWE RAW-Festival im Jubiläumsjahr ebenfalls der Kunst und hat mit der Paint Club Battle League ein packendes Live-Event im Wirkbau im Programm. Den Abschluss der Tage der Industriekultur im Wirkbau bietet die zweite Convention von C-Town 360°. Ganz traditionell beginnen auch die 10. Tage der Industriekultur mit der Frühschicht in Unternehmen für Kindergarten- und Grundschulkinder. So werden bereits die Kleinsten spielerisch an technische Themen und Berufe herangeführt. Am Nachmittag und Abend wird es bei der Spätschicht für die Erwachsenen spannend. Bei Werksführungen können Blicke hinter die Kulissen geworfen werden und man kann mit Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Viele Unternehmen bieten zudem ein Rahmenprogramm, kulinarische Angebote und Informationen rund ums Thema Ausbildung und Stellenangebote. In Chemnitz haben die Gäste der Früh- und Spätschicht 34 Unternehmen für einen Blick hinter die Kulissen zur Auswahl, darunter auch elf Unternehmen aus der Kulturregion Chemnitz. Neue Partner sind in diesem Jahr die Staffbase GmbH, weltweit führender Anbieter für Apps zur Verbesserung der Mitarbeiterkommunikation in großen und internationalen Unternehmen mit Hauptsitz in Chemnitz und Standorten unter anderem in New York und Amsterdam. Alle Interessenten erwartet ein spannender Einblick in ein internationales Team sowie ein Rundgang durch das innovativ gestaltete Büro im Industriekomplex Wirkbau. Im Areal des Wirkbaus haben die Besucher zudem die Möglichkeit, nach einem Besuch im historischen Wirkbaukabinett den Ausblick über Chemnitz vom 53 Meter hohen Uhrenturm zu genießen. Neue Unternehmen sind weiterhin die μ-Tec GmbH, Spezialanbieter für Spritzgießwerkzeuge, und die Dr. Gühring KG, Hersteller für Präzisionswerkzeuge aus Chemnitz, sowie die Traditionsmanufaktur Wendt & Kühn für feine deutsche Handarbeit aus Grünhainichen. SERVICE Eine weitere Veranstaltung am 28. und 29. September ist das Kunstwochenende Wendungen in Chemnitz: Akteure und Institutionen der Kunstszene machen auf das Angebot der lokalen Kunstszene aufmerksam. Weitere Informationen zu den Tagen der Industriekultur, zu Ausstellungen und teilnehmenden Unternehmen gibt es im Internet. Dort sind auch Anmeldungen für die Führungen möglich. -www.industriekultur-chemnitz.de ANZEIGE 4017465-10-1

LEBENSADERN 30. August 2019 7 ···················································································································································································································································································································································································· SONDERAUSGABE Chemnitzer wollen mehr Gemeinschaft schaffen Bewohner machen Vorschläge für ungenutzte Areale – Zehn Projekte können noch in diesem Jahr umgesetzt werden Marc Ebert und Katrin Jeschkowski wünschen sich eine kleine Bühne auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz auf dem Chemnitzer Kaßberg. Foto: Toni Söll/Archiv Nimm Platz: Gemeinschaften schaffen Plätze und Plätze schaffen Gemeinschaft – so lautete die Idee zu „Nimm Platz“. Chemnitzer hatten dazu 13 Orte vorgeschlagen, um ungenutzte Areale oder Plätze der Stadt mit eigenen Ideen zu füllen. Rund 3000 Chemnitzer haben über diese Projekte abgestimmt und ihre Lieblingsprojekte gewählt. Diese sollen noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Dank der Unterstützung des Klub 2025, eines Zusammenschlusses verschiedenster Unternehmen der Stadt, die die Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 unterstützen, kann die Stadt dieses Jahr zehn Projekte fördern. Jedes erhält ein Budget von 2025 Euro. Eine Summe, die Eigeninitiative möglich und zugleich nötig macht. Denn Ziel ist ein Gemeinschaftsprojekt, das viele Talente vereint. Aufgrund des großen Erfolgs der Aktion kündigte Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) an, diese auch 2020 fortzusetzen. „Ich freue mich, dass die Idee von Nimm Platz so gut angenommen wurde und hoffe, dass sich auch im kommenden Jahr viele Chemnitzerinnen und Chemnitzer daran beteiligen, ihre eigene Stadt durch kleine Projekte an vielen Stellen schöner und lebenswerter zu machen.“ DIESE PROJEKTE WERDEN UMGESETZT Aussichtspunkt „Am Schösserholz“: Der Heimatverein Adelsberg möchte unweit der Endstelle „Schösserholz“ einen Aussichts- und Ruhepunkt am Waldrand errichten. Bunte Treppen: Josephine Klinkhardt wünscht sich, dass ihre Heimatstadt bunter wird. So stellt sie sich an verschiedenen Orten der Stadt bunte Treppen vor. Bühne am Gerhart-Hauptmann- Platz: Der Park auf dem Kaßberg könnte durch seine Hanglage mit einer kleinen Bühne als natürliches Amphitheater für vielseitige Kulturprogramme genutzt werden, sagen Katrin Jeschkowski und Marc Ebert. Erlebnisspielbereich Carlowitzpark: Die Kita „Rabennest“ in Rabenstein regt an, im Carlowitzpark einen Erlebnisspielbereich zu schaffen. Flächen am Karl-Marx-Kopf: Ulrike Voigt möchte den bekanntesten Ort von Chemnitz zum Treffpunkt für Familien machen. Grünfläche an der Chemnitz: Die BUND Regionalgruppe Chemnitz möchte an der Further Straße/Ecke Emilienstraße einen Pavillon, Grillplätze und Bänke aufstellen, Kunst schaffen und Bäume pflanzen. Spielplatz Reichenhain: Auf dem Gelände des VfL Chemnitz an der Jägerschlößchenstraße haben der Sport- und der Heimatverein einen Sportspielplatz errichtet, der nun eine überdachte Sitzgelegenheit bekommt. Stromkästen-Galerie am Brühl: Die Brühlgemeinschaft möchte die Elektrokästen in die wachsende Freiluftgalerie aufnehmen. Umgestaltung ehemaliges Sommerbad Erfenschlag: Mit dem Bürgerverein Erfenschlag soll das Bad mit kleinem Spielhaus, Wassertretbecken, Barfußpfad und Pavillon zum naturnahen Treffpunkt umgestaltet werden. Zietenpark: Die Baulücke an der Zietenstraße/Ecke Jakobstraße möchte der Verein SDB mit Hilfe der Anwohner zu einem neuen Treffpunkt und Veranstaltungsort im Quartier werden lassen: mit neuen bunten Pflanzen, einer kleinen Umrandung und Sitzgelegenheiten. ANZEIGE 4023472-10-1