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mach was! - September 2020

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Fortsetzung von Seite 8 mach was ! AUSBILDUNGSMARKT Endlich Wochenende Ausbildungsvergütungen Die Theorie der Hochschule mit der betrieblichen Praxis verbinden – das ist der Vorteil des dualen Studiums. Ende 2019 gab es deutschlandweit 1.662 duale Studiengänge mit mehr als 108.000 Studierenden. Vor 15 Jahren gab es nur ein Drittel der Studiengänge – und auch nur 41.000 Studierende. Immer mehr Betriebe bieten Ausbildungsplätze für ein duales Studium an. Während sich im Jahr 2004 insgesamt 18.168 Unternehmen beteiligten, wurden 2019 rund 51.000 kooperierende Unternehmen beziehungsweise Standorte gemeldet. Besonders gefragt sind duale Studierende in den Wirtschaftswissenschaften, aber auch in Maschinenim Vergleich In jeder dualen Ausbildung erhalten die Azubis eine Ausbildungsvergütung. Doch die kann sich von Beruf zu Beruf kräftig unterscheiden. Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat die Tops und Flops in Bezug auf die Höhe der Vergütung während der Lehrzeit herausgefiltert: Endlich Wochenende – und damit volle Freizeit? Das gilt in Deutschland nur für etwa 78 Prozent der Arbeitnehmer*innen. 22,3 Prozent müssen samstags arbeiten, 11,7 Prozent sonntags. Gar an beiden Wochenendtagen müssen 10,7 Prozent aller Arbeitnehmer*innen regelmäßig arbeiten. Deutlich ausgeprägter ist der Trend zur Wochenendarbeit bei Selbstständigen: Hier gab in einer Befragung 2018 mehr als die Hälfte an, am Samstag regelmäßig arbeiten zu müssen (55,4 Prozent), sonntags muss mehr als ein Viertel der Selbständigen beruflich ranklotzen, das ganze Wochenende 24,7 Prozent. Quelle: destatis Tops: • Maurer*in: 1057 Euro (West) / 861 Euro (Ost) • Mechatroniker*in: 998 Euro (West) / 976 Euro (Ost) • Industriemechaniker*in: 992 Euro (West) / 947 Euro (Ost) • Kaufleute für Versicherungen und Finanzen: 986 Euro (West) / 986 Euro (Ost) Flops: • Friseur*in: 494 Euro (West) / 269 Euro (Ost) • Bäcker*in: 600 Euro (West) / 600 Euro (Ost) • Florist*in: 587 Euro (West) / 422 Euro (Ost) Quelle: BIBB, Stand: Ende 2018 Mehr duale Studierende bau- und Elektroberufen sowie in Berufen in Sozialwesen, Erziehung und Gesundheit. Im Durchschnitt? Das monatliche Bruttogehalt eines vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers in Deutschland lag im Jahr 2019 durchschnittlich bei 3.994 Euro. Deutliche Unterschiede gibt es allerdings bei den Geschlechtern: erzielen im Durchschnitt 4.181 Euro erzielen im Durchschnitt 3.559 Euro Quelle: statista Ausbaufähig Über einen gesetzlichen Mindestlohn und seine notwendige Höhe wird in Deutschland regelmäßig gestritten. Dabei gibt es den in den meisten europäischen Ländern – und in einigen ist er sogar höher als hierzulande: Den höchsten Mindestlohn erhalten Menschen in Luxemburg, den niedrigsten Arbeitnehmer*innen in Bulgarien (siehe Karte). Quelle: statista Deutschland: 9,35 € Luxemburg: 12,38 € Niederlande: 10,14 € Großbritannien: 9,35 € Irland: 9,80 € Belgien: 9,66 € Frankreich: 10,15 € Lettland: 2,54 € Höhe des gesetzlichen Mindestlohnes Estland: 3,48 € Litauen: 3,72 € Polen: 3,50 € Tschechien: 3,40 € Slowakei: 3,33 € Ungarn: 2,85 € kten n, Fakten ten, Fakten Portugal: 3,83 € Spanien: 5,76 € Slowenien: 5,44 € 10 Malta: 4,48 € Kroatien: 3,17 € Rumänien: 2,81 € Bulgarien: 1,87 € Griechenland: 3,76 €