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mach was! - September 2020

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Fortsetzung von Seite 24

Fortsetzung von Seite 24 mach was ! WAS WILL ICH WERDEN? ausgeübte Tätigkeit als riskant eingeschätzt, wird das Tätigkeitsfeld entsprechend angepasst“, sagt Susanne Wolf-Dechandt, Fachbereichsleiterin Freiwilliges Soziales Engagement. Für das kommende Ausbildungsjahr geht das Zwickauer Klinikum davon aus, dass an der hauseigenen Schule Regelbetrieb stattfinden wird. „Sollte es immer noch Einschränkungen geben, sind wir mit einem Plan B vorbereitet“, sagt Cathleen Schubert. DRK- Sprecher Kai Kranich kann noch nicht absehen, wie sich das Ausbildungsjahr 2021/22 gestalten wird. Während der Schließzeit im Frühjahr wurde an den DRK-Berufsschulen digital unterrichtet. Unterrichtsausfall gab es deshalb Kranich zufolge fast keinen. Darum fordert er Interessierte dazu auf, Bewerbungen einzureichen. Bei der Diakonie kann Dorothee Wiedmann für die Ausbildung ebenfalls noch keine Progno- DIE ABSURDESTEN GERÜCHTE ZU COVID-19 se stellen. „Zunächst bleibt abzuwarten, wie das Schuljahr 2020/21 beginnt“, war ihre Aussage vor Redaktionsschluss. Im FSJ und BFD wird voraussichtlich wie gewohnt weiter eingestellt. Im Januar wurde der neue Stamm des Corona-Virus das erste Mal bei einem Menschen nachgewiesen. Entsprechend wenig wissen wir bis jetzt über den Krankheitserreger und entsprechend oft ändert sich unser Wissen darüber – weil wir ständig neue Erkenntnisse gewinnen. Dadurch entstehen aber auch immer wieder völlig absurde Gerüchte und Falschbehauptungen. Das bekannteste: Die Stiftung von Bill und Melinda Gates habe sich die Krankheit nur ausgedacht, um Geld mit Impfstoffen zu verdienen. Tatsächlich ist es schwer, mit Impfstoffen Geld zu verdienen. Nur noch wenige Pharmaunternehmen forschen deshalb in diesem Bereich. US-Präsident Donald Trump schlug vor, zur Heilung und Vorbeugung Desinfektionsmittel zu spritzen. Achtung: Don’t do this at home! Desinfektionsmittel tötet auf der Haut und auf Gegenständen Viren ab. In unserem Körper hat es aber nichts verloren. Gespritzt reizt es unter anderem die Blutgefäße. Wer Trumps Rat befolgt, landet mit ziemlicher Sicherheit im Krankenhaus. Ebenfalls gefährlich ist die Einnahme von Chlordioxid. Als Trinklösung wird es unter dem Namen Miracle Mineral Solution (MMS) von Heilpraktiker*innen gegen zahlreiche Erkrankungen empfohlen. Tatsächlich ist Chlordioxid ein Desinfektions- und Bleichmittel – und nicht zum Verzehr geeignet. Mund-Nasen-Bedeckungen verursachen auch keine nennenswerte Rückatmung von Kohlendioxid. Ja, in den Masken sammelt sich etwas ausgeatmete Luft, die wir wieder einatmen. Deren Menge ist aber so gering, dass kein Gesundheitsrisiko entsteht. 26 Zur Sicherheit von Freiwilligen, Auszubildenden und Praktikant*innen gelten prinzipiell dieselben Hygieneregeln wie für das sonstige Personal. Auch Schutzausrüstung wie Handschuhe, Masken und Schutzkleidung steht in gleichem Maße zur Verfügung. Für die Freiwilligen ist die Teilnahmepflicht an Seminaren beim DRK zurzeit lockerer geregelt. „Personen, die einer Risikogruppe angehören oder eine Vorerkrankung haben, müssen nicht an Seminaren im Freiwilligendienst teilnehmen“, sagt Sprecher Kai Kranich. Derzeit werde daran gearbeitet, mehr Onlineangebote für die Seminararbeit zu machen. Die Diakonie hat die Seminartage der Freiwilligendienste bereits vollständig auf digital umgestellt. „Auch die obligatorischen Einsatzstellenbesuche vor Ort haben wir in ausführliche Telefonate umgewandelt, damit wir Reisetätigkeiten durchs Land möglichst gering halten“, gibt Susanne Wolf-Dechandt Auskunft. Gehört ein*e Freiwillige*r zu einer Risikogruppe oder lebt mit einer Person aus einer Risikogruppe zusammen, wird in der Diakonie überlegt, wie eine Ansteckung mit Corona verhindert werden kann. Möglich ist, die Einrichtung zu wechseln, eine Freistellung, eine vorzeitige Beendigung des Dienstes und die Veränderung der Tätigkeiten innerhalb derselben Einrichtung, sodass weniger Personenkontakt besteht. Außerdem ist Susanne Wolf-Dechandt kein Fall bekannt, in dem Freiwillige bei der Versorgung von Covid-19-Patient*innen eingesetzt wurden. „Ich kenne unsere Einsatzstellen so, dass sie Freiwillige in der Versorgung von Risikopatienten auch nicht einsetzen würden.“ An den Berufsschulen gelten die Allgemeinverfügungen des Staatsministeriums für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dazu gehört, dass sowohl der theoretische als auch der fachpraktische Unterricht in Kleingruppen stattfindet und Lernaufträge zu Hause erfüllt werden können. In der HBK-Schule stehen ebenso wie auf den Stationen laut Sprecherin Schubert Desinfektionsmittel, Mund-Nasen-Schutze und Hygienehandschuhe zur Verfügung. Hinzu kommen Pandemieregeln durch die Schulleitung: „So wurde zum Beispiel das Lehrerteam in zwei Gruppen geteilt, Praxisbegleitungen auf Stationen untersagt und alle außerschulischen Aktivitäten auf Null reduziert“, teilt Schubert mit. Text: juke Fotos: Shutterstock

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